Teil 1 findet Ihr hier.
Mit meinem Beitrag "Baumarktgrill gut genug? Mr. Gardener Kingman 4" habe ich ja für heftige Diskussionen gesorgt.
Schließlich hat mein Grill weder ein Logo von Weber, noch Napoleon, noch Schickling...
Gaaaanz böse... 
Die Einen behaupten, man kann auf einem günstigen Grill nicht gescheit grillen. Für Andere hält so ein Grill keine 3 Jahre.
Seit Februar 2024 habe ich meinen Baumarktgrill regelmäßig benutzt. Meist mehrmals pro Woche. Manchmal mehrmals am Tag.
Ich habe aufgehört, die 11Kg-Gasflaschen zu zählen.
Auf dem Grill wurde flach gegrillt, low & slow, Drehspieß (mit und ohne Heckbrenner) und Plancha. Auch der keramische Steakbrenner kam immer wieder zum Einsatz.
Seit ca. August 2024 hatte ich mit einigen persönlichen Herausforderungen zu kämpfen und habe die Pflege meines Grills stark vernachlässigt. Bei einem "normalen" Grill wäre der Fettbrand wohl vorprogrammiert gewesen, da ich trotz Allem, regelmäßig weiter gegrillt habe.
Dank des seltenen Konzepts der Fettauffangwanne, habe ich trotzdem keinen Fettbrand erlebt. Auf den Bildern wird man gleich sehen, wie das funktioniert.
Jedenfalls habe ich, am 02.08. zu einer umfangreichen Überholung meines Grills angesetzt.
Erst habe ich den Grill vollständig ausgeräumt. Fettauffangwanne raus. Gasflaschen raus. Alles raus.
Bleche im Brennerraum raus.
Ein echtes Vernachlässigungsopfer!
Richtig dicke Verkrustungen zeigen, welche Mengen Fett hier geflossen sind!
Dann kam der spannende Moment: Flammbrücken zwischen den Brennern raus. Dazu mussten die Schrauben gelöst werden. Ich hatte hier einen Hack vorgestellt, wie man das festfressen der Schrauben verhindern kann.
Neben der Kupferpaste hatte ich auch die Original-Schrauben gegen Edelstahlschrauben mit Torx getauscht.
Gestern hat sich dann gezeigt, dass es funktioniert!
Die Schrauben gingen ALLE mit wenig Kraftaufwand raus.
Auch wenn das auf den ersten Blick ziemlich verkrotzt aussieht, zeigte sich bereits nach wenig Arbeit mit der Drahtbürste, dass die Substanz von Brennern und den Blechen noch sehr gut ist.
Solche Verkustungen entstehen nicht in einer Woche...
Der Brenner und die Drahtbürste...
Nach der Brenner-Reinigung alles wieder mit Kupferpaste zusammen gebaut. Die Schrauben handfest angezogen und dann eine viertel Drehung wieder geöffnet.
Neubefüllung der Fettauffangwanne. Unten rein eine Alufolie.
Darauf dann eine ordentliche Schicht aus Bentonit (Katzenstreu
)
So kann wieder eine Menge Fett aufgefangen werden, ohne dass die Gefahr eines Fettbrandes besteht.
Das schaut schon wieder deutlich besser aus, als zu Beginn der Aktion!
Die Hitzereflektoren und die Flammbleche wurdenmit der Drahtbürste gereinigt und haben dann eine Gratisfahrt im Geschirrspüler bekommen.
Grill wieder auf seinen Platz stellen und dann kann man ihn wieder einräumen!
Auf der linken Seite die IKEA-Teile - extrem praktisch!
Ein Mal ordentlich einheizen, damit der Grill wieder trocken wird.
Das wars! Kann wieder losgehen!
Fazit: Für einen Baumarktgrill, der laut fachmännischer Meinung, keine drei Jahre durchhält, steht das Teil noch gut da! Nach mehr als 1,5 Jahren hat er die Hälfte seiner "vermuteten" Lebenserwartung ja nun hinter sich.
Nur der Grill spielt nicht mit. Der sieht nach weiteren 1,5 Jahren vermutlich noch immer sehr gut aus.
Der einzige Luxus, der diesem Grill vergönnt ist: er steht im Winter, wie im Sommer draußen unter meinem Grillpavillon und ist meist mit einer Schutzhülle abgedeckt (laut Expertenmeinung rostet ein Grill dann ja besonders schnell).
Ich bin noch immer zufrieden mit meinem Mr. Gardener Kingman 4 Plus!
Leider wird er nicht mehr angeboten. Das wäre sonst meine Empfehlung an alle Griller, die kein kleines Vermögen für einen Gasgrill ausgeben wollen/können.



