Hatte ich schon seit Jahren geplant, jetzt endlich umgesetzt:
Ein "Marcs Chocolate Bock"-Klon (von Maisel & Friends).
Nur wollte ich keinen Bock, sondern ein Bier in normaler Trinkstärke, und auch etwas milder gehopft als ein traditionelles Stout.
Ziel waren so ca. 25 IBU.
Gebraut wurde Equipmentbedingt als Doppelsud mit 2x25 Liter, beide Sude wurden dann zum Würzekühlen zusammengeführt.
Ich habe lange nach einem ähnlichen Rezept gegoogelt, habe auch 9 verschiedene Rezepte gefunden, natürlich mit völlig unterschiedlichen Zeiten, Temperaturen und Malzsorten...
Aus den gesammelten Daten habe ich dann aus den am häufigsten verwendeten Zutaten meine eigene Mischung zusammengestellt:
Schüttung gesamt 12,7 kg:
5 kg Münchner Malz Typ II
4 kg Pale Ale Malz
1 kg Pilsener Malz
1 kg Best Chocolate Malz
0,5 kg Carabohemian Malz
0,5 kg Best Spezial Malz
0,2 kg CARAFA II Farbmalz
0,5 kg Haferflocken
Hopfen:
27 g Hallertauer Taurus, 14,9% Alpha (Bitter)
20 g Spalt Spalter, 2,8% Alpha (Aroma)
Hefe:
Zymoform Dark'n Strong Ale Trockenhefe
Maischplan:
Einmaischen bei ca. 55°C (Heißwasser aus dem Hahn).
1. Rast: 63°C - 30 min.
2. Rast: 67°C - 30 min.
3. Rast: 72°C - 30 min.
Abläutern bei 78°C
Wasser:
Hauptguss: 40 (2x20) Liter
Nachguss: ca. 16 Liter
Würzekochen 90 min.
Ausbeute: 50 Liter mit 15,8% Stammwürzegehalt
Gärung bei 18°C im Gewölbekeller
Ergebnis: 48 Liter / 96 Flaschen.
Die Bilder:
Ich weiß, mein Equipment ist recht spartanisch, so auf Hobbythek-Niveau.
Aber es funktioniert.
Probleme gibt's noch beim Hopfenkochen, der Herd hat einen Überhitzungsschutz, und die Platten schalten immer mal wieder ab.
Beim Einmachtopf das Gleiche, die Überlastsicherung nervt genauso.
Mein nächster Plan: ein größerer Topf und ein Paellabrenner, wie @Feierdeufe ...
Fazit: saulegga, genauso, wie ich mir das vorgestellt hatte, vollmundiger Schokoladen-Kaffee-Geschmack, dezent gehopft, schwarz wie die Nacht!
Aber ich brauche definitiv einen größeren Topf, beim Glattwasser hinzufügen war die maximale Obergrenze erreicht...
Ein "Marcs Chocolate Bock"-Klon (von Maisel & Friends).
Nur wollte ich keinen Bock, sondern ein Bier in normaler Trinkstärke, und auch etwas milder gehopft als ein traditionelles Stout.
Ziel waren so ca. 25 IBU.
Gebraut wurde Equipmentbedingt als Doppelsud mit 2x25 Liter, beide Sude wurden dann zum Würzekühlen zusammengeführt.
Ich habe lange nach einem ähnlichen Rezept gegoogelt, habe auch 9 verschiedene Rezepte gefunden, natürlich mit völlig unterschiedlichen Zeiten, Temperaturen und Malzsorten...
Aus den gesammelten Daten habe ich dann aus den am häufigsten verwendeten Zutaten meine eigene Mischung zusammengestellt:
Schüttung gesamt 12,7 kg:
5 kg Münchner Malz Typ II
4 kg Pale Ale Malz
1 kg Pilsener Malz
1 kg Best Chocolate Malz
0,5 kg Carabohemian Malz
0,5 kg Best Spezial Malz
0,2 kg CARAFA II Farbmalz
0,5 kg Haferflocken
Hopfen:
27 g Hallertauer Taurus, 14,9% Alpha (Bitter)
20 g Spalt Spalter, 2,8% Alpha (Aroma)
Hefe:
Zymoform Dark'n Strong Ale Trockenhefe
Maischplan:
Einmaischen bei ca. 55°C (Heißwasser aus dem Hahn).
1. Rast: 63°C - 30 min.
2. Rast: 67°C - 30 min.
3. Rast: 72°C - 30 min.
Abläutern bei 78°C
Wasser:
Hauptguss: 40 (2x20) Liter
Nachguss: ca. 16 Liter
Würzekochen 90 min.
Ausbeute: 50 Liter mit 15,8% Stammwürzegehalt
Gärung bei 18°C im Gewölbekeller
Ergebnis: 48 Liter / 96 Flaschen.
Die Bilder:
Ich weiß, mein Equipment ist recht spartanisch, so auf Hobbythek-Niveau.
Aber es funktioniert.
Probleme gibt's noch beim Hopfenkochen, der Herd hat einen Überhitzungsschutz, und die Platten schalten immer mal wieder ab.
Beim Einmachtopf das Gleiche, die Überlastsicherung nervt genauso.
Mein nächster Plan: ein größerer Topf und ein Paellabrenner, wie @Feierdeufe ...
Fazit: saulegga, genauso, wie ich mir das vorgestellt hatte, vollmundiger Schokoladen-Kaffee-Geschmack, dezent gehopft, schwarz wie die Nacht!
Aber ich brauche definitiv einen größeren Topf, beim Glattwasser hinzufügen war die maximale Obergrenze erreicht...

