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105 vs. 115

Darkwinter

Veganer
10+ Jahre im GSV
Hallo zusammen.
Wollte mal eine Frage an die Experten stellen. Habe mehrere Bücher zum Thema
low and slow gelesen. Alle Amerikanischen BBQ Bücher verwenden
dort in der Regel max. 105 Grad für Ribs and PP. Habe vor kurzem selbst die ribs nach meathead gemacht (105 Grad). Die waren gut, aber verständlicherweise Bissfest.
Nun meine Frage, essen die Amis die so, oder verwenden die einfach anderes
Equipment? Bei den Ribs 6h bei ca. 115°C im Gegensatz zu den 3,5 h bei 105°C ist schon ein grosser Unterschied.
Würde mich über Antworten freuen.
 
Hallo Darkwinter,
schau doch mal bitte hier: 105 vs. 115. Da wirst Du fündig!
 
wenn du diese nicht bissfest haben willst sondern das diese vom Knochen fallen, dann besorg dir eine Schale und dünste / koche diese.
 
Danke für die Antwort. Es geht hier nicht darum, dass ich nicht weiß wie ich sie schön zart bekomme, sondern darum, das es seltsam ist, dass die Amis die so grundlegend verschieden machen. Also die Frage richtet sich an alle, die wirklich schon mal bei den Amis ribs gegessen haben bzw. mir erklären kann, warum das so ist.
 
Geschmäcker sind verschieden. Auch bei den Amerikanern. Manche mögen halt ihre Zähne verwenden, andere stehen auf al prothese...

Und übrigens: Die Tapatalk-Werbung kann und sollte man ausschalten. Danke.
 
Ich glaube auch dass sich 10 Grad nicht wirklich geschmacklich auswirken. Die Köchelphase hat da einen viel entscheidenderen Einfluss.
 
Kommt da noch irgendetwas Sinnvolles oder wird hier nur aus Langeweile geschrieben? Wenn ihr nie bei den Amis richtiges BBQ gegessen habt, dann macht euch bitte nicht die Mühe zu Antworten.
 
Hab die Tage Ribs von einem Amerikaner gegessen und mit ihm kurz vor seinem smoker gefachsimpelt.. Er meinte, er fährt seinen Smoker immer mit 115 Grad Celsius für PP, Ribs, etc. Wenn er Brisket dazulegt regelt er auf 105 runter.. Davon, Ribs in mehreren Phasen zu machen, hat er in seiner Heimat übrigens noch nie gehört, das ist seiner Meinung nach eine rein Deutsche Erfindung.. Er lässt die Ribs einfach so lange im Grill, bis sie knacken, wenn man sie biegt, dann sind sie fertig. Die Ribs waren so wirklich lecker und saftig, am Knochen hat nichts geklebt, aber zum lutschen waren die ribs nicht (genau wie ich sie mag ;) )
-> mal macht er sie bei 105, mal bei 115, je nachdem, was sonst noch mit im Grill ist..
 
Kommt da noch irgendetwas Sinnvolles oder wird hier nur aus Langeweile geschrieben? Wenn ihr nie bei den Amis richtiges BBQ gegessen habt, dann macht euch bitte nicht die Mühe zu Antworten.

Nein, ALLE Amerikaner machen die IMMER nur mit 105°C und die LIEBEN das... ALLE.
Deswegen sind die ganzen Competitions und unterschiedlichen Restaurants eine reine Verschwörung um DICH zu verwirren, denn unterschiedliche Geschmäcker gibt es da drüben nicht. Das wird alles von der CIA und NSA gesteuert (und hinter denen hocken wiederum die Illuminaten).

So, und nun mal ganz ernsthaft: Wenn du nicht damit leben kannst, dass es nicht EINE wahre Antwort gibt, dann mach dir nicht die Mühe, Fragen zu stellen.
 
So, und nun mal ganz ernsthaft: Wenn du nicht damit leben kannst, dass es nicht EINE wahre Antwort gibt, dann mach dir nicht die Mühe, Fragen zu stellen.
Die Antwort von JanM hat den Punkt getroffen. Das wollte ich wissen. Nicht mehr und nicht weniger.

