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2x Porterhouse Steak Sous Vide

Olli87

Fleischtycoon
5+ Jahre im GSV
Von einem Freund ließ ich mich anstecken und so musste ein Sous Vide Stick und ein Vakuumierer her.
Da ich in der Metro zwei schöne Porterhouse Steaks gekauft hatte, sollten diese auch meine ersten Testkandidaten sein.
Beim ersten Test bereitete ich das Wasserbad auf 55 Grad vor, das 🥩 durfte sich 2,5 Stunden aufwärmen. Anschließend bei voller Power etwa eine Minute von beiden Seiten auf die Plancha. Voller Vorfreude schnitt ich das Steak an. Sah schon nicht schlecht aus, aber der Gargrad deutlich zu weit und ein relativ breiter grauer Rand war auch vorhanden. Das Roastbeef gerade noch rosa, das Filet schon durch. Geschmacklich jedoch war das Filet ganz gut, das Roastbeef extrem zäh. Konnte nicht so richtig einordnen, woran genau das lag.

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Heute, wenige Tage später, gab es dann Versuch Nummer Zwei mit ein paar Änderungen. Die Temperatur des Badewassers wurde auf 52 Grad eingestellt, Zeit blieb gleich. Der Grill wurde wieder ordentlich vorgeheizt, allerdings habe ich das Steak immer nur kurz angegrillt und schnell gewendet, damit die Hitze nicht weit nach innen ziehen kann. Das Ergebnis würde ich als enorme Verbesserung bezeichnen - zumindest optisch. Das Filet war wieder butterzart, das Roastbeef aber teils zäh, teils ganz gut - nicht wie ich es sonst gewohnt bin. Kann nach wie vor nicht ganz einschätzen, ob es an der Fleischqualität lag (meine Vermutung) oder an der Art der Zubereitung. Gerne dürft ihr eure Einschätzung oder Verbesserungsvorschläge kundtun.
Allgemein bin ich vom Geschmack des Steaks nicht so ganz angetan, irgendwie fehlt mir der richtige Grillgeschmack, der von ein paar Sekunden auf der Plancha nicht zustandekommen will / kann.

Bilder vom heutigen Versuch:

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Ja genau, war Emsrind. Hatte ich bisher noch nicht, aber dann unterstützt das ja meine Vermutung. Werde deinen Tipp mal ausprobieren, danke!
 
Also , dein 2. Versuch schaut doch durchaus gelungen aus.
Dann kann es ja eigentlich nur an der Qualität gelegen haben.
:prost:
 
War das das Emsrind? Das taugt leider nicht viel.
Dem muss ich widersprechen.

Ich hatte mehrfach das Emsländer Porterhouse (Dry Aged) und das war spitzenklasse.
Das hat beim Auspacken schon Spß gemacht, sehr gut gereiftes Fleisch,
tolle Farbe und perfekte Textur. Man konnte fühlen, wie mürbe und entspannt das Fleisch war.
Der Verschnitt war auch vernachlässigbar. Ich habe nur ein wenig vom Fettrand weg genommen.
Ansonsten blieb beim Essen jeweils nur der Knochen übrig.

Zubereitung auf dem Q100. Kräftig gesalzen und direkt vor dem Auflegen dünn eingeölt.
Rundherum auf höchster Stufe Röstaromen erzeugt und dann doppelt entkoppelt
auf niedrigster Stufe bis 55 °C gezogen. Der Fühler steckte im Filet.
Das Filet vom Knochen getrennt und aufgeschnitten. Dafür brauchte man keine Zähne, das konnte man lutschen.
Der Rest wartete bei 50 °C im Backofen. Dann das Roastbeef ausgelöst und aufgeschnitten.
Das hat zwar eine leicht festere Textur war aber immer noch sehr zart zu nennen.

Mein Votum: Jeder Zeit wieder.
Man muss allerdings ein wenig kramen und sich soclche Stücke aussuchen, die gut gewachsen und gut geschnitten sind
und eine schöne Farbe haben.
Beim nächsten Mal werdes ich die Vergrillung dokumentieren.
 
Ob das Fleisch von der Marke Emsrind generell nichts taugt oder ich einfach Pech mit den beiden Porterhouse hatte kann ich nicht sagen. Nach dem heutigen Versuch mit einem Simmentaler Roastbeef von Kreutzers bin ich mir aber sicher, dass es nicht an der Art meiner Zubereitung, sondern tatsächlich am Fleisch lag.

Das Roastbeef war butterzart und hatte im Gegensatz zum Emsrind auch einen sehr leckeren Fleischgeschmack.

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Schön! Ich würde das zwar als Entrecote (Ribeye) einordnen, aber das wäre Klugscheißerei ;) Hauptsache es hat geschmeckt! Und da muss ich dir Recht geben, wenn Rind nicht nach Rind schmeckt dann kaufe ich das nicht mehr! Punkt!
 
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