Ich gehe davon aus, dass sie die Rohlinge von einer größeren Gesenkschmiede zugekauft haben. Die Zeitangabe passt schon, es gibt etlich rostfreie Bestecke aus der Zeit.
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hab mal auf die Schnelle nen kleinen "Halter" gebastelt, damit die "Schätzchen" nicht in der Schublade rumfliegen.
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Ich hab mich über die Jahreszahl 1925 auch gewundert. Der 1912 von Benno Strauß und Eduard Maurer zum Patent angemeldete rostfreie Stahl war ein Chrom-Nickelstahl. "der dann patentierte Werkstoff V2A (Versuchsschmelze 2 Austenit). Dieser Werkstoff 1.4301 war der erste kommerziell produzierte nichtrostende Stahl und macht heute gut ein Drittel der weltweiten Edelstahlproduktion aus. Aus diesen Ursprüngen ist die Marke NIROSTA - nichtrostendender Stahl - entstanden, die 1922 eingetragen wurde." Das war also kein Messerstahl. Scheinbar hat jedes Industrieland seinen eigenen Erfinder von Edelstahl. 1913 hat der Engländer Harry Brearly einen rostfreien Stahl erfunden, der knapp (12.8% chromium and 0.24% carbon) messertauglich war."1923 beginnen europäische Besteckmacher mit der Herstellung von Essbesteck sowie chirurgischen Instrumenten aus nichtrostendem Stahl." 1921 druckt Victorinox "Inox" auf seine Messer. Zwilling mailte mir mal: "Ab 1937 wiesen die meisten ZWILLING Klingen die Prägung "nicht rostend" auf." Hier gibt es noch ein Video zu 100 Jahre Edelstahl.
Also möglich ist es theoretisch schon, dass die Messer von 1925 sind. Aber schon sehr knapp. Zwilling hatte ja angeblich ein eigenes Stahlwerk. Dass die kleine Herdermanufaktur vor Zwilling geschmiedete rostfreie Besteckmesserklingen produziert haben soll, wäre schon bemerkenswert.
Schwarz wurde leider von der GöGa abgelehnt.........
Die Schlitze beim ersten habe ich mit einem kleinen 3 mm Fräser ausgefräst, war etwas fummelig da die Messerspitze an der Schneide wegläuft und am Rücken nen Buckel hat. Die 3 mm waren leider etwas zu dick....hatte aber keinen dünneren der lang genug war, deshalb habe ich in die Schlitze klein Filzplättchen eingeklebt damit die Messer nicht zu sehr kippeln.zwischen 1908 und 1912 wurde der erste rostfreie Stahl von Thyssen Krupp entwickelt.
Das Verfahren wurde 1912 im Oktober patentiert. Damals ging es nru um Chrom-Nickel-Stahl ohne oder mit nur geringem Kohlenstoffanteil.
Erst in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts, insbesondere nach 1922 gab es einen verarbeitbaren kohlenstoffhaltigen und damit härtbaren rostbeständigen Stahl.
Welche Analyse der Stahl hat, kann ich leider nicht sagen. Dafür müsste man ihn prüfen lassen.
Wir hoffen, dass Ihnen diese Informationen ausreichen und verbleiben
Mit freundlichen Grüssen
Robert Herder GmbH & Co. KG
i. A. Hanne Uibel
Wahrscheinlich kann man es auch ganz normal zum Essen verwenden.
einzig der metallische Beigeschmack der Gabel ist nicht so meines......