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1. Großbacktag im Ramster - Fehleranalyse

Tomratz

Der Burgbäcker
10+ Jahre im GSV
Nachdem mein Ramster ja schon eine Woche bei uns wohnt, sollte er heute mal zeigen was er an Kapazität hat.

Dazu wurde reichlich vom Teig des herrlichen Sauerländer Schwarzbrot nach @Rauchzeichen hergestellt, außerdem noch Roggen/Weizenmischbrot mit 15% Weizenanteil und dann wollte ich auch noch das Brot des Monats Februar backen.

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Sauerteig

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Brühstück

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Quellstück

Alles Gestern Abend vorbereitet und heute in der Maximumm geknetet. Dabei wurde der Wunsch immer lauter, doch ne Ankarsrum oder ne Beeketal zu holen, zumal ich die Teige ja zum finalen Gehen noch zur Schwiegermutter transportieren musste.

Von den anderen Teigen gibts keine Bilder, nur noch von den fertigen Broten.

Der Ramster wurde angeheizt und hier nam des Schicksal seinen Lauf.

Vor zuviel Ungeduld habe ich nicht lange genug auf 350° gehalten, so dass im linken Teil des Ramster die Temperatur massiv gefallen ist, rechts ging es etwas besser.

Ich habe dann im linken Teil noch mal angefeuert (obwohl oben schon ein normales Brot und ein Kastenbrot drin waren). Ging trotzdem gut.


Da ich unten noch mal angefeuert habe, konnte ich aber das Februarbrot nicht einschiessen, so dass es dann, als es endlich soweit war, eine deutliche Übergare hatte und mir auch tierisch breit gelaufen ist.

Aber seht euch die Ergebnisse am besten selbst an

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Die beiden Roggen/Weizenmischbrote sind prima geworden, auch wenn das rechte durchs nachheizen etwas dunkel geraten ist. Rechts davon die Sauerländer. Dabei hab ich die Hälfte des Teiges auf zwei Kastenformen aufgeteilt und die zweite Hälfte (unsere Pflegerin hatte mir die vierte Kastenform stiebitzt) in eine Form gepresst. Das ganz rechte Kastenbrot war zusammen mit dem etwas dunkleren Roggen/Weizenmischbrot im linken, nachgeheizten Backfach.

Das Februarbrot ist ziemlich breit gelaufen, aber da bin ich selbst Schuld weil ich dort eine Übergare in Kauf genommen hab.

Fazit: Beim nächsten mal werde ich nicht drei verschiedene Brote auf einmal ansetzen, lieber maximal zwei verschiedene und dann halt nach dem ersten Backgang noch mal hoch heizen.
Außerdem werde ich beim nächsten mal die Temperatur wesentlich länger oben halten, so dass die Schamott-steine besser die Temperatur annehmen und halten können.

Aber wie sagt schon Meister Yoda " in Geduld Du Dich üben musst, junger Padawan"

Insgesamt hat es aber riesig Spaß gemacht und der Holzverbrauch hielt sich, auch durch die Isolation, doch in angenehmen Grenzen.

Außerdem müssen mein Le Grand und ich uns eben noch aneinander gewöhnen.

Ach ja, eins fällt mir noch ein. Zum Schwaden hab ich mir die schwedischen Edelstahlschüsseln besorgt, aber nicht mir Edelstahlschrauben gefüllt, sondern einfach diese Edelstahlscheuerdingers genommen. Haben auch ne Riesenoberfläche und sind wesentlich billiger als Edelstahlschrauben. Gefuntzt hats jedenfalls.
 

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Moinsen, sehen doch gut aus deine vielen Brote!
Manchmal ist weniger doch mehr. Aber wie du schon erwähnt hast , ihr müsst euch aneinander gewöhnen.
 
Moinsen, sehen doch gut aus deine vielen Brote!
Manchmal ist weniger doch mehr. Aber wie du schon erwähnt hast , ihr müsst euch aneinander gewöhnen.
Seh ich auch so und werde das in Zukunft auch beherzigen.
Ungeduld ist selten ein guter Ratgeber.
 
So, hier fehlen ja noch Bilder zum Anschnitt bzw. der Krume

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Das Sauerländer Schwarzbrot. Die Krume gefällt mir ausnehmend gut, von einer Bekannten die eins
bestellt hatte, kam auch schon das begeisterte Feedback.

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Das breit gelaufene Brot des Monats Februar. die Krume sieht super aus und geschmacklich ist das ein Erlebnis. Werd ich sicher noch
öfter backen, dann aber auf die Garzeiten achten.
 

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Alles Gestern Abend vorbereitet und heute in der Maximumm geknetet. Dabei wurde der Wunsch immer lauter, doch ne Ankarsrum oder ne Beeketal zu holen, zumal ich die Teige ja zum finalen Gehen noch zur Schwiegermutter transportieren musste.
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Wenn du immer verschiedene Brote backen willst, dann würde ich eher zu einer Lösung mit zweiter Schüssel, anstatt hoher Kapazität greifen ;-)

Ansonsten schauen die Ergebnsisse doch super aus, ich hab am Anfang mehr "Schwarzbrot" gebacken...
 
