Hier haben wir das Thema mal im Bezug auf den G32 gestartet. Dort ist auch eine Übersicht mit verschiedensten Tamern
verlinkt.
Tamer haben verschiedenste Aufgaben - Schutz der Brenner ist nur ein kleinerer Teil. Wärmeverteilung, Umwandlung in Strahlungshitze, Speicherung der Wärme, Schmodder leiten und ggf noch andere Aufgaben (z.B. bei Kalamazoo Holz halten) brauchen ein Konpromiss. Das Optimum (nicht in allen Teilen perfekt) ist ggf für jeder persönlichen Vorliebe bzw jedem Anwendungsfall (z.B. Flachgrillen vs. Indirekt) anders. Im Zweifel ausprobieren ...
Durch die eingebauten Temperaturfühler, sind die Möglichkeiten der Tamer-Form bei dem G32 leider eingeschränkter.
Beim G32 gibt es verschiedene Tamer (Brennerabdeckung, Aromaschienen, oder wie man es auch nennt) im Umlauf. Leider unterscheidet sich die Form nicht - sind relativ flach, so dass der Schmodder eher liegen bleibt und verkohlt. Es gibt jedoch eine Version mit deutlich mehr Aussparungen, welches sich deutlich anders verhält.
Hier habe ich den Unterschied versucht zu ergründen. Im Grunde: Mehr Masse = mehr gespeicherte Energie // luftiger = mehr Konvektionshitze (schneller ansprechend, aber benötigt durchgängig Enrgiezufuhr durch die Brenner)
Ich würde auf viele kleinere überlappende steilere Tamer gehen, die insgesamt eine ordentliche Masse ergeben.
Steil, damit der Schmodder (zumindest Stücke) nicht liegen bleiben und möglichst schnell unter die Brenner kommen. Tropfende Flüssigkeiten werden bei extrem heissen Tamern sicherlich nicht weit kommen (egal, wie steil).
Im Grill gibt es Temperaturgefälle von vorn nach hinten und von der Mitte zu den Seiten (das könnte aber auch ein Messthema sein). Mit einer Asymmetischen Lochung könnte man entgegensteuern. Durch die Veränderung von Strahlungs- zu Konvektions-Anteil über die Zeit beim Aufheizen, könnte dieses einen veränderlichen Einfluss je nach Temperatur haben ...
Ideen für eine generelle Lochung: Größe, damit Stückchen durchpassen - vs Hotspots. ...
Keramik ist eine andere Möglichkeit - die sollten wendbar sein, damit der Schmodder, der wie ein Schwamm durch die Keramik aufgesogen wird, kontrolliert ausgebrannt werden kann.
Theorie ist das eine .... ausprobieren macht Spaß und es ergibt Ergebnisse ... die Erwartungen an den ersten Versuch lieber nicht zu hoch setzen - es gibt oft etwas, woran man nicht gedacht hat (getreu nach dem Motto: Schnell scheitern, damit man schnell lernt und besser wird)

. Leider habe ich keine Multi-physiks Simulation von einem Grill, die eh nur ein Teil der Realität abdeckt ... daher geht probieren nur am lebenen Objekt. ....