Ist zwar schon ein paar Tage her, leider komme ich erst jetzt dazu den Bericht & die Pics zu posten 
Der erste Test war ziemlich nervenaufreibend - ich hatte am Anfang wohl zu lange den Deckel abgelassen und zu langsam Wasser eingefüllt und dadurch viel zu viel Hitze erzeugt. Aber als es drauf ankam, war alles im Lot
Vom Metzger meines Vertrauens vier Schnweinenacken mit einem Gesamtgewicht von rund 11 kg geholt. Aus eigener Schlachtung vom Bauern um's Eck. Da schmeckt und weiß man, was man hat. Ganz tolles Fleisch, mit einer wunderbaren Marmorierung und großartigen Konsistenz!
Am Vormittag dann gespritzt mit einer Mischung aus Apfelsaft, Apfelessig und Gewürzen. Die Mischung habe ich auch zum Moppen später genommen.
Danach eine abgeänderte Variante des Magic Dust von Meathead zusammengebaut und mit dem Mixer gut durchgemischt. Fleisch mit Senf eingerieben und danach schön den Rub einmassiert. Obligatorisch in Frischhaltefolie eingewickelt und zurück in die Kühlung.
Wie gut, dass ich die Tür zur Küche geschlossen hatte - sonst hätte meine Frau mich wahrscheinlich getötet
Am Abend dann den WSM mit Apfelholz und Minion-Methode vorbereitet. Briketts von Raiffeisen, das Apfelholz von Axtschlag, WSM eingeregelt und ziemlich genau um 22 Uhr "ab dafür". Probleme mit der Temperatur hatte ich im Grunde keine. Musste etwas nachregeln und ab und zu mal den Fühler versetzen, da sich die Temperatur je nach Zone doch etwas unterschied. Aber beim Smoken ist das ja kein Beinbruch - die Temperatur lag meist zwischen 105 und 120 Grad. Nach vielem Lesen weiß ich: Stay calm, da passiert nix. Auch Temperaturspitzen ab und zu (z.B. nach dem Moppen, Wasserstand kontrollieren, etc.) sind vollkommen easy.
Fast forward zum nächsten Tag. BBQ Sauce nach einem amerikanischen Diner-Rezept gekocht. Bin zwar kein Fan von Ketchup-Saucen, die war aber echt gut. Dazu hat sie meiner Frau geschmeckt
Während das PP vor sich hin schwitzte, wurden für die Meute noch 60 Burgerbrötchen gebacken. Allerdings nicht nach Okraschote, da uns ein US-Rezept doch besser geschmeckt hat. Ich muss die Links mal wieder suchen...
Dann noch knapp 3 kg Coleslaw (á la KFC nach US-Website) geschnippelt. Vom eigentlichen Backen und dem Slaw existieren keine Fotos - das war alles zu stressig, da meine Frau schon früh aus dem Haus musste und ich auf mich allein gestellt war
Bei 95° KT dann die guten Stücke vom Grill genommen und in Jehova gewickelt. Bis zum Transport bei 80° in den Backofen zum Ruhen, danach in eine Kühlbox mit heißem Wasser. Die erste Sau meldete sich gegen 14:30, während die letzte sich bis ca. 16 Uhr Zeit ließ. Grillzeit also zwischen 16,5 und 18 Stunden. Gegessen wurde gegen 20 Uhr.
Der Pull war ein Traum. Nur leicht mit dem Rücken der Gabel auf's Fleisch gedrückt reichte aus, um das gute Stück in mehrere Teile fallen zu lassen. Beim Pullen hatte ich nur Angst, dass mein Schwager gleich in die Schüssel sabbert
Es gab zwei Varianten: Pur oder mit BBQ Sauce im Topf vermengt. Traumhaft. Beides.
Am Ende hat aber alles hingehauen und das PP war einfach der Wahnsinn. Wir hatten zwar - geplant
- viel zu viel aber die Meute hat gegessen als gäb's kein Morgen. Selbst die Puten-Fraktion
puke: war hellauf begeistert).
Aber genug der langen Worte, lassen wir Bilder sprechen
EDIT: Sorry für die Qualität der letzten Bilder, hatte nur das iPhone zur hand

