Herr Vatska
Lord Helmchen der Retrogrills & Bauschuttveredler
10+ Jahre im GSV
Foto des Monats
★ GSV-Award ★
Messehostess
Hallo zusammen.
Ich bin ja hier mit Fertigfondue schonmal böse auf die Schnauze gefallen. Das war damals echt nix. Aber natürlich gibt es bei Fertig-Fondues schon auch deutliche Unterschiede und es gibt auch hochwertige Produkte.
In der Schweiz findet man überall kleinere Käsereien und häufig produzieren die auch eigene Fondue-Mischungen, die man nur noch in einem mit Knoblauch ausgeriebenen Caquelon aufkochen muss und - je nach eigenem Geschmack - mit etwas Muskat und Pfeffer abschmecken kann.
Das erste Mal hatte ich bei @Suuluu Kontakt mit solch einem Fondue und das war damals hervorragend.
Oft kann man diese Mischungen sogar 24/7 einfach am Automaten ziehen. Wir waren aber heute im Direktverkauf einer Käserei in Urnäsch im Appenzellerland in der Schweiz. Ins Appenzell sind es von hier aus etwa 1,5 Stunden Fahrt und man landet wie in einer anderen Welt. Berge, Schnee, Käse und im Sommer eine herrliche Gegend zum Wandern…
.
Dort im Laden stand ich nach einem Spaziergang im Schnee auf der Schwägalp…
…nun vor der Kühlvitrine und bekam beim Anblick der zahlreichen Leckereien tierischen Appetit auf Fondue. Und so kam es, dass ich - neben anderem Käse - eine kleine Portion Fertig-Fondue eingepackt habe…
Auf dem Heimweg haben wir uns in Herblingen noch etwas Fondue-Brot organisiert und schon war das Abendbrot gesichert…

Wichtig, denn so sollte es bei einer guten Fertigmischung immer sein: Die Fertigmischung enthält keine chemischen Zusatzstoffe. Häufig enthalten Fertig-Fondues Schmelzsalze. Hier ist das nicht so und das ist auch gut so…
Aber es ist alles drin, was in ein Käsefondue gehört…
Sogar etwas mehr, denn den Kirsch(schnaps) braucht es IMHO nicht unbedingt.
Ein paar Vorschläge für Strafen, wenn einem das Brot in den Käse fällt findet man auch auf der Tüte…
Aus der Tüte in den mit einer zerdrückten Knoblauchzehe ausgeriebenen Caquelon geschüttet erinnert die Konsistenz etwas an einen Mürbteig mit zu viel Ei. Etwas schmierig…
Den enthaltenen Alkohol riecht man sofort. Ich habe die Masse etwas zerkrümelt und dann bei niedriger Hitze vorsichtig geschmolzen…
Zunächst trennen sich die Komponenten wieder. Der Käse wird zu einem klebrigen Brei - ein bisschen wie Spätzleteig - und die enthaltene Flüssigkeit setzt sich obenauf etwas ab. Mit zunehmender Temperatur und unter ständigem Rühren mit einem Holzlöffel - @Honigdachs verwendet immer eine Silbergabel - verbindet sich das Ganze wieder zu einer homogenen Flüssigkeit…
…die übrigens keine Fäden ziehen sollte und das eingetauchte Brot fein ummantelt…
…das hier war richtig gut. Da halten wir nächstes Mal wieder an…
Grüße
Christian
Ich bin ja hier mit Fertigfondue schonmal böse auf die Schnauze gefallen. Das war damals echt nix. Aber natürlich gibt es bei Fertig-Fondues schon auch deutliche Unterschiede und es gibt auch hochwertige Produkte.
In der Schweiz findet man überall kleinere Käsereien und häufig produzieren die auch eigene Fondue-Mischungen, die man nur noch in einem mit Knoblauch ausgeriebenen Caquelon aufkochen muss und - je nach eigenem Geschmack - mit etwas Muskat und Pfeffer abschmecken kann.
Das erste Mal hatte ich bei @Suuluu Kontakt mit solch einem Fondue und das war damals hervorragend.
Oft kann man diese Mischungen sogar 24/7 einfach am Automaten ziehen. Wir waren aber heute im Direktverkauf einer Käserei in Urnäsch im Appenzellerland in der Schweiz. Ins Appenzell sind es von hier aus etwa 1,5 Stunden Fahrt und man landet wie in einer anderen Welt. Berge, Schnee, Käse und im Sommer eine herrliche Gegend zum Wandern…
Dort im Laden stand ich nach einem Spaziergang im Schnee auf der Schwägalp…
Auf dem Heimweg haben wir uns in Herblingen noch etwas Fondue-Brot organisiert und schon war das Abendbrot gesichert…
Wichtig, denn so sollte es bei einer guten Fertigmischung immer sein: Die Fertigmischung enthält keine chemischen Zusatzstoffe. Häufig enthalten Fertig-Fondues Schmelzsalze. Hier ist das nicht so und das ist auch gut so…
Aber es ist alles drin, was in ein Käsefondue gehört…
Ein paar Vorschläge für Strafen, wenn einem das Brot in den Käse fällt findet man auch auf der Tüte…
Aus der Tüte in den mit einer zerdrückten Knoblauchzehe ausgeriebenen Caquelon geschüttet erinnert die Konsistenz etwas an einen Mürbteig mit zu viel Ei. Etwas schmierig…
Zunächst trennen sich die Komponenten wieder. Der Käse wird zu einem klebrigen Brei - ein bisschen wie Spätzleteig - und die enthaltene Flüssigkeit setzt sich obenauf etwas ab. Mit zunehmender Temperatur und unter ständigem Rühren mit einem Holzlöffel - @Honigdachs verwendet immer eine Silbergabel - verbindet sich das Ganze wieder zu einer homogenen Flüssigkeit…
…die übrigens keine Fäden ziehen sollte und das eingetauchte Brot fein ummantelt…
Grüße
Christian