Wenn man die Frage nicht versteht, dann soll man auch nicht antworten.
Es ging darum, dass ich die "deutsche" Variante kenne.
Ich aber im Gegensatz zu andern mich gerne weiterbilde. Im Zuge dieser Exkursion ist mir der Umstand aufgefallen,
dass die Bücher die ich über BBQ gelesen habe, eben eine Variante aufweisen, die ich nicht kannte.
Deswegen wolte ich um Erfahrungswerte bitten. Wenn dann Antworten kommen, wo ich offensichtlich davon ausgehen kann,
dass der Inhalt der Frage nicht verstanden wurde, sondern es nur darum ging seinen eigenen Forum-Level hochzudrücken,
dann finde ich das nicht ok. Das hat nichts mit Meinungsäußerung zu tun, sondern einfach nur drauflosquatschen ohne
darüber nachzudenken.
So wie eben deine Antwort. Sinnlos und unbrauchbar. Also überflüssig. Warum man dann überhaupt
was schreibt versteh ich nicht. Hättest dir die Zeit sparen können.
 
Ich habe deine Frage schon verstanden... und du die Antwort offensichtlich nicht.

Es gibt Bücher, es gibt Berichte, es gibt BBQ Restaurants, die das unterschiedlich wiedergeben. Es gibt eine Low&Slow-Fraktion und es gibt eine Hot&Fast-Fraktion (wobei das jetzt nicht bedeutet, dass man mit dem Unkrautflämmer n PP bastelt). Ganz danach, wie es dem jeweiligen Pitmaster am besten passt - eben nach dessen persönlichen Geschmack. Und nichts anderes habe ich mit meiner ersten Antwort ausgesagt.

Ich persönlich habe da auch eine entsprechende Entwicklung mitgemacht - früher immer so niedrig in der Temperatur wie möglich, ewig lang auf das Futter gewartet und mich über ein saftiges Produkt gefreut. Mittlerweile bin ich da recht furchtlos geworden, verwende höhere Temperaturen (sowas um die 130°C rum) und bin mir auch nicht zu fein für die Texas Crutch (und nein, das ist keine deutsche Empfehlung, sonst hiesse das nicht Texas Crutch sondern Donau Dämpfen) - und das Ergebnis ist ebenfalls lecker und saftig. Nach gut 4 Jahren, die ich jetzt mit diversen Geräten (Kugelgrill, Keramikgrill, UDS, Stickburner, Gasi) unterwegs bin, erlaube ich mir schon, dass ich weiss, wovon ich rede.

Die Amerikaner, denen ich meine Erzeugnisse auf den Teller geklatscht habe, haben es jedenfalls als "authentic" bezeichnet, also dürfte ich da nicht allzuweit von dem gewohnten US-Standard weg sein ;-)

Falls du mal selber gucken willst: http://www.grillsportverein.de/foru...zu-deinen-gunsten-ziehe-4000-ribs-ein.214022/
 
Davon, Ribs in mehreren Phasen zu machen, hat er in seiner Heimat übrigens noch nie gehört, das ist seiner Meinung nach eine rein Deutsche Erfindung..

Ich habs gewusst!
Ich habs gewusst!

Die Sendung "Pitmasters" auf DMAX war reine Verarsche für die dummen Deutschen. Die dort vorgestellten BBQ Meister, die ihr Fleisch (inkl Ribs) erst smoken, dann in Jehova packen und anschließend mit Sauce bestreichen, gibt es gar nicht. ;)

Gruß Marco. :beer:
 
Die Sendung "Pitmasters" auf DMAX war reine Verarsche für die dummen Deutschen. Die dort vorgestellten BBQ Meister, die ihr Fleisch (inkl Ribs) erst smoken, dann in Jehova packen und anschließend mit Sauce bestreichen, gibt es gar nicht. ;)
:D die USA beheimatet viele heimaten :D Ich hab ehrlich gesagt keine Ahnung mehr, aus welchem Teil der USA der Pitmaster war, mit dem ich gesprochen habe - aber wie gesagt: Aus seiner Heimat kannte er das nicht :) Er hat erst davon gehört, als er nach Deutschland gezogen ist - deshalb bezeichnet er es wahrscheinlich als deutsche Erfindung...
Ich fand diese Ribs allerdings so herrlich, dass ich mir den 3 2 1 Aufwand schwer überlege - jedem, wies im schmeckt :)
 
