BBQ@Ben's
Militanter Veganer
Hallo zusammen,
Endlich geschafft! Am Wochenende mein erstes (gelungenes) Pulled Pork mit einer Garzeit von 16 Stunden. Die Herausforderung war für mich als "Anfänger" des Langzeitgrillens, die Kohlen entsprechend konstant entflammt und auf Temperatur zu halten. Nach einiger Recherche habe ich es mit einem handgelegten Minion-Ring erfolgreich geschafft.
Den Minion Ring habe ich wie folgt gelegt (leider kein Bild gemacht, sorry):
Jeweils zwei Briketts hochkannt nebeneinander gestellt und dann schön in zwei Reihen am äußeren Rand des Grills "verlegt". Es ist darauf zu achten, dass die Briketts dabei leicht schräg nach vorne gerichtet sind. So entzünden sie sich leichter. Zudem sollten die Briketts dezenten Kontakt zueinander haben. Wenn die zwei Reihen liegen, dann "stelle" ich noch eine Reihe hochkannt, ebenfalls schräng versetzt zueinander, eine weitere Reihe oben drauf. Prinzipell erinnert das Aneinanderreihen an das Verschachteln von Dachziegeln. Der "Ring" sollte natürlich nicht ganz rum gehen, sondern eine Lücke von ca. 30 cm an einer Seite haben. Sonst brennt er nachher in beide Richtungen ab. Und das wollen wir ja nicht
.
Zum Entzünden habe ich dann ca. 10-12 Briketts im Anzündkamin verwendet und diese zunächst an das eine Ende geschüttet, etwas arrangiert und den Deckel geschlossen. Wartet ca. 1 Stunde, damit die anderen Briketts warm werden und ausgasen. Erst dann könnt Ihr das Fleisch auflegen!
Das Fleisch habe ich wie folgt präpariert:
2,7 Schweinenacken vom Metzger Eures Vertrauens. Qualität ist hier oberste Prio - so meine Meinung. Ich habe das Fleisch nicht mehr pariert, da es bereits vom Fettanteil sehr gut versetzt war. Solltet Ihr ein sehr fettes Stück haben, unbedingt Dicke Fettschichten entfernen, aber nicht komplett absäbeln, da Ihr Geschmack braucht.
Das gute Stück wurde zwei Stunden vor dem Garen mit etwas Olivenöl und einer Trockenmarinade eingerieben.
Die Marinade besteht aus:
- 1 EL Piementos (Geräucherte Paprika, scharf)
- 2 EL Meersalz (gemörsert)
- 1 EL schwarzer Pfeffer (gemörsert)
- 1 EL Chilipulver
- 2 EL Knoblauchgranulat
- 1 EL Senfpulver (grob oder fein, je nach Geschmack)
So. Alles so weit so gut. Während das Fleisch mariniert, habe ich meine Räucherchips bereits in Wasser eingeweicht. Hierfür habe ich Apfelholz verwendet. Diese kommen direkt auf die Glut, sobald das Fleisch aufgelegt wird. Ich verteile einige Holzchips auch noch auf nicht entzündete Kohlen, sodass etwas länger geräuchert wird.
Nach ca. 2 Stunden kam das Fleisch auf den Grill. Noch kontrolliert und darauf geachtet, dass sich die Temperatur auf ca. 120°C einregelt hat. Schwankungen sind möglich und halten lassen sich aber normalerweise gut kontrollieren. Idealerweise stellt Ihr eine Schale mit (heißem!) Wasser unter das Fleisch. Das Wasser dient als Wärmespeicher und gleichzeitg haltet Ihr die "Umgebungsluft" schön feucht. Funktioniert sehr gut, wie ich finde.
Grillthermometer in den Kern gesteckt, ein weiteres durch die obere Abluftöffnung. So ist es einfacher die Kerntemperatur UND die Umgebungstemperatur im Auge zu behalten. So lässt's sich dann auch einfacher schlafen.
Nach 16 Stunden und ca. 90°C Kerntemperatur (außen eine schöne Kruste, innen unfassbar saftig).
