Gewässertes Holz kann bei einer Kugel, im Gegensatz
zu einem Smoker mit großem Volumen, schnell zu intensiv
rauchig schmecken. Also erstmal mit wenig gewässertem
Holz antesten - das streckt auch deinen Vorrat.
Dein Holz ist bereits sehr trocken. Damit es nicht
sofort einfach verbrennt könntest du ein
Päckchen machen. Einige Stückchen in Jehova
einpacken und ein paar Löcher reinstechen (1-2 mal
mit einer Gabel). So verschwelt es, wenn auf die
Brekkies gelegt, langsam weil nicht genug Sauerstoff
zum schnellen Abbrennen da ist.
Ein Räucherpäckchen geht mit trockenem als auch
mit gewässertem Holz.
Wie es zerkleinert wird ist egal, nur bringt eine Kettensäge
z.B. die öligen Schmierstoffe mit in die Schnittflächen...

Kreissäge oder Handsäge - die Späne können in ein
Räucherpäckchen, sind kein Abfall. Endgröße
"kleiner Finger" bis "Streichholzschachtel"
Oder an einem langweiligen Samstagabend auf
dem Schaukelstuhl vor dem Sheriffoffice sitzen und mit dem
Bowiemesser dicke Späne abhobeln.
Als Referenz teste mit deinem Holz gewässerte und
ungewässerte dicke Späne (was z.B. in eine Kaffeetasse passt)
mit einem Stück Fleisch, das nicht in 20 min. fertig ist.
Habs am Anfang mit Hühnerbrustfilets geübt. Der Verlust
ist nicht so hoch, und es waren Portionen nur
für mich

Es gibt ein Gefühl für "Rauch"...
Der Rauch lässt sich (für mich) bei Geflügel besser
in seiner Intensität bestimmen.
Kirsche passt gut zu Schweinefleisch und z.B. Lamm
mit Datteln und Rosinen zubereitet.
Hickory ist ein Nussbaumgewächs - intensiver Rauchgeschmack
Mesquite ist ein Süssholz, ähnlich den Obsthölzern, dezent
Buche - typisch intensiv für Fisch
Eiche- Selbst im abgelagerten Eichenholz befindet sich noch Gerbsäure darin.
Hoble ein Brett ab und lege ein Eisenteil, z.B. Hammer drauf und du
wirst sehen das sich das Holz an der Stelle blau verfärbt...
(ist von einem Zimmermann, nicht von mir) - ich glaube ihm!