1990 war ich das erste Mal zum BBQ bei einem US Amerikaner (Alabama) eingeladen. Ribs wurden im Gasi in Alu für ein paar Stunden auf Low gewärmt....von Temperatur redete da keiner...und auch heute tun das dort drüben im Verhältnis zur Bevölkerungszahl ehr wenige. 10°F ist dehen sowas von Schnuppe.....den Spezis natürlich nicht....da glaubt jeder an das, was bei ihm auf seinen Gerätschaften das für IHN beste Ergebnis gezaubert hat..... So und damals 1990....Nach der Gasi phase kamen die Dinger auf den Kugelgrill mit Holzkohle und worden direkt knusprig gegrillt. Dieser Amerikaner kannte damals das smoken noch nicht, obwohl es auch damals schon Chips gab, die man in Alubriefchen auf die Lavasteine legen sollte. ....too short...no taste.....aber seine Ribs fielen vom Knochen...
Ich arbeite seit 1988 mit US Amerikanern zusammen. und die kommen von überall Alaska bis Puerto Rico.....es gibt, genauso wie bei uns, nicht DIE BBQ Methode.
Also Hauptsache es schmeckt.....und vor allem....nicht immer gleich.....Auch dieses Volk weiß es sehr wohl zu schätzen, dass ein Bier nicht immer gleich schmeckt (die Micro Brews boomen......und nur Fast Food Ketten glauben es, dass der Burger in Seattle genauso zu schmecken hat wie in Orlando....der gebildete US Bürger nicht....
Was immer gleich zu sein scheint, sind die Motelräume......Hast Du eine Tür mit linksanschlag, schmeiße Deinen Koffer ohne das Licht anzumachen im 35° Winkel nach rechts....es landet auf dem Bett.,,,,King oder Queen...da gibt es wieder keinen Standard....Hast Du rechtsanschlag....dann nach links....
jede Exit einer Interstate hat etwas zum tanken, pennen und picken....

Es gibt sicher noch einige Standards, aber beim kochen ist es wie in Deutschland.....muss schmecken...

Ich serviere regelmäßig PP und Ribs auf Arbeit....übrigens mögen viele US Bürger auch die dicke Rippe....alle sind immer wieder begeistert von der smoking Schicht und dem Geschmack...nur nutze ich kein Hickory, sondern Kirsche oder Haselnuss, ich wiederum liebe das Steak mit Mesquite....

So denn, ich finde Deinen Anspruch auf Antworten zu Deiner Frage daher etwas seltsam.

see ya
 
Ich brutzel meine Ribs bei 120-130 C°.... Wie lang entscheide ich nach Gefühl. Ein bekannter aus den USA hat mir erst neulich ein paar Rezepte geschickt und mir bisschen was erklärt wie er es so macht ( Kommt aus Kansas ) Baby Backs und Spareribs werden unterschiedlich zubereitet. Baby Backs ohne Krücke bei 130C°. Werden aber vorher in ne Art MArinade gelegt um das Fleisch mürbe zu machen. ( Ist wichtig da an Baby Backs nicht soooo viel Fleisch und Fett dran ist und deswegen schnell trocken werden )
Die haut er dann um die 3 Stunden drauf... Vielleicht etwas kürzer oder länger. Da musste dich auch etwas auf dein Fleisch hören :D
Spareribs haut er 2-3 Stunden blank bei 120-130C° auf´n Smoker ( je nach dem wieviel Rauch du dran haben willst ) Dann in Jehova die er vorher mit Apfelsaft besprüht. Da gibt es aber keine feste Zeitvorgabe ( nur bei den deutschen muss iwie alles nach strengem Plan laufen :D ) Ab jetzt geht´s nach Gefühl. Er fühlt mit seinen Fingern wann es soweit ist, wie er es mag.... Um so länger um so weicher wird das ganze. Also ab jetzt musste nach persönlicher Vorliebe arbeiten. Ich mag es eher mit Biss und lass die Teile nur so 1-1,5 Stunden in Jehova...... So, und das kommt aus dem Herzen des BBQ´s.... Kansas City :-) Aber auch da gibt es etliche Varianten, deshalb wirste von 100 Pitmastern 1000 verschiedene Antworten bekommen :D
 
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