Moin Männer,
habe längere Zeit nicht mehr geposted, wohl aber gebrutzelt (Prioritäten setzen
)
Also, ich plane im Sommer eine kleine Landparty, so mit 50 bis 70 Jungs und Deerns anläßlich des Geburtstages meiner Frau. Dazu habe ich letztes Wochenende einen "Truppenversuch" mit einigen freiwilligen Nachbarn durchgeführt. Tenor "Leute, ich plane was nettes und Ihr seid zum Probieren eingeladen. Kann aber auch sein, daß es in die Hose geht, dann gehen wir eben alle in die Kneipe, ok?" Nachdem die Speilregeln also klar waren, habe ich angefangen. Seit längerem wollte ich mal ein richtiges Asado machen, da ich auch selber lange in Lateinamerika gelebt habe und hier im Forum tolle Anregungen gefunden habe.
Los gehts, erstmal einen Rinderlappen vom Schlachter besorgt ("Was willst Du denn damit? Ist doch nur Suppenfleisch!"
). Das gute Stück wog 14kg.
Dann auf die Fleischseite reichlich grobes Meersalz UND SONST NIX!
Zwischendurch 'ne kleine Belastungsprobe des Materials und Hilfspersonals
Dann woll'n wir mal: Feuer an um 1100 Uhr vormittags und ran mit dem gutem Stück. Bevor einer fragt: Der Lappen hängt an einer Art Kleiderbügel, den ich immer zum Aufhängen vom Wild beim aus-der-Decke-schlagen nehme. Das schwarze Teil ist ein geschmiedetes "Dreibein für diverse Brutzeltätigkeiten". Die High-speed-Gucci Feuerstelle ist eine alte LKW Felge vom Schrott für'n paar Euro.
So, nun vergeht die Zeit laaaaaaaaangsaaaam.
Etwa zwei Stunden später sind erste Bräunungen zu erkennen.
Wieder 'ne Stunde später hat's geschneit, aber das erhöht höchtens den Appetit.
So, so langsam fängts an wie essbares Fleisch auszusehen. Sind übrigens so knapp vier Stunden vergangen.
Es folgt der "Gruss aus der Küche", Hamburger aus Schwarzwild mit reichlich Koriander. Geiles Zeug!
So, es wird ernst! Nach knapp sechs Stunden (!) der erste Anschnitt. Nicht so schlecht, oder?
Und jetzt gehts los: Rippe für Rippe runterschneiden, sind allerdings je Rippe immer so locker ein bis zwei kg. Das Fleisch fällt vom Knochen und der Geschmack ist super! Wir waren 15 Leute und hatten am Schluss noch reichlich über. Man sollte so etwa 750g Bruttogewicht pro Person rechnen, damit kommt man gut hin.
... das ist übrigens kein normaler Essteller sondern eine Vorlegeplatte!
Noch jemand Hunger?
So, das wärs. Eure Meinung würd mich interessieren!
Herzlichen Gruss aus Hamburg!
habe längere Zeit nicht mehr geposted, wohl aber gebrutzelt (Prioritäten setzen
)Also, ich plane im Sommer eine kleine Landparty, so mit 50 bis 70 Jungs und Deerns anläßlich des Geburtstages meiner Frau. Dazu habe ich letztes Wochenende einen "Truppenversuch" mit einigen freiwilligen Nachbarn durchgeführt. Tenor "Leute, ich plane was nettes und Ihr seid zum Probieren eingeladen. Kann aber auch sein, daß es in die Hose geht, dann gehen wir eben alle in die Kneipe, ok?" Nachdem die Speilregeln also klar waren, habe ich angefangen. Seit längerem wollte ich mal ein richtiges Asado machen, da ich auch selber lange in Lateinamerika gelebt habe und hier im Forum tolle Anregungen gefunden habe.
Los gehts, erstmal einen Rinderlappen vom Schlachter besorgt ("Was willst Du denn damit? Ist doch nur Suppenfleisch!"
). Das gute Stück wog 14kg.
Dann auf die Fleischseite reichlich grobes Meersalz UND SONST NIX!
Zwischendurch 'ne kleine Belastungsprobe des Materials und Hilfspersonals
Dann woll'n wir mal: Feuer an um 1100 Uhr vormittags und ran mit dem gutem Stück. Bevor einer fragt: Der Lappen hängt an einer Art Kleiderbügel, den ich immer zum Aufhängen vom Wild beim aus-der-Decke-schlagen nehme. Das schwarze Teil ist ein geschmiedetes "Dreibein für diverse Brutzeltätigkeiten". Die High-speed-Gucci Feuerstelle ist eine alte LKW Felge vom Schrott für'n paar Euro.
So, nun vergeht die Zeit laaaaaaaaangsaaaam.
Etwa zwei Stunden später sind erste Bräunungen zu erkennen.
Wieder 'ne Stunde später hat's geschneit, aber das erhöht höchtens den Appetit.
So, so langsam fängts an wie essbares Fleisch auszusehen. Sind übrigens so knapp vier Stunden vergangen.
Es folgt der "Gruss aus der Küche", Hamburger aus Schwarzwild mit reichlich Koriander. Geiles Zeug!
So, es wird ernst! Nach knapp sechs Stunden (!) der erste Anschnitt. Nicht so schlecht, oder?
Und jetzt gehts los: Rippe für Rippe runterschneiden, sind allerdings je Rippe immer so locker ein bis zwei kg. Das Fleisch fällt vom Knochen und der Geschmack ist super! Wir waren 15 Leute und hatten am Schluss noch reichlich über. Man sollte so etwa 750g Bruttogewicht pro Person rechnen, damit kommt man gut hin.
... das ist übrigens kein normaler Essteller sondern eine Vorlegeplatte!
Noch jemand Hunger?
So, das wärs. Eure Meinung würd mich interessieren!
Herzlichen Gruss aus Hamburg!


......nee echt klasse..... 