Und das würde wiederum für die Ankarsrum sprechen, danke für den Hinweis :thumb2:

Mal sehen, ob ich dem Importeur nen schönen Rabatt oder ne zweite Schüssel aus dem Kreuz leiern kann,
im "handeln" bin ich leider nicht so der Burner.
 
Moin,
die Brote sehen doch gut aus.
Aber wie viele Personen essen davon? Oder friert Ihr die Brote ein und backt bei Bedarf auf? Ich habe schon Probleme wenn ich nur 2 Brote backe die auf zu essen. Wir sind allerdings nur 2 Personen.
 
Servus,

schaut doch schon gut aus. Und du wärst nicht der erste, der es nicht erwarten kann und alles gleichzeitig macht... Mein Tipp ist es, am Anfang eher einfache Rezepte versuchen und am besten auf eine Sorte beschränken. Das alleine ist schon ziemlich viel Arbeit. Wenn du verschiedene Brote machst, brauchst du schon etwas Erfahrung und einen gut kalkulierten Zeitplan. Aber auch da musst du immer damit rechnen, dass z.B. der Sauerteig nicht so will. Wenn dann der Ofen passt, aber das Brot nicht - oder umgekehrt - da läuft dann schnell einiges aus dem Ruder. Insofern - weniger ist da oft mehr!

Aber trotz allem: Brote schauen insgesamt gut aus und wenn man diese auch noch Essen kann - alles super. Habe auch schon Kohle produziert oder mit klebrigen Teig, breitgelaufenen Broten etc. gekämpft.
 
Nur ein Tip. Für die Ankarsrum spricht auch die einsatzfähigkeit. Ich mein die Beeketal ist ein sogenanter spiralkneter somit nur für feste Teige geeignet. wenn sonst zuhause noch viel mit rührteigen gebacken wird hast du ein problem. und was noch für sie spricht ist die Optik.
 
Moin,
die Brote sehen doch gut aus.
Aber wie viele Personen essen davon? Oder friert Ihr die Brote ein und backt bei Bedarf auf? Ich habe schon Probleme wenn ich nur 2 Brote backe die auf zu essen. Wir sind allerdings nur 2 Personen.

Die Brote wurden aufgeteilt. Eins von den Körnerbroten war von einer Freundin meiner GöVerl fest bestellt, die anderen zwei wurden auch aufgeteilt, da blieb nur ein Drittel vom großen bei uns und wird gerade gegessen. Die Roggenbrote gingen einmal an meine Mutter und einmal an meinen Schwager und das breit gelaufene Brot des Monats haben wir uns mit unseren Vermietern geteilt.

Aber bei künftigen Backtagen werde ich bestimmt das eine oder andere auch mal einfrieren.

Servus,

schaut doch schon gut aus. Und du wärst nicht der erste, der es nicht erwarten kann und alles gleichzeitig macht... Mein Tipp ist es, am Anfang eher einfache Rezepte versuchen und am besten auf eine Sorte beschränken. Das alleine ist schon ziemlich viel Arbeit. Wenn du verschiedene Brote machst, brauchst du schon etwas Erfahrung und einen gut kalkulierten Zeitplan. Aber auch da musst du immer damit rechnen, dass z.B. der Sauerteig nicht so will. Wenn dann der Ofen passt, aber das Brot nicht - oder umgekehrt - da läuft dann schnell einiges aus dem Ruder. Insofern - weniger ist da oft mehr!

Aber trotz allem: Brote schauen insgesamt gut aus und wenn man diese auch noch Essen kann - alles super. Habe auch schon Kohle produziert oder mit klebrigen Teig, breitgelaufenen Broten etc. gekämpft.

Geschmeckt haben alle super und das war erst mal die Hauptsache.

Wie von Dir angemerkt und auch von mir schon festgestellt, werde ich nächstens eher auf ein, maximal zwei Rezepte gehen und die so zeitlich eintüten dass sich die Garzeiten in etwa ergänzen, so dass alle Brote möglichst gut gegangen sind wenn der Ofen seine Temperatur hat. Das mit der Ofentemperatur hab ich ja jetzt auch schon wieder besser drauf.
 
Ach ja, eins fällt mir noch ein. Zum Schwaden hab ich mir die schwedischen Edelstahlschüsseln besorgt, aber nicht mir Edelstahlschrauben gefüllt, sondern einfach diese Edelstahlscheuerdingers genommen. Haben auch ne Riesenoberfläche und sind wesentlich billiger als Edelstahlschrauben. Gefuntzt hats jedenfalls.


Edelstahlschüsseln? Edelstahlschrauben? Zum Schwaden ......
musst du mich aufklären....
Ich hab ne Blumenspritze genommen.
 
Edelstahlschüsseln? Edelstahlschrauben? Zum Schwaden ......
musst du mich aufklären....
Ich hab ne Blumenspritze genommen.
wenn du mit einer Blumenspritze rein spritzt kühlst du die Steine stark ab...
wenn du wasser in eine Schale mit viel heißem Metall füllst, entsteht auch Dampf, aber ohne etwas an steinen groß zu kühlen...
 
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