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Bilder & Videos speichern ohne Cloud ??

ich habe eine Synology NAS mit Raid 1 Platten. Außerdem dazu noch zwei Backup Platte, die wöchentlich getauscht hat werden. Eine lagert extern. Die andere hängt am NAS. Kein Backup- kein Mitleid!
 
Man kann aus allem eine Wissenschaft machen ...
 
Oder man macht sich mal bewusst was es wirklich bedeutet wenn die Urlaubs-, Kinder-, Enkel- oder einfach Lieblingsbilder der letzten Jahre plötzlich weg sind weil man versehentlich die falsche Platte gelöscht hat, sich nen digitalen Schädling eingefangen hat oder halt die Platte oder das Smartphone kaputt ist.

Da ist es meiner Meinung nach wenig Wissenschaft sich mal Gedanken zu machen wie man sowas am besten ablegt.

Klar, ich kann auch alles ausdrucken und in den feuer- und wasserfesten Safe legen. Also ich persönlich nicht, finde ich wesentlich aufwändiger und habe deshalb keinen Safe ;)
 
Mir geht es neben den Fotos um all meine Dokumente und Daten
 
Man kann aus allem eine Wissenschaft machen ...
Korrekt. Und wie du schon in deinem ersten post schreibst, wer will denn die ganzen Bilder anschauen? Wer hat/nimmt sich die Zeit.
Und spätestens wenn einen das zeitliche segnet, kommt das eh auf den Müll.
Früher hat man auch keine Fotoalben außer Haus gebracht. Falls es mal brennt.
Und wenn mal zB. ein Krieg kommt, dann sind die Fotos auch hinfällig. Egal wie und wo man sie lagert.
 
Eine Speicherung auf dem Laptop und eine auf der externen Festplatte reicht für mich allemal aus.
Die Möglichkeit das beide Speichermedien, gleichzeitig, versagen sind relativ gering.
Und wenn doch: Es sind halt nur Bilder, schön wenn man sie hat aber kein Beinbruch wenn man sie nicht hat.
 
@Ritchie.S Hast recht, wenn ich mich schnell selbst zitieren darf:
Wahrscheinlich reichen auch 2 Kopien auf 2 Medien die nicht gerade nebeneinander stehen für 98% der Fälle aus.
...
Ansonsten braucht es dafür auch kein NAS. USB-Platten tun es genau so. Der Vorteil des NAS liegt im Komfort.
Man muss halt nicht dran denken die Bilder vom Smartphone auf den Rechner zu kopieren und dann wieder auf die externe Platte ;)
 
Eine Speicherung auf dem Laptop und eine auf der externen Festplatte reicht für mich allemal aus.
Die Möglichkeit das beide Speichermedien, gleichzeitig, versagen sind relativ gering.
Und wenn doch: Es sind halt nur Bilder, schön wenn man sie hat aber kein Beinbruch wenn man sie nicht hat.
Ich habe immer noch die Festplatte von meinem allerersten Laptop hier rumliegen. Die kann ich per USB Kabel an jeden, auch neueren, Rechner anschließen. Die Bilder darauf könnte ich mir also jederzeit ansehen, bzw. noch freie Kapazität zum Speichern weiterer Daten verwenden. Wie gesagt, "könnte"... . Ich habe ein mal ein Handy so geschrottet, dass die Daten darauf nicht mehr auslesbar waren (zumindest für mich als Laien) - ich hab's überlebt!
 
Das stimmt alles, aber deshalb ist ein gutes Backup-Konzept immer noch keine Wissenschaft.
Im Pizza-Teil des Forums gibt es Rezepte mit Vorteigen die müssen Tage vorher bei bestimmten Temperaturen irgendwo stehen und was weis ich. DAS ist Wissenschaft :rotfll:
Darüber nachzudenken wie ich Daten regelmäßig replizieren und getrennt ablegen oder mir irgend en Gerät zu kaufen dass das für mich macht ist da doch Grundschulniveau.
 
