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Australisches Flank mit Beiwerk

Mic.

Militanter Veganer
10+ Jahre im GSV
Werte Sportfreunde,

am Wochenende hatte ich in der Metro ein Auge auf Australische Flanksteaks geworfen. Da ich weder Flank jemals vergrillte und auch Australisches Beef noch nicht hatte, schlug ich zu.

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Das Stück hatte gut 600g und musste im Prinzip nicht weiter pariert werden.
Da dies mein erstes Flanksteak ever für mich war, wollte ich keine zähe Schuhsohle, daher habe ich mich dazu entschieden, es zu marinieren. Hierzu habe ich mich zu folgender Marinade entschieden – angelehnt an dieses Rezept:
  • 2 EL Öl
  • 40ml Sojasauce
  • 30g Honig
  • 1 EL Balsamico
  • 1 Knoblauchzehe
  • Pfeffer
Die Marinade kam mit dem Flanksteak in einen Vakuumbeutel, vorsichtig etwas Luft raus, verschweißt, und ab damit 2 Nächte in den Kühlschrank. Eine Nacht hätte es wohl auch getan, aber es kam mir was dazwischen.

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48 später Stunden war es dann soweit. Zunächst wurde das Beiwerk vorbereitet:

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Die Fächerkartoffeln hatte ich hier öfters gesehen und wollte ich auch erstmals machen. Gesagt, getan, damit die Scheiben nicht aneinander haften, kamen jeweils dazwischen ein paar Rosmarin-Nadeln.

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Darüber dann etwas mit Olivenöl-Spray gesprüht.

Das restliche Gemüse wurde komplett ohne Gewürz direkt über Briketts beidseitig nacheinander angegrillt, um es danach mit einer Mischung aus Olivenöl, Knoblauch und Zitronenthymian einzustreichen.

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Dann im Doppeldecker-Verfahren ab auf den Grill damit in den indirekten Bereich.

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Für das Fleisch habe ich noch mal einen fast vollen Weber-Anzündkamin durchgeglüht, dann einen Rost drauf erhitzt und das Fleisch angebraten (ca. 2 Minuten je Seite).

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Im Anschluss kam das Fleisch mit zum Gemüse auf den Rösle F60 Air in den indirekten Bereich, mit entsprechender Räucherung durch Mesquite-Chips.

Der Plan war, es auf 54°C Kerntemperatur durchziehen zu lassen. Obwohl es nur so ein dünnes Fleisch war, dauerte das eine schiere Ewigkeit, ich hab nicht auf die Uhr geschaut, aber könnten schon 45 Minuten oder länger gewesen sein. Ich hatte einen Kohlekorb entfernt, und aus dem zweiten auch einige Kohlen, weil eben das Fleisch so dünn war. Aber als die Temperatur nicht merklich stieg, hab ich wieder Kohlen nachgelegt. Es kam nach ca. 30 Minuten aus dem Kühlschrank auf den Rost, und hatte nach dem direkten Anbraten etwa 30°C.

Kannte ich so noch nicht, aber die Geduld wurde letztendlich belohnt, und dem Gemüse hatte es auch nicht geschadet, so lange indirekt zu liegen.
Bei 54°C durfte das Flank für 5 Minuten auf einem Brett, locker mit Alufolie bedeckt, ruhen. Dann wurde aufgeschnitten und angerichtet.

Beim Aufschneiden kam übrigens so gut wie null Flüssigkeit raus…

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Das Ergebnis war phantastisch: super zart und toll im Geschmack.
Gibt es mit dieser Marinade definitiv mal wieder, und auch das Gemüse wurde klasse.
 

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Fantastisch!
Sieht gut, meinte sehr gut, aus !
Hatte bisher auch nur gute Erfahrungen mit australischen Fleisch.
 
Hallo,

schönes Fleisch, sehr schöne Beilagen :D

Gruß Mike
 
Danke Euch :)

Ist das eigentlich gewöhnlich, dass Flank so sehr viel länger braucht um auf die gewünschte Kerntemperatur zu kommen, also im Vergleich zu einem anderen Cut (z.B. Roastbeef, Rumpsteak usw.) ähnlicher Dicke? War ja echt cool, denn da konnte es richtig schön indirekt durchziehen und gesmoked werden :cool:

Nächstes mal werde ich auf jeden Fall ohne Marinade testen.
 
Schönes Flank. Ess ich auch sehr gerne. Ein schönes Flank ziehe ich sogar einem Cote de Boeuf vor.
 
Jeder, wie er am liebsten mag :prost:
 
Sieht sehr lecker aus. Feine Arbeit!
 
Super Fleisch und toll gemacht, eine Portion für mich bitte.....!!!
 
Sieht sehr gut aus. Glückwunsch :thumb2:
Da bin ich ja froh das ich mir Samstag auch ein australisches Flank (1kg) aus der Metro mitgebracht habe. Das hatte ich auch noch nicht. Mit den australischen Entrecotes war ich aber bis jetzt zufrieden.
Mein Flank ruht aber noch in der Truhe. Es darf noch 2 Wochen weiterschlafen. :D
 
Sehr schön gemacht... klasse :thumb2:

Glück Auf
 
Sehr schönes Flanksteak. Muss ich auch mal machen :)
 
Bin begeistert! Sehr schöner Bericht:sun::respekt:

Gruß
Schorse
 
Habe nun gestern auch endlich mein Australisches Flank aus der Metro vom ewigen Eis befreit und vergrillt. Reverse gegrillt (bis auf 49 grad indirekt und dann 90x90x60x60 ab auf das Sear Grate). Vorher nur mit Uncle Monkeys gerubt. Keine Marinade. Dazu gabe es griechischen Reis.
Das Flank war der Hammer. Werde ich auf jeden Fall wieder kaufen. Bedeutend besser als das Emsrind Flank vom letzten mal (auch aus der Metro). Im Geschmack ein Traum und butterzart.
Kleiner Tip: Beim Flank immer darauf achten das man dünne Scheiben entgegen der Faser schneidet. Mit dünn meine ich so ca. 3 mm.
Bilder hatte ich diesmal leider keine gemacht. Aber es war ja nicht das letzte Flank. ;)
 
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