Servus beinand,
ich habe mich am Wochenende an einem "Grillhendl" versucht. Normalerweise treib ich mich ja viel in der Holzbackofenecke rum, aber irgendwie ist das ein schlechtes Forum für mich. Jetzt war ich mit meinem 47er Weber lange zufrieden, aber für indirekt ist so was halt zu klein. Deswegen steht nun im Garten noch ein 57er und der wollte nun mal entsprechend ausprobiert werden.
Also: Man schnappt sich ein großes Hendl vom Bauern, kein so mickriges Teil aus dem Supermarkt. Mariniert wird bei mir ganz einfach: Ordentlich Salz, etwas Pfeffer und ganz wenig Paprikapulver. Ins Hendl rein kommt dann noch ein wenig Grünzeug wie Petersilie, Thymian und Schnittlauch. Wichtig bei der ganzen Sache ist, dass man das Hendl kräftig salzt und eine gute Stunde ziehen lässt.
Nachdem ich mit so "Schnickschnack" wie Hendlständer etc. nicht so ausgerüstet bin, habe ich das mit einfachen Mitteln realisiert. Die vorhandenen Kohlekörbe wurden mit Breckies gefüllt, in die Mitte kam eine Bratreine (gefüllt mit diversen Gemüse) und auf den ganz normalen Grillrost das Hendl.
Aber jetzt erst mal Bilder:
Hier das gute Stück - es brachte ca. 2400gr auf die Waage.
Gefüllt mit Grünzeug
Blick in die Bratreine - das wird später die Soße
Nur ein bisserl Paprika
Gleich ist es soweit
Passt doch super rein!
Hendl ist es noch kalt, Deckel drauf und einheizen.
Es tut sich was
Gedreht
Hier noch etwas Zunder vor die Bratreihne gelegt:
So lassen wir das - passt!
Da hat sich auch ein bisserl was getan - hätte tendentiell mehr Hitze vertragen.
Da krieg ich selber gleich wieder Hunger...
Tellerbild
So - kurz zur Durchführung. Hab zunächst nicht so viel Breckies rein - lt. Deckelthermometer ca. 160-170°. Das war zuwenig. Deswegen habe ich noch 2 Mal nachgelegt, bis das Thermometer auf 200 rauf ist. Ich wollte es nciht übertreiben, aber deswegen hat die Aktion ca. 2,5 Stunden gedauert bis es fertig war. Das kann man sicher etwas kürzer haben. Es hat aber dem Hendl nix geschadet - es war kross und innen saftig und hat hervorragend geschmeckt.
Das Gemüse hätte ebenfalls mehr Hitze vertragen, das soll sich eigentlich Anfang ein wenig anrösten. Habe auch noch einige Breckies an die Stirnseite gelegt, werde beim nächsten Mal rund rum einige Kohlen legen.
Rund herum ist es für meine erste indirekte Aktion super gelungen, das wird auf alle Fälle wieder gemacht.
Was mich gefreut hat - das ganze klappt auch ohne viel Zubehör, habe nur am Schluß mal die KT gemessen, aber mir war eigentlich klar dass es passt. Im Ebo habe ich ja schon viele Hendl gebruzzelt.
ich habe mich am Wochenende an einem "Grillhendl" versucht. Normalerweise treib ich mich ja viel in der Holzbackofenecke rum, aber irgendwie ist das ein schlechtes Forum für mich. Jetzt war ich mit meinem 47er Weber lange zufrieden, aber für indirekt ist so was halt zu klein. Deswegen steht nun im Garten noch ein 57er und der wollte nun mal entsprechend ausprobiert werden.
Also: Man schnappt sich ein großes Hendl vom Bauern, kein so mickriges Teil aus dem Supermarkt. Mariniert wird bei mir ganz einfach: Ordentlich Salz, etwas Pfeffer und ganz wenig Paprikapulver. Ins Hendl rein kommt dann noch ein wenig Grünzeug wie Petersilie, Thymian und Schnittlauch. Wichtig bei der ganzen Sache ist, dass man das Hendl kräftig salzt und eine gute Stunde ziehen lässt.
Nachdem ich mit so "Schnickschnack" wie Hendlständer etc. nicht so ausgerüstet bin, habe ich das mit einfachen Mitteln realisiert. Die vorhandenen Kohlekörbe wurden mit Breckies gefüllt, in die Mitte kam eine Bratreine (gefüllt mit diversen Gemüse) und auf den ganz normalen Grillrost das Hendl.
Aber jetzt erst mal Bilder:
Hier das gute Stück - es brachte ca. 2400gr auf die Waage.
Gefüllt mit Grünzeug
Blick in die Bratreine - das wird später die Soße
Nur ein bisserl Paprika
Gleich ist es soweit
Passt doch super rein!
Hendl ist es noch kalt, Deckel drauf und einheizen.
Es tut sich was
Gedreht
Hier noch etwas Zunder vor die Bratreihne gelegt:
So lassen wir das - passt!
Da hat sich auch ein bisserl was getan - hätte tendentiell mehr Hitze vertragen.
Da krieg ich selber gleich wieder Hunger...
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So - kurz zur Durchführung. Hab zunächst nicht so viel Breckies rein - lt. Deckelthermometer ca. 160-170°. Das war zuwenig. Deswegen habe ich noch 2 Mal nachgelegt, bis das Thermometer auf 200 rauf ist. Ich wollte es nciht übertreiben, aber deswegen hat die Aktion ca. 2,5 Stunden gedauert bis es fertig war. Das kann man sicher etwas kürzer haben. Es hat aber dem Hendl nix geschadet - es war kross und innen saftig und hat hervorragend geschmeckt.
Das Gemüse hätte ebenfalls mehr Hitze vertragen, das soll sich eigentlich Anfang ein wenig anrösten. Habe auch noch einige Breckies an die Stirnseite gelegt, werde beim nächsten Mal rund rum einige Kohlen legen.
Rund herum ist es für meine erste indirekte Aktion super gelungen, das wird auf alle Fälle wieder gemacht.
Was mich gefreut hat - das ganze klappt auch ohne viel Zubehör, habe nur am Schluß mal die KT gemessen, aber mir war eigentlich klar dass es passt. Im Ebo habe ich ja schon viele Hendl gebruzzelt.
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