Kommt darauf an, ob du gelernter Bäcker oder IT-Fachmann bist ...
;)
 
Die früheren Papierfotos scanne ich nach und nach in extra Ordner ein.
Sicherer wäre der umgekehrte Weg: Alles, was du wirklich, wirklich (!) aufheben und oder (später!) vererben willst, ausdrucken lassen und ganz klassisch in ein Fotoalbum kleben (oder zumindest ein Fotobuch erstellen lassen).
 
Oder man macht sich mal bewusst was es wirklich bedeutet wenn die Urlaubs-, Kinder-, Enkel- oder einfach Lieblingsbilder der letzten Jahre plötzlich weg sind

Eben: es ist mir egal.
Alles, was ich die letzten Jahre nicht aktiv angesehen habe, brauche ich nicht mehr.

Backup gibt's für Fotos zur Beweissicherung (Wertanlagen für Versicherungszwecke; Zustand der Wohnung bei Einzug etc.).
 
Wenn schon Datensicherung, dann richtig mit Microsoft Silica :muhahaha:

Spaß beiseite, ich nutze dafür eine NAS, das Backup dazu geht über rsync auf meine alte NAS und von da auf eine externe Festplatte. Die NAS sind alle mit RAID 1. Göga meinte erst, für was braucht man das? Tja, weil ich es kann. Inzwischen liebt sie die zentrale Datenablage, auf die wir von allen Geräten Zugriff haben.
Allerdings muss ich dazu sagen, ich bin IT‘ler und arbeite gerne mit solchen Systemen. Für einen Laien klingen die meisten Systeme ganz toll, sind dann aber damit überfordert. Siehe Synology, da kann man z. B. Docker Container laufen lassen und seine eigenen Web-Anwendungen im Heimnetz bereitstellen. Klingt ganz easy, aber wer noch nie damit gearbeitet hat, wird gnadenlos scheitern.
Wer sich mit der Technik auseinander setzen will (und das kann die Zubereitung des perfekten Pizzateigs bei weitem überschreiten), der kann das gerne machen. Für alle anderen empfehle ich, nimm zwei externe Datenträger, möglichst unterschiedliche Hersteller und Alter, und dazu ein Open Source Tool wie z. B. FreeCommander, mit dem man komplette Verzeichnisbäume synchronisieren kann und speichere die Daten auf den Datenträgern. Hinterlege diese an unterschiedlichen Stellen (und nicht in der gleichen Schreibtischschublade), dann hast du schon mehr getan als die meisten. Und nach ein paar Jahren einfach mal einen der Datenträger mit einem neuen ersetzen, die kosten ja nicht mehr die Welt. Es muss ja nicht immer das Super-Duper Highend-Modell mit wahnsinniger Übertragungsrate und Kapazität sein. Ein Backup darf auch mal ein paar Minuten dauern.
Und mal ehrlich, wenn einem die komplette Bude abbrennt, sind ein paar alte Bilder das letzte, an das man dann denkt.
OT: Es gibt auch Open Source Tools für Bilderverwaltung, aber da bin ich selbst noch am eruieren.

Just my 2 cents
La Fontana
 
Oder einfach alle Bilder zu Google Fotos und die Dokumente ins Drive.

Jeder hat von überall Zugriff.

Mag sein, dass ein ITler drüber schmunzelt und ein Datenschützer den mahnenden Finger hebt, praktisch ist es allemal.

Kosten: 10 Euro pro Monat für 2TB
Installationsaufwand: 0
Bekommst Du ein neues Tablet oder Handy ist alles wie von Geisterhand wieder da.

Das ist schon ziemlich smart.
 
Wer ohne Cloud Daten von mehreren hundert GB auf einer Festplatte sichern möchte, wäre mMn mit
FreeFileSync gut beraten (eine freie Software, ich habe früher mit der proprietären Software "Allway Sync" gearbeitet die für die meisten Anwendungen im Privaten auch kostenlos verfügbar ist).
Sie macht eigentlich genau das was sonst der Cloud Anbieter macht, nur eben zwischen zwei festgelegten Dateipfaden: beim Drücken auf Start prüft sie alle Dateien auf Änderungen und sichert den neusten Stand ab.
Ansonsten finde ich eine eigene Cloud mit Nextcloud ganz interessant.
Gruß
 
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