Nur aufgeschüttet braucht man, will man den Nachbarn nicht provozieren, wirklich einiges an Platz.
Bei Nachbarn hab ich gesehen, die haben imprägnierte Holzbohlen (sah aus wie Terrassendielen) senkrecht montiert, in zwei Reihen, auf Lücke versetzt (dann sieht es anfangs nicht so massiv aus) und dann mit Efeu und anderen Kletterpflanzen zuwachsen lassen. Ist sicher auch ein guter Schallschutz. Aber schon ein wenig aufwändig, wenn man die Bohlen vernünftig verankern will, damit sie nicht in zehn Jahren mitsamt dem Bewuchs den Nachbarn (oder einen selbst) erschlagen.
Was ich mir mal überlegt habe, so eine Art Gabionen aus Baustahlmatten und Hasendraht, gefüllt mit Kompost statt mit Steinen, vielleicht einen halben Meter breit, kann man beidseitig bewachsen lassen (vertikale Gärten sind ja modern

) und obendrauf irgendwas Buschiges. Wäre auch schon bei vielleicht einem Meter Höhe ein guter Schallschutz, jedenfalls für den Straßenverkehr, denke ich mal (jedenfalls bei mir, der Garten liegt tiefer als die Straße).
Ich bin aber noch nicht dazu gekommen, das auszuprobieren, drum kann es sein, daß da alle möglichen Probleme auftreten. Vielleicht schon mit der Wasserversorgung.
Auslöser war, daß ich eine Anzahl solcher Mottenfeste … ähm, ich habe geschrieben: Mattenreste, lang lebe die Autokorrektur! … also Baustahlmatten ca. knapp ein Meter mal zwei Meter rumliegen habe, andererseits eine ähnliche Lücke im Sichtschutz, plötzlich aufgetreten wie Chrizzly.
Wenn ich's schaffe, das hinzukriegen, werde ich berichten.