Respekt!
Mehr bräuchte man dazu nicht zu schreiben, das sagt eigentlich schon alles aus. Dennoch will ich, nein, muss ich darüber berichten. Es war das 10. Backfest und für uns das erste Backfest, der Kauf des Le Rond liegt ja auch nur ein paar Wochen zurück und dazulernen war bei mir angesagt.
Ich habe mich im Vorfeld schon gefragt, warum so viele Leute zu Thomas Backfest kommen, lange Anreise, Fahrtkosten, Eintritt, Übernachtung im Hotel oder Wohnwagen, da kommt schon was zusammen. Es muss also was dran sein, am berühmten Backfest in Pirmasens. Übrigens, wir unterhielten uns mit einer Frau, die mit Ihrem Mann aus Bremen kam, ist etwas weiter weg, auch diejenigen, die wie ich in Erdkunde nicht so aufgepasst haben, da fährt man schon ein Stück.
Wir hatten eine gute Anreise und waren trotz Ferienbeginn eine viertel Stunde vor 10.00 Uhr vor dem Grundstück, aufgeregt dessen, was uns wohl erwarten wird. In seiner Begrüßungsrede erinnerte Thomas an die vielen Helfer, die ohne Bezahlung den ganzen Tag die Vorführungen machen, weil sie Freude daran haben, uns einen schöne Tag zu verbringen (ist jetzt nicht der original Wortlaut, bringt es aber auf den Punkt). Ich musste dabei an die berüchtigten Kaffeefahrten denken, bei denen so etwas auch immer gesagt wird. Aber, und jetzt kommt mein berüchtigtes „Aber“, wenn man die Mitarbeiter den ganzen Tag gesehen hat, dann wird man das auch glauben.
Meine Eindrücke zu den Mitarbeitern:
Zu den Mitarbeitern von Thomas muss ich auch noch was loswerden, auf die kann Thomas wirklich stolz sein. Leider kenne ich die Namen nicht, der Mann mit der „seriösen“ Fliege erklärte alles spielend und mit viel Witz, seine Frau mit roter Nase war ebenso lustig. Der „Brotbackmann“ war über jedes gebackene Brot stolz und erklärte alles wunderbar. Der „Jukeboxmann“ war so richtig am schwitzen, er stand den ganzen Tag an den beiden Jukeboxen, die wirklich viel Wärme abstrahlten. Er zeigte unermüdlich den Inhalt der Boxen und hatte Antworten auf alle Fragen. Alle, auch Thomas und die Männer der Flammkuchenproduktion standen den ganzen Tag in der Sonne, vor Öfen, die ja auch nicht gerade kalte Luft abgaben. Da war ich ja froh, dass ich ab und zu mal in den Schatten kam. Nicht zu vergessen sind die Damen der Verkaufsstände und in der „Essensausgabe“. Gegen 17.00 Uhr saß ich gegenüber des Zeltes, in dem man die leckeren Sachen bekam. Drei oder vier Damen standen dort und verteilten noch ein paar Kleinigkeiten, der große Ansturm war ja vorüber, da sicherlich alle satt waren. Eine ältere Dame fiel mir auf (ich hoffe, ich kann das so schreiben, wenn nicht, bitte ich um Entschuldigung). Ich glaube, sie war „durch“, ich bilde mir ein, ihre Rückenschmerzen gesehen zu haben. Ich kenne das Gefühl, wenn man glaubt, der Rücken bricht durch, die Beine und Füße tun so weh, dass man gar nicht mehr weiß, welches Bein man beim stehen belasten soll. Man sah ihr die Schmerzen und die Müdigkeit aber nur dann an, wenn sonst niemand im Zelt war. Kam dann jemand hinein, um etwas zu essen zu holen, hatte sie wieder ein Lächeln im Gesicht. Wäre sie umgefallen, dann mit genau diesem Lächeln. Respekt!
Mit solchen Mitarbeitern kann man alles erreichen!
Ich fand, es war ein gelungenes Fest, ich kann es leider nicht mit den vorigen Backhausfesten vergleichen, dafür weiß ich jetzt, warum selbst aus Bremen jemand nach Pirmasens fährt. Ich habe viel gelernt, vor allem über das Brotbacken. Meine ersten Versuche hatten ja zu viele Röstaromen. So werde ich nie mehr den Mehltest vergessen, mit Wasser herunter kühlen, heißt auch mit Wasser und nicht nur etwas aufsprühen und warten, bis die Temperatur etwas gefallen ist, heißt auch warten. Es scheint doch sooooo einfach zu sein. Wenn es jetzt nicht klappt, dann muss ich meine Mutter fragen, ob ich mal vom Wickeltisch gefallen bin.
Etwas zu Thomas:
Ich muss noch heute schmunzeln, wenn ich daran denke, wie Thomas sich beim zubereiten des Käsefondues belacht hat, weil seine "Spültruppe" sich schon so sehr auf seine Pfanne danach freut. Er war überall, immer in Bewegung und wie seine Mitarbeiter stets gut gelaunt.