Die Zusammenstellung wie oben abgebildet (unbedingt mal testen, der Hammer):
- Selbstgemachte Burgerbuns mit Sesam
- Coleslaw mit saurer Sahne und Majonese
- Pulled Pork
- Pflaumenketchup (das gibt den Extra-Kick)
Endlich geschafft! Am Wochenende mein erstes (gelungenes) Pulled Pork mit einer Garzeit von 16 Stunden. Die Herausforderung war für mich als "Anfänger" des Langzeitgrillens, die Kohlen entsprechend konstant entflammt und auf Temperatur zu halten. Nach einiger Recherche habe ich es mit einem handgelegten Minion-Ring erfolgreich geschafft.
Den Minion Ring habe ich wie folgt gelegt (leider kein Bild gemacht, sorry):
Jeweils zwei Briketts hochkannt nebeneinander gestellt und dann schön in zwei Reihen am äußeren Rand des Grills "verlegt". Es ist darauf zu achten, dass die Briketts dabei leicht schräg nach vorne gerichtet sind. So entzünden sie sich leichter. Zudem sollten die Briketts dezenten Kontakt zueinander haben. Wenn die zwei Reihen liegen, dann "stelle" ich noch eine Reihe hochkannt, ebenfalls schräng versetzt zueinander, eine weitere Reihe oben drauf. Prinzipell erinnert das Aneinanderreihen an das Verschachteln von Dachziegeln. Der "Ring" sollte natürlich nicht ganz rum gehen, sondern eine Lücke von ca. 30 cm an einer Seite haben. Sonst brennt er nachher in beide Richtungen ab. Und das wollen wir ja nicht
.Zum Entzünden habe ich dann ca. 10-12 Briketts im Anzündkamin verwendet und diese zunächst an das eine Ende geschüttet, etwas arrangiert und den Deckel geschlossen. Wartet ca. 1 Stunde, damit die anderen Briketts warm werden und ausgasen. Erst dann könnt Ihr das Fleisch auflegen!
Das Fleisch habe ich wie folgt präpariert:
2,7 Schweinenacken vom Metzger Eures Vertrauens. Qualität ist hier oberste Prio - so meine Meinung. Ich habe das Fleisch nicht mehr pariert, da es bereits vom Fettanteil sehr gut versetzt war. Solltet Ihr ein sehr fettes Stück haben, unbedingt Dicke Fettschichten entfernen, aber nicht komplett absäbeln, da Ihr Geschmack braucht.
Das gute Stück wurde zwei Stunden vor dem Garen mit etwas Olivenöl und einer Trockenmarinade eingerieben.
Die Marinade besteht aus:
- 1 EL Piementos (Geräucherte Paprika, scharf)
- 2 EL Meersalz (gemörsert)
- 1 EL schwarzer Pfeffer (gemörsert)
- 1 EL Chilipulver
- 2 EL Knoblauchgranulat
- 1 EL Senfpulver (grob oder fein, je nach Geschmack)
So. Alles so weit so gut. Während das Fleisch mariniert, habe ich meine Räucherchips bereits in Wasser eingeweicht. Hierfür habe ich Apfelholz verwendet. Diese kommen direkt auf die Glut, sobald das Fleisch aufgelegt wird. Ich verteile einige Holzchips auch noch auf nicht entzündete Kohlen, sodass etwas länger geräuchert wird.
Nach ca. 2 Stunden kam das Fleisch auf den Grill. Noch kontrolliert und darauf geachtet, dass sich die Temperatur auf ca. 120°C einregelt hat. Schwankungen sind möglich und halten lassen sich aber normalerweise gut kontrollieren. Idealerweise stellt Ihr eine Schale mit (heißem!) Wasser unter das Fleisch. Das Wasser dient als Wärmespeicher und gleichzeitg haltet Ihr die "Umgebungsluft" schön feucht. Funktioniert sehr gut, wie ich finde.
Grillthermometer in den Kern gesteckt, ein weiteres durch die obere Abluftöffnung. So ist es einfacher die Kerntemperatur UND die Umgebungstemperatur im Auge zu behalten. So lässt's sich dann auch einfacher schlafen.
Nach 16 Stunden und ca. 90°C Kerntemperatur (außen eine schöne Kruste, innen unfassbar saftig).
Die Zusammenstellung wie oben abgebildet (unbedingt mal testen, der Hammer):
- Selbstgemachte Burgerbuns mit Sesam
- Coleslaw mit saurer Sahne und Majonese
- Pulled Pork
- Pflaumenketchup (das gibt den Extra-Kick)




