Nur etwas zum Thema Chemie:
Die heute, auf dem Markt, erhältlichen Mittel sind was die Gesundheit der Kinder betrifft, völlig bedenkenlos.
Viele Total- und Selektiv-Herbizide werden in solch Kleinstmengen ausgebracht, dass wenn Kinder nun ein Blatt davon essen würden, es absolut bedenkenlos sein würde. Kinder speien die Blätter vorher aufgrund der pflanzeneigenen Bitterstoffe wieder aus.
Man sieht dennoch immer mal wieder einen Gärtner mit Schutzkleidung die Chemiekeule schwingen. Die Gründe dazu finden sich im Gesundheitsschutz. Es gibt Herbizide welche über lange und stetes, wiederholtes Ausbringen, Ablagerungen in der Lunge hervor rufen können. Dies aber wirklich über eine lange Zeitspanne.
Die heutigen Pflanzenschutzmittel, Herbizide fallen darunter, haben aber wie gesagt, eine solch kleines Mischverhältnis, dass sie als bedenkenlos eingestuft werden dürfen. Abgesehen von den Mittel die wirklich "scharf" sind und nicht für den öffentlichen Verkauf erhältlich sind.
Bärlauch:
Zur Eindämmung würde ich den Bärlauch vor dem Absamen mähen und das Mähgut entsorgen. Kein Mulchen. Die Brutzwiebeln, welche der Bärlauch macht müssten ausgestochen werden und ebenfals entsorgt werden. Gleichzeitig sollte auf eine gesunde Vitalität des Rasens geachtet werden. Vertikutieren, Aerifizieren und Düngen nach Bodenanalyse helfen dem Rasen enorm. Ein gesunder, dichter Rasen, mit einer guten Schärfestigkeit ist oftmals sehr gut gewappnet gegen Sameneinflug.
Ansonsten würde ich wirklich zu einem Selektiv-Herbizit Einsatz raten und um die väterliche Sicherheitsbedenken nicht ausser acht zu lassen, den Rasen für die Kinder für 24 Stunden sperren