Bilder:
Hier ein paar Bilder, die nur annähernd zeigen können, wie toll das Fest war.
Meine Frau, irgendwie immer am futtern, im Hintergrund der Mann mit der Fliege, allerdings diesmal ohne Fliege. Es scheint, als würde er sich fragen, was noch alles in meine Frau reinpasst.
Wieder meine Frau, diesmal von hinten, das macht es auch nicht besser. Sie scheint am Flammkuchenstand zu wohnen.
Wieder meine Frau, dieses Grinsen im Gesicht hatte sie nicht mal bei meinem Heiratsantrag. Ich frage mich warum? Hat sie was mit dem „Flammkuchenmann“, der den ganzen Tag Flammkuchen backt, aber nicht so wie ich aussieht, als ob er sie auch den ganzen Tag isst? Schmecken meine Flammkuchen nicht so gut, wie die hier auf dem Backfest oder grinst sie nur so, weil alles hier so gelungen ist? Ich werde es wohl nie erfahren. Übrigens, immer grinst sie nicht so wie ein Honigkuchenpferd, als sie bei der Verlosung nichts gewonnen hatte, sah das Gesicht etwas anders aus. Hier hoffe ich jetzt, dass sie das nicht liest, wenn doch, dann denk daran, ich liebe dich.
Die Jukebox, vorher hatte ich noch nie etwas davon gehört, finde aber, es ist eine tolle Erfindung.
Pfälzer Saumagen darf natürlich auch nicht fehlen. Hier ein Tipp von mir, nicht so fest füllen, da muss noch viel Platz im Magen sein, damit er nicht aufplatzt. Ich komme zwar aus Hessen, hab den aber auch schon gemacht und das Ergebnis war besser als mein Brot.
Hier noch ein paar Bilder der Vorführungen:
Ach, eins ist mir noch aufgefallen, anhand der Haltung der Hände von Thomas habe ich darüber nachdenken müssen, ob er mit unserer Kanzlerin verwandt ist. Das alte Thema, wohin mit den Händen.
Zum Schluss noch etwas wichtiges. Ich bin kein bezahlter Mitarbeiter von Thomas, auch kein unbezahlter. Ich hab nix und bekomme nix. Ich fand es einfach nur klasse und wollte dieses Gefühl hiermit zum Ausdruck bringen.
Vielen Dank für den gelungenen Tag. Bis bald.
Uwe und Elke
Mehr bräuchte man dazu nicht zu schreiben, das sagt eigentlich schon alles aus. Dennoch will ich, nein, muss ich darüber berichten. Es war das 10. Backfest und für uns das erste Backfest, der Kauf des Le Rond liegt ja auch nur ein paar Wochen zurück und dazulernen war bei mir angesagt.
Ich habe mich im Vorfeld schon gefragt, warum so viele Leute zu Thomas Backfest kommen, lange Anreise, Fahrtkosten, Eintritt, Übernachtung im Hotel oder Wohnwagen, da kommt schon was zusammen. Es muss also was dran sein, am berühmten Backfest in Pirmasens. Übrigens, wir unterhielten uns mit einer Frau, die mit Ihrem Mann aus Bremen kam, ist etwas weiter weg, auch diejenigen, die wie ich in Erdkunde nicht so aufgepasst haben, da fährt man schon ein Stück.
Wir hatten eine gute Anreise und waren trotz Ferienbeginn eine viertel Stunde vor 10.00 Uhr vor dem Grundstück, aufgeregt dessen, was uns wohl erwarten wird. In seiner Begrüßungsrede erinnerte Thomas an die vielen Helfer, die ohne Bezahlung den ganzen Tag die Vorführungen machen, weil sie Freude daran haben, uns einen schöne Tag zu verbringen (ist jetzt nicht der original Wortlaut, bringt es aber auf den Punkt). Ich musste dabei an die berüchtigten Kaffeefahrten denken, bei denen so etwas auch immer gesagt wird. Aber, und jetzt kommt mein berüchtigtes „Aber“, wenn man die Mitarbeiter den ganzen Tag gesehen hat, dann wird man das auch glauben.
