Hallo Grill- bzw. Keramiksportler
,
nachem ja Bilder bekanntlich mehr sagen als 1000 Worte, hier ein paar vom heutigen Testlauf.
Ich stell die Bilder auch deswegen ein, weil ich auf Feddback hoffe, das mir Denkanstöße gibt, warum es nicht so geklappt hat, wie ich mir das erhoffte.
Der Plan war, ein Stück Roastbeef bei runden 100°C auf die gewünschte KT zu ziehen, im Prinzip einfach, bloß: die Temperatur ist mir phasenweise ganz schön nach oben 'abgehauen', und ich habe nicht so recht einen Plan, warum :hmm:
Also, Bilders. Vielleicht findet sich ja in denen eine schlüssige Erklärung.
Also, bei allermbestem Wetter.....
....das Ei für den Testlauf vorbereitet.....
So viel Kohle war im Ei....
...und das war die Menge, die ich vorgeglüht habe. Zur besseren Einschätzung hinsichtlich der Menge, sei mir noch ein Kommentar gestattet: Auf Bild drei sieht man den AZK, und wer genau hinschaut, sieht die Kohlen noch ein bisschen rauslugen. Der AZK war also in etwa zu 2/3 gefüllt. Hinsichtlich der Problematik der davonlaufenden Temperaturen: war das etwas zu viel? Darf man im Ei nur wesentlich weniger vorgeglühte Kohlen nehmen?
Kurz nach Einfüllen schießt das BGE-Thermomter auf 170°C, was mir aber eher spanisch vorkommt....
Also flugs das Outdoorchef rausgekramt und den Fühler aufm (noch leeren) Rost platziert. Okay, schon besser
Und das BGE-eigene Thermo kommt auch wieder a bisserl runter
Alsdann wird der Probant mit dem Outdoorchef verdrahtet, und wird auf den Rost verfrachtet. Allerdings zuvor noch ein paar Holzstücken für das entsprechende Raucharoma auf die Kohlen gestreut.
Und dann nimmt das 'Unheil' für geraume Zeit seinen Lauf. Die Temperatur steigt kontinuirlich, selbst dann, als ich den Zuluftschieber komplett geschlossen habe, wie auf dem nächsten Bild zu sehen ist.
Gut, es mag sein, dass das Ei eine einmal erreichte Temperatur recht lange hält, aber so ganz klar sind mir die Vorgänge nicht. Ich hatte auch nicht den Eindruck, dass die Kohlen verlöschen, wenn man mit dem BBQ fertig ist; diese Bedenken waren schlussendlich auch die Motivation, die Kohlen wieder ausm Ei rauszuräumen und in einen Eimer umzufüllen, der sich mit einem Deckel 'dicht' verschließen lässt.
Als Nothilfe habe ich dann tatsächlich den Zuluftschieber geschlossen gelassen und auch das Kamin nur andeutungsweise ein klitzekleines bisschen geöffent. So habe ich dann relativ konstant 114°C halten können. Auf 100°C oder darunter zu kommen, halte ich für eher schwierig. Oder aber ich habe die Vorgänge und Mechanismen des Ei's noch nicht durchschaut; durchaus wahrscheinlich, dass es so ist .hmm:
Wie auch immer, danch rd. drei Stunden waren die 56°C KT erreicht.
Anschnitt- und Tellerbild:
So, und hier die inständige Bitte, mich nicht hängen zu lassen, sondern mir etwas unter die Arme zu greifen, wo ich den/die Fehler im System suchen muss.
Hierfür herzlichen Dank
und einen schönen Sonntag Abend

Bär
PS: Muss noch das Ramstern der ersten Pizze posten

,nachem ja Bilder bekanntlich mehr sagen als 1000 Worte, hier ein paar vom heutigen Testlauf.
Ich stell die Bilder auch deswegen ein, weil ich auf Feddback hoffe, das mir Denkanstöße gibt, warum es nicht so geklappt hat, wie ich mir das erhoffte.
Der Plan war, ein Stück Roastbeef bei runden 100°C auf die gewünschte KT zu ziehen, im Prinzip einfach, bloß: die Temperatur ist mir phasenweise ganz schön nach oben 'abgehauen', und ich habe nicht so recht einen Plan, warum :hmm:
Also, Bilders. Vielleicht findet sich ja in denen eine schlüssige Erklärung.
Also, bei allermbestem Wetter.....
....das Ei für den Testlauf vorbereitet.....
So viel Kohle war im Ei....
...und das war die Menge, die ich vorgeglüht habe. Zur besseren Einschätzung hinsichtlich der Menge, sei mir noch ein Kommentar gestattet: Auf Bild drei sieht man den AZK, und wer genau hinschaut, sieht die Kohlen noch ein bisschen rauslugen. Der AZK war also in etwa zu 2/3 gefüllt. Hinsichtlich der Problematik der davonlaufenden Temperaturen: war das etwas zu viel? Darf man im Ei nur wesentlich weniger vorgeglühte Kohlen nehmen?
Kurz nach Einfüllen schießt das BGE-Thermomter auf 170°C, was mir aber eher spanisch vorkommt....
Also flugs das Outdoorchef rausgekramt und den Fühler aufm (noch leeren) Rost platziert. Okay, schon besser

Und das BGE-eigene Thermo kommt auch wieder a bisserl runter

Alsdann wird der Probant mit dem Outdoorchef verdrahtet, und wird auf den Rost verfrachtet. Allerdings zuvor noch ein paar Holzstücken für das entsprechende Raucharoma auf die Kohlen gestreut.
Und dann nimmt das 'Unheil' für geraume Zeit seinen Lauf. Die Temperatur steigt kontinuirlich, selbst dann, als ich den Zuluftschieber komplett geschlossen habe, wie auf dem nächsten Bild zu sehen ist.
Gut, es mag sein, dass das Ei eine einmal erreichte Temperatur recht lange hält, aber so ganz klar sind mir die Vorgänge nicht. Ich hatte auch nicht den Eindruck, dass die Kohlen verlöschen, wenn man mit dem BBQ fertig ist; diese Bedenken waren schlussendlich auch die Motivation, die Kohlen wieder ausm Ei rauszuräumen und in einen Eimer umzufüllen, der sich mit einem Deckel 'dicht' verschließen lässt.
Als Nothilfe habe ich dann tatsächlich den Zuluftschieber geschlossen gelassen und auch das Kamin nur andeutungsweise ein klitzekleines bisschen geöffent. So habe ich dann relativ konstant 114°C halten können. Auf 100°C oder darunter zu kommen, halte ich für eher schwierig. Oder aber ich habe die Vorgänge und Mechanismen des Ei's noch nicht durchschaut; durchaus wahrscheinlich, dass es so ist .hmm:
Wie auch immer, danch rd. drei Stunden waren die 56°C KT erreicht.
Anschnitt- und Tellerbild:
So, und hier die inständige Bitte, mich nicht hängen zu lassen, sondern mir etwas unter die Arme zu greifen, wo ich den/die Fehler im System suchen muss.
Hierfür herzlichen Dank

Bär
PS: Muss noch das Ramstern der ersten Pizze posten


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, aber ich glaub Euch ja, dass die Kohlen ausgehen. Heute war mir einfach nicht ganz klar, dass das EGG dermaßen gut die Wärme hält. Und da wurde ich halt zunehmend unsicher. 

Genau das ist ja das Faule am Ei!