Die Daten von einer internen Platte auf ein NAS kopieren ist KEIN Backup.
Hier muss ich dir widersprechen: Daten vom Originalmedium weg auf ein anderes Medium kopieren
ist ein Backup.
Dass das reine Kopieren auf einen extra Datenträger keine 100%ige Backuplösung darstellt, darüber sind wir uns einig; für einen professionellen Einsatz gehören da noch andere Strategien her.
Aber es geht wicma um seine privaten Daten - hier muss man dann auch in Punkto Sicherheit einfach die Kirche im Dorf lassen.
Natürlich wäre es sicherer, wenn er bei jedem Shutdown des Rechners sämtliche Daten 1:1 auf ne frische Platte kopiert werden und diese dann im Safe der Bank deponiert wird. Aber erstens kostet das ein Schweinegeld, zweitens ist das so umständlich, dass die Daten dann im Endeffekt garnicht mehr gesichert werden.
Von daher bin ich nach wie vor der Meinung, dass ein NAS
einen Punkt in der Backupstrategie darstellt.
Wenn die interne Festplatte die Grätsche macht -> Daten liegen auf dem NAS.
Wenn die interne Festplatte die Grätsche macht und eine der NAS-Platten -> Das Raid (sofern gepflegt und kein Raid-0 oder JBOD) kompensiert auch dies.
Genauso kann man ja auch auf der "externen Platte" (ob die jetzt per Netzwerk oder USB oder sonstwie angeschlossen ist - total egal!) die üblichen Backup-Strategien fahren - eine reine Synchronisierung ist da ja nicht Pflicht, man kann sich hier austoben, bis der Platz alle ist.
Und ja, wenn die Wohnung oder das Haus abfackelt, dann sind die Daten normalerweise auch weg. Eine Offline-Lösung ist zu umständlich (für den Privatanwender), eine Onlinelösung würde bei den heutzutage üblichen Datenmengen, die man so ansammelt, so ziemlich jede Leitung überlasten (vor allem, wenn man nicht rein synchronisiert, sondern auch ab und an mal ein Full-Backup fährt).
Meine Strategie daheim ist, dass ich meine Daten auf meine NAS rübersichere und von dort aus speziell ausgewählte Ordner (nur wichtige Dokumente, keine Fotos, MP3, Videos oder sonstwas, was einfach nur großer Datenkram ist) in der Nacht auf meinen Server geladen und dort verschlüsselt wird und von dort aus in den normalen Backup-Zyklus des Servers mit aufgenommen wird.
Cloud Spaces vertraue ich nicht - egal von welchem Anbieter. Dazu ist in der Vergangenheit einfach zuviel an Schindluder mit Datenschutz und Datensicherheit getrieben worden, als dass ich da irgendjemand anders an meine Daten lassen würde (egal wie unwichtig sie sein mögen). Vor allem, wenn man sich vor Augen hält, dass viele Anbieter diese Services "kostenlos" anbieten...