Meine Eindrücke zu den Mitarbeitern:
Zu den Mitarbeitern von Thomas muss ich auch noch was loswerden, auf die kann Thomas wirklich stolz sein. Leider kenne ich die Namen nicht, der Mann mit der „seriösen“ Fliege erklärte alles spielend und mit viel Witz, seine Frau mit roter Nase war ebenso lustig. Der „Brotbackmann“ war über jedes gebackene Brot stolz und erklärte alles wunderbar. Der „Jukeboxmann“ war so richtig am schwitzen, er stand den ganzen Tag an den beiden Jukeboxen, die wirklich viel Wärme abstrahlten. Er zeigte unermüdlich den Inhalt der Boxen und hatte Antworten auf alle Fragen. Alle, auch Thomas und die Männer der Flammkuchenproduktion standen den ganzen Tag in der Sonne, vor Öfen, die ja auch nicht gerade kalte Luft abgaben. Da war ich ja froh, dass ich ab und zu mal in den Schatten kam. Nicht zu vergessen sind die Damen der Verkaufsstände und in der „Essensausgabe“. Gegen 17.00 Uhr saß ich gegenüber des Zeltes, in dem man die leckeren Sachen bekam. Drei oder vier Damen standen dort und verteilten noch ein paar Kleinigkeiten, der große Ansturm war ja vorüber, da sicherlich alle satt waren. Eine ältere Dame fiel mir auf (ich hoffe, ich kann das so schreiben, wenn nicht, bitte ich um Entschuldigung). Ich glaube, sie war „durch“, ich bilde mir ein, ihre Rückenschmerzen gesehen zu haben. Ich kenne das Gefühl, wenn man glaubt, der Rücken bricht durch, die Beine und Füße tun so weh, dass man gar nicht mehr weiß, welches Bein man beim stehen belasten soll. Man sah ihr die Schmerzen und die Müdigkeit aber nur dann an, wenn sonst niemand im Zelt war. Kam dann jemand hinein, um etwas zu essen zu holen, hatte sie wieder ein Lächeln im Gesicht. Wäre sie umgefallen, dann mit genau diesem Lächeln. Respekt!
Mit solchen Mitarbeitern kann man alles erreichen!
Ich fand, es war ein gelungenes Fest, ich kann es leider nicht mit den vorigen Backhausfesten vergleichen, dafür weiß ich jetzt, warum selbst aus Bremen jemand nach Pirmasens fährt. Ich habe viel gelernt, vor allem über das Brotbacken. Meine ersten Versuche hatten ja zu viele Röstaromen. So werde ich nie mehr den Mehltest vergessen, mit Wasser herunter kühlen, heißt auch mit Wasser und nicht nur etwas aufsprühen und warten, bis die Temperatur etwas gefallen ist, heißt auch warten. Es scheint doch sooooo einfach zu sein. Wenn es jetzt nicht klappt, dann muss ich meine Mutter fragen, ob ich mal vom Wickeltisch gefallen bin.
Etwas zu Thomas:
Ich muss noch heute schmunzeln, wenn ich daran denke, wie Thomas sich beim zubereiten des Käsefondues belacht hat, weil seine "Spültruppe" sich schon so sehr auf seine Pfanne danach freut. Er war überall, immer in Bewegung und wie seine Mitarbeiter stets gut gelaunt.
Bilder:
Hier ein paar Bilder, die nur annähernd zeigen können, wie toll das Fest war.
Meine Frau, irgendwie immer am futtern, im Hintergrund der Mann mit der Fliege, allerdings diesmal ohne Fliege. Es scheint, als würde er sich fragen, was noch alles in meine Frau reinpasst.
Wieder meine Frau, diesmal von hinten, das macht es auch nicht besser. Sie scheint am Flammkuchenstand zu wohnen.
Wieder meine Frau, dieses Grinsen im Gesicht hatte sie nicht mal bei meinem Heiratsantrag. Ich frage mich warum? Hat sie was mit dem „Flammkuchenmann“, der den ganzen Tag Flammkuchen backt, aber nicht so wie ich aussieht, als ob er sie auch den ganzen Tag isst? Schmecken meine Flammkuchen nicht so gut, wie die hier auf dem Backfest oder grinst sie nur so, weil alles hier so gelungen ist? Ich werde es wohl nie erfahren. Übrigens, immer grinst sie nicht so wie ein Honigkuchenpferd, als sie bei der Verlosung nichts gewonnen hatte, sah das Gesicht etwas anders aus. Hier hoffe ich jetzt, dass sie das nicht liest, wenn doch, dann denk daran, ich liebe dich.
Die Jukebox, vorher hatte ich noch nie etwas davon gehört, finde aber, es ist eine tolle Erfindung.
Pfälzer Saumagen darf natürlich auch nicht fehlen. Hier ein Tipp von mir, nicht so fest füllen, da muss noch viel Platz im Magen sein, damit er nicht aufplatzt. Ich komme zwar aus Hessen, hab den aber auch schon gemacht und das Ergebnis war besser als mein Brot.
Hier noch ein paar Bilder der Vorführungen:
Ach, eins ist mir noch aufgefallen, anhand der Haltung der Hände von Thomas habe ich darüber nachdenken müssen, ob er mit unserer Kanzlerin verwandt ist. Das alte Thema, wohin mit den Händen.
Zum Schluss noch etwas wichtiges. Ich bin kein bezahlter Mitarbeiter von Thomas, auch kein unbezahlter. Ich hab nix und bekomme nix. Ich fand es einfach nur klasse und wollte dieses Gefühl hiermit zum Ausdruck bringen.
Vielen Dank für den gelungenen Tag. Bis bald.
Uwe und Elke
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Vielleicht sehen wir uns nächstes Jahr wieder. 