Der erste Test war ziemlich nervenaufreibend - ich hatte am Anfang wohl zu lange den Deckel abgelassen und zu langsam Wasser eingefüllt und dadurch viel zu viel Hitze erzeugt. Aber als es drauf ankam, war alles im Lot

Vom Metzger meines Vertrauens vier Schnweinenacken mit einem Gesamtgewicht von rund 11 kg geholt. Aus eigener Schlachtung vom Bauern um's Eck. Da schmeckt und weiß man, was man hat. Ganz tolles Fleisch, mit einer wunderbaren Marmorierung und großartigen Konsistenz!
Am Vormittag dann gespritzt mit einer Mischung aus Apfelsaft, Apfelessig und Gewürzen. Die Mischung habe ich auch zum Moppen später genommen.
Danach eine abgeänderte Variante des Magic Dust von Meathead zusammengebaut und mit dem Mixer gut durchgemischt. Fleisch mit Senf eingerieben und danach schön den Rub einmassiert. Obligatorisch in Frischhaltefolie eingewickelt und zurück in die Kühlung.
Wie gut, dass ich die Tür zur Küche geschlossen hatte - sonst hätte meine Frau mich wahrscheinlich getötet

Am Abend dann den WSM mit Apfelholz und Minion-Methode vorbereitet. Briketts von Raiffeisen, das Apfelholz von Axtschlag, WSM eingeregelt und ziemlich genau um 22 Uhr "ab dafür". Probleme mit der Temperatur hatte ich im Grunde keine. Musste etwas nachregeln und ab und zu mal den Fühler versetzen, da sich die Temperatur je nach Zone doch etwas unterschied. Aber beim Smoken ist das ja kein Beinbruch - die Temperatur lag meist zwischen 105 und 120 Grad. Nach vielem Lesen weiß ich: Stay calm, da passiert nix. Auch Temperaturspitzen ab und zu (z.B. nach dem Moppen, Wasserstand kontrollieren, etc.) sind vollkommen easy.
Fast forward zum nächsten Tag. BBQ Sauce nach einem amerikanischen Diner-Rezept gekocht. Bin zwar kein Fan von Ketchup-Saucen, die war aber echt gut. Dazu hat sie meiner Frau geschmeckt
Während das PP vor sich hin schwitzte, wurden für die Meute noch 60 Burgerbrötchen gebacken. Allerdings nicht nach Okraschote, da uns ein US-Rezept doch besser geschmeckt hat. Ich muss die Links mal wieder suchen...
Dann noch knapp 3 kg Coleslaw (á la KFC nach US-Website) geschnippelt. Vom eigentlichen Backen und dem Slaw existieren keine Fotos - das war alles zu stressig, da meine Frau schon früh aus dem Haus musste und ich auf mich allein gestellt war

Bei 95° KT dann die guten Stücke vom Grill genommen und in Jehova gewickelt. Bis zum Transport bei 80° in den Backofen zum Ruhen, danach in eine Kühlbox mit heißem Wasser. Die erste Sau meldete sich gegen 14:30, während die letzte sich bis ca. 16 Uhr Zeit ließ. Grillzeit also zwischen 16,5 und 18 Stunden. Gegessen wurde gegen 20 Uhr.
Der Pull war ein Traum. Nur leicht mit dem Rücken der Gabel auf's Fleisch gedrückt reichte aus, um das gute Stück in mehrere Teile fallen zu lassen. Beim Pullen hatte ich nur Angst, dass mein Schwager gleich in die Schüssel sabbert
Es gab zwei Varianten: Pur oder mit BBQ Sauce im Topf vermengt. Traumhaft. Beides.Am Ende hat aber alles hingehauen und das PP war einfach der Wahnsinn. Wir hatten zwar - geplant
- viel zu viel aber die Meute hat gegessen als gäb's kein Morgen. Selbst die Puten-Fraktion Aber genug der langen Worte, lassen wir Bilder sprechen

EDIT: Sorry für die Qualität der letzten Bilder, hatte nur das iPhone zur hand

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