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Bankstein aus der Bucht

Der Stein wurde vor allem da, wo sehr feine Finisher gern, viel und richtigerweise eingesetzt werden, nämlich bei Rasiermessernutzern, relativ ausgiebig diskutiert. Ein interessanter Thread, um sich über das Meinungsspektrum zu dem Stein einen Überblick zu verschaffen, ist dieser:
Chinesischer Wasserstein 12K - NassRasur.com-Forum

Ich habe den Stein gesehen, aber selber nicht damit gearbeitet. Ebenfalls habe ich kein Bedürfnis, mir einen zuzulegen. Eine Sache, die absolut sicher bekannt ist, ist dass er sehr hart ist und nicht scharf greift. Man muss auf ihm also sehr lange arbeiten. Ein weiterer Fakt ist, dass "12000er Körnung" eine unbelegte und normlose Behauptung ist, die ich so mit viel Skepsis sehen würde.
Ich habe einen Naniwa 10000er und bin damit sehr zufrieden. Für Rasiermesser, die das abkönnen, wie zB Dorkos, ist das ein toller letzter Schliff. Für Küchenmesser ist ein Abziehen in dieser Feinheit schon irgendwo Spielerei. Wenn auch eine Spielerei, die ich meinen guten Messern (und meinem Ego) von Zeit zu Zeit gönne... :biggrinsanta:
Wenn Du also einen Finisher dieser Feinheit haben wolltest, so würde ich dir dringend von dem Chinesen abraten und dich auf einen Naniwa oder einen sehr feinen japanischen Naturstein (teuer, dafür sind da die absoluten Nonplusultras zu finden. Natursteinschliff & ohne die kleinen Tücken des Naniwas, namentlich seine sehr weiche Bindung, die zu Einschnitten geradezu einläd) verweisen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dazu muss man allerdings sagen, dass diese Thüringer von der schlechtesten je gelieferten Qualität sind. Der exzellente Ruf der thüringer Schleifsteine wurde durch die der Firma Escher gebrochenen Steine begründet. Diese Thüringer waren ausgeprägt grünlich und stammten aus zwei Brüchen, die schon lange geschlossen sind. Ich hatte das Glück, mit zwei davon einmal arbeiten zu dürfen, dies sind wirklich tolle Steine, aber kaum und wenn nur durch Glück zu bekommen. Die von Müller Schleiftechnik vertriebenen Thüringer haben damit nichts mehr gemein, sind aber trotzdem anständige Steine. Sie stammen aus der besten heutigen Bruchqualität. Die von Carbon gezeigten Steine sind die Standardqualität von diesem Steinbruch und stellen damit relativ gesehen die schlechteste je verfügbare Qualität dar.

Die heute verfügbaren schwarzen Schiefersteine aus Thüringen sind relativ harte und wenig aggressive Steine. Sie sind dafür bekannt, dass sie relativ gut mit Edelstahl arbeiten und werden daher gerne für alte Zwillingrasiermesser genommen. Ich persönlich nutze meinen MST-Thüringer fast nie. Die Feinheit des Schliffs vom Thüringer ist zwar einen Tick feiner (~1000 mehr vielleicht), mit meinem Honyama arbeitet es sich einfach angenehmer und schneller. Ich nutze den Thüringer nur bei sehr harten Rasiermessern als Schritt zwischen Honyama und 10000er. Ich würde ihn mir nicht wieder kaufen und das Geld lieber für einen anderen Stein sparen, desgleichen würde ich ihn auch niemandem empfehlen.
 
Vielen Dank für die genaue Info werd wohl doch noch wenn warten und zu einem Naniwa greifen .
 
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