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BBQ-Messer

:hmmmm:

also hast du den Entwurf gemacht??? Sorry wenn ich im Thread was überlesen habe, aber ich dachte, daß du das (quasi) "selbstgemacht" hast...

was dem Ergebnis aber natürlich keinen Abbruch tut - sondern ich mich lediglich darüüber wundere, daß man ein schönes, gutes, zweckmaßiges und qualitativ gutes Messer nicht einfach Messer sein lassen kann . . . und daher .. :_gruebel: kann ich mich halt über den Kapselöffner oder über leuchtendes anderes Zeugs nit so den Kopf zerbrechen

ansonsten .. :thumb2:

:_hutheb:

:weizen:

Richtig, ich habe nur entworfen so wie ich es gern hätte; gebaut hat es jemand der das hauptberuflich macht.

Ich stimme Dir (und tomko) grundsätzlich 100% zu, was diverse ich-kann-alles-ein-bisschen-aber-nichts-richtig Werkzeuge betrifft.

Hier war es halt so, dass ich zwar sehr leidenschaftlicher Biertrinker bin, aber leider deart ungeschickt beim Flaschen öffnen, dass ich unbedingt "meinen" Lieblingsöffner haben muss. Hab mir schon früher oft sehr wehgetan bei Versuchen mit Feuerzeugen, Zähnen, Augenhöhlen, etc. ;-)

Dazu kam, dass es z.B. bei Jagdmessern völlig üblich ist, am Griffende einen "Skull-Breaker" zu haben oder bei taktischen Messern eine Spitze, die als "Nothammer" für Scheiben geeignet ist. Manchmal auch einen Cutter zum durchschneiden von (Fallschirm-)gurten. Das Griffende hat also bei unterschiedlichen Messertypen durchaus eine Zweitfunktion. Und so dachte ich mir, dass wenn es traditionell legitim ist, dass "hintendran" noch irgendein Bürzel ist, dann könnte ich das mit meinem Ungeschick beim flaschenöffnen kombinieren vorausgesetzt, dass es die Handhabe ansonsten nicht beeinträchtigt.

:prost: :glucker: hauptsache, es schmeckt :grün:

@elfabio, ich habe EUR 225 dafür überwiesen.

Gruß,
Thomas
 
Design grandios

Also ich finde gerade das Design grandios!

Und wenn man im "Flaschenöffner" noch ein kleines Loch bohrt für z.B. einen Lederriemen dann ist das Aufhängeproblem auch schon gelöst!

Ich finde den Preis durchaus happig aber mir ist klar, dass dies im High-End Messer Bereich durchaus nichts besonderes ist-

Besonders toll finde ich wie sich hier immer wieder sinnvolle Lösungen fürs geilste Hobby der Welt finden!

:gs-rulez:
 
Erste Sahne.
Die Kollegen von der Messerfraktion (Messerforum.net) hätten sicher auch ihre wahrer Freude daran.
 
Tolles Messer. Einwandfrei!

Grüße
Milly
 
Glückwunsch zu dem Unikat. Sieht wuchtig aus und wird dir hoffentlich lange dienen.
 
schöne Idee, an der mich zwei Sachen stören
a) muss mir niemand erklären das das am Ende ein Kapselheber ist...
Wer sich wundert, was das Ding am Ende ist: das ist ein Kapselheber (wichtig beim grillen... ihr wisst ja: ohne Werkzeugwechsel...), den ich einfach 1:1 von meinem Lieblingskapselheber abgekupfert habe.

b) der angeschliffene Messerrücken
Wenn der Messerrücken nicht angeschliffen wär könnte man damit die Flaschen öffnen und müsste nichmal umgreifen
und man könnte im Bedarfsfall Druck auf die (recht stabil wirkende) Klinge ausüben - was so nicht mehr möglich ist ohne einen Kettenhandschuh zu tragen
 
Das design hast du vom ihm geklaut oder ;)

Filmszene-Machete1.jpg



Geiles Ding
 

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Sieht toll aus und macht nen rustikalen Eindruck!

Warum aber zwei Schneiden?
Hätte den Flaschenöffner in die Klinge integriert.
Mir würde die Spitze fehlen!


( sind aber nur kluge Sprüche! )
 
Mir würde die Spitze fehlen!
Ist doch eine dran. :-?

Ich könnte mir vorstellen, dass die stumpfe Schneide am Klingenrücken dazu gedacht ist, die Nutzung des Messers als "Schaufel" zu erleichtern. Also um zum Beispiel gehackte Kräuter oder groß geschnittene Zwiebeln vom Brett aufzunehmen oder um das Teil als Pfannenwender zu nutzen wie er beschrieben hat.
Da der Gute scheinbar viel Wert auf Messer legt, wird er dazu nicht die normale Schneide nutzen wollen.
 
@alwin03

Wie Doc_Cleaner 100% richtig vermutet hat, dient der Messerrücken als "Abstreifer" für geschnittene Kräuter/Gemüse/was-auch-immer. Ich bin es nicht gewohnt, die Messerschneide für derlei Arbeiten zu verwenden, weil das meinen "richtigen" Küchenmessern nicht so bekommt (bzw. weil ich dann früher nachschleifen muss). Deshalb der dafür ausgearbeitete Rücken.