Mit meinem Beitrag "Baumarktgrill gut genug? Mr. Gardener Kingman 4" habe ich ja für heftige Diskussionen gesorgt.
Schließlich hat mein Grill weder ein Logo von Weber, noch Napoleon, noch Schickling...
Gaaaanz böse... 
Die Einen behaupten, man kann auf einem günstigen Grill nicht gescheit grillen. Für Andere hält so ein Grill keine 3 Jahre.
Seit Februar 2024 habe ich meinen Baumarktgrill regelmäßig benutzt. Meist mehrmals pro Woche. Manchmal mehrmals am Tag.
Ich habe aufgehört, die 11Kg-Gasflaschen zu zählen.
Auf dem Grill wurde flach gegrillt, low & slow, Drehspieß (mit und ohne Heckbrenner) und Plancha. Auch der keramische Steakbrenner kam immer wieder zum Einsatz.
Seit ca. August 2024 hatte ich mit einigen persönlichen Herausforderungen zu kämpfen und habe die Pflege meines Grills stark vernachlässigt. Bei einem "normalen" Grill wäre der Fettbrand wohl vorprogrammiert gewesen, da ich trotz Allem, regelmäßig weiter gegrillt habe.
Dank des seltenen Konzepts der Fettauffangwanne, habe ich trotzdem keinen Fettbrand erlebt. Auf den Bildern wird man gleich sehen, wie das funktioniert.
Jedenfalls habe ich, am 02.08. zu einer umfangreichen Überholung meines Grills angesetzt.
Erst habe ich den Grill vollständig ausgeräumt. Fettauffangwanne raus. Gasflaschen raus. Alles raus.
Bleche im Brennerraum raus.
Ein echtes Vernachlässigungsopfer!
Richtig dicke Verkrustungen zeigen, welche Mengen Fett hier geflossen sind!
Dann kam der spannende Moment: Flammbrücken zwischen den Brennern raus. Dazu mussten die Schrauben gelöst werden. Ich hatte hier einen Hack vorgestellt, wie man das festfressen der Schrauben verhindern kann.
Neben der Kupferpaste hatte ich auch die Original-Schrauben gegen Edelstahlschrauben mit Torx getauscht.
Gestern hat sich dann gezeigt, dass es funktioniert!
Die Schrauben gingen ALLE mit wenig Kraftaufwand raus.
Auch wenn das auf den ersten Blick ziemlich verkrotzt aussieht, zeigte sich bereits nach wenig Arbeit mit der Drahtbürste, dass die Substanz von Brennern und den Blechen noch sehr gut ist.
Solche Verkustungen entstehen nicht in einer Woche...
Der Brenner und die Drahtbürste...
Nach der Brenner-Reinigung alles wieder mit Kupferpaste zusammen gebaut. Die Schrauben handfest angezogen und dann eine viertel Drehung wieder geöffnet.
Neubefüllung der Fettauffangwanne. Unten rein eine Alufolie.
Darauf dann eine ordentliche Schicht aus Bentonit (Katzenstreu
So kann wieder eine Menge Fett aufgefangen werden, ohne dass die Gefahr eines Fettbrandes besteht.
Grill wieder auf seinen Platz stellen und dann kann man ihn wieder einräumen!
Auf der linken Seite die IKEA-Teile - extrem praktisch!
Ein Mal ordentlich einheizen, damit der Grill wieder trocken wird.
Das wars! Kann wieder losgehen!
Fazit: Für einen Baumarktgrill, der laut fachmännischer Meinung, keine drei Jahre durchhält, steht das Teil noch gut da! Nach mehr als 1,5 Jahren hat er die Hälfte seiner "vermuteten" Lebenserwartung ja nun hinter sich.
Nur der Grill spielt nicht mit. Der sieht nach weiteren 1,5 Jahren vermutlich noch immer sehr gut aus.

Der einzige Luxus, der diesem Grill vergönnt ist: er steht im Winter, wie im Sommer draußen unter meinem Grillpavillon und ist meist mit einer Schutzhülle abgedeckt (laut Expertenmeinung rostet ein Grill dann ja besonders schnell).
Ich bin noch immer zufrieden mit meinem Mr. Gardener Kingman 4 Plus!
Leider wird er nicht mehr angeboten. Das wäre sonst meine Empfehlung an alle Griller, die kein kleines Vermögen für einen Gasgrill ausgeben wollen/können.




. Wo bleibt der übliche Shitstorm, wenn es um einen No Name Baumarktgrill geht?