@Mag
Der Messerrücken ist zwar etwas verjüngt, ist aber nicht scharf, damit ich mit dem Daumen oder Zeigefinger (je nach Handhaltung) Druck ausüben kann - auch ohne Handschuh ;-)

@Christian
das ist doch mein Lieblingsschauspieler! Wo hast Du den jetzt her? :rotfll:

Gruß,
Thomas
 
Praxis Test

Hallo zusammen,

endlich hatte ich Zeit, das neue Messer mal einem Praxistest zu unterziehen.

Dazu wollte ich ein paar unterschiedliche Dinge mit dem Ding anstellen und habe angefangen mit Pommes Frites schneiden:
P1020278_klein.JPG

Fazit: Sauscharf, aber bei sehr großen Kartoffeln wirkt die recht dicke Klinge eher wie eine Spaltaxt in der Kartoffel. Macht aber nix - durch ist durch.


So, Pommes in die Acti-Fry...
P1020279_klein.JPG



... und zur nächsten Disziplin: Knoblauch und Chili hacken:
P1020280_klein.JPG

Fazit: Trotz des hohen Gewichts des Messers kann man einigermaßen feine Scheiben schneiden; und danach mit dem Messerrücken prima vom Brett "fegen". Für aufwändige Schnippelarbeiten wäre mir das Messer aber zu schwer; Gefahr der Sehnenscheidenentzündung ;-)


Hauptdisziplin: ein Kotelett vom (Hereford Prime Dry aged) Ochsen von einem Rippchen schneiden:
P1020285_klein.JPG

Fazit: Wunderbar. Hier ist das recht hohe Gewicht und die Stabilität ein echter Vorteil; da hat der Ochse keine Chance.

Noch ein Bild zum Größenvergleich. Hinweis: auf diesem Bild habe ich ein BBQ-Messer versteckt...
P1020286_klein.JPG



Jetzt aber endlich ab auf den Grill:
P1020288_klein.JPG

Fazit: Als Fleischschuber und -wender prima geeignet. Vor allem der einseitige Anschliff ist hier recht handlich.


...und nach dem direkten Angrillen geht es auf die Seite zum indirekten fertiggaren:
P1020289_klein.JPG



...Pommes sind auch fertig:
P1020291_klein.JPG

Hier hätte sich die Mühe gelohnt, die spitzen dünnen Enden vor dem "frittieren" wegzuschneiden, um ein gleichmäßigeres Ergebnis zu bekommen.


Kotelett runter vom Grill und auf einen vorgewärmten Stein packen:
P1020292_klein.JPG



...und essen:
P1020293_klein.JPG

Hier war ich so hungrig, dass ich glatt das Bild verwackelt habe. Oder es lag am Bierkonsum während der Vorbereitung (Kapselheben mittels Messer nicht im Bild).

Insgesamt hat mir vor allem das Handling beim wenden, schieben, servieren, anschneiden etc. Spaß gemacht. Weiteres Werkzeug ist hier wirklich unnötig und das war ja eigentlich mein Hauptziel. Das Schneiden von harten, großen Dingen (wie die o.g. große rohe Kartoffel) ist nicht so toll wegen der Klingenstärke.

Gruß,
Thomas
 

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Du hast aber jetzt nicht mit dem Messer auf dem Stein rumgeschnitten oder? :blinky:
 
Hallo Doc und Andiman

ja, ich habe hier absichtlich etwas getan, was ich meinen eigentlichen Küchenmessern niemals antun würde :blinky: Martin (der Messerschmied) hat mir ja auch extra deshalb fürs grobe Arbeiten zu dem D-2 Stahl (ein Werkzeugstahl) geraten.

Muss aber dazu sagen, dass ich beim Anschnitt dann doch trotzdem sehr vorsichtig war und den Stein quasi nur "angetippt" habe beim durchschneiden. Hier ist die hohe Schärfe und das hohe Gewicht sehr hilfreich, da man völlig locker ohne Druck durch das Fleisch gleitet und so ein gutes Gefühl hat, wann man "durch ist".

Gruß,
Thomas
 
ja, ich habe hier absichtlich etwas getan, was ich meinen eigentlichen Küchenmessern niemals antun würde :blinky: Martin (der Messerschmied) hat mir ja auch extra deshalb fürs grobe Arbeiten zu dem D-2 Stahl (ein Werkzeugstahl) geraten.
Ich hätte es mich trotzdem nicht getraut. :)
Ich muss dabei immer an meine Mutter denken, die auch immer gaaaaaanz vorsichtig ist, wenn sie mit ihren Keramik-Messern auf dem Glasschneidebrett schneidet. Wie die Klinge der Messer inzwischen aussieht brauche ich glaub ich nicht zu beschreiben... :D
 
geilews messer. würde generell auch eins nehmen. aber 225€ ist selbst mir zuviel. vielleicht wird das in ner kleinserie ja was billiger
 
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