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Bio-Fleisch vom Schmaltier

monophil

Grillkaiser
5+ Jahre im GSV
Hallo zusammen, ist schon ein paar Tage her aber hoffentlich trotzdem interessant:

Im schönen Münsterland habe ich ein Schmaltier erlegt (weibliche "Hirschfrau" im zweiten Lebensjahr für die Nichtjäger ... ;-) ):

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Gut 50 Kilo nach dem Aufbrechen:

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Weihnachten gibt's immer Essen für 20 Personen, daher wurden beide Blätter (Schultern) zu Gulasch verarbeitet (ca. 5,4 kg):

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Das ist das Fleisch der beiden Keulen:

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Dann gab's neben dem Nacken und den Rippen und innerem Filet noch knapp 3 kg Rücken, da werden dann Fotos nach der Zubereitung nachgeliefert ....

Weidmannsheil, hoffe, Euch hat's Spaß gemacht!

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Mal ne Interessensfrage: Wenn du von 50 kg nach dem Ausweiden sprichst, wieviel verwertbares Fleisch bekommst du raus?
 
Puah, für eine exakte Antwort müsste ich die Kühlung durchwühlen, daher grob:

5 kg Schulter
3 kg Rücken
1 kg Filet
9 kg Keulenstücke
3 kg Nacken
3 kg Restabschnitte inkl. Rippenfleisch

So in etwa.... und das ist alles komplett ohne Knochen. Zusätzlich portioniere ich mir immer die Wirbelsäule als Basis für Wildsossen.
 
Na so im groben reicht mir völlig! Danke :-)
 
5 kg Schulter
3 kg Rücken
1 kg Filet
9 kg Keulenstücke
3 kg Nacken
3 kg Restabschnitte inkl. Rippenfleisch

Ist das tatsächlich so wenig?
Von unseren Rindern weiß ich, dass grob 40% Fell, Innereien und schlachtabfälle sind und ca 60% Fleisch und verwertbare Knochen.

Wenn du jetzt von in Summe 24 kg Fleisch sprichst bei 50 kg nach dem aufbrechen ist das rein vom Bauchgefühl eines nicht Jägers etwas wenig.
Täuscht mich mein Gefühl da einfach oder sind Hirsche generell etwas knochiger gebaut bzw. Bestehen aus weniger verwertbaren Teilen?
Gruß
HolzAss
 
Eine Frage von einem Nichtjäger: Hast Du das Schmaltier mit einer Astschere erlegt?
 
Ist das tatsächlich so wenig?
Von unseren Rindern weiß ich, dass grob 40% Fell, Innereien und schlachtabfälle sind und ca 60% Fleisch und verwertbare Knochen.

Wenn du jetzt von in Summe 24 kg Fleisch sprichst bei 50 kg nach dem aufbrechen ist das rein vom Bauchgefühl eines nicht Jägers etwas wenig.
Täuscht mich mein Gefühl da einfach oder sind Hirsche generell etwas knochiger gebaut bzw. Bestehen aus weniger verwertbaren Teilen?
Gruß
HolzAss

Ich bin jetzt auch kein Jäger, aber ich glaube der prozentuale Anteil an verwertbarem Fleisch an Wildtier ist doch deutlich geringer als bei einem Nutztier, welches eigen für die Fleischproduktion gezüchtet wurde und hunderte Jahre dahingehend optimiert wurde, dass es möglichst viel Fleisch ansetzt und produziert.
 
So isset, ist halt 100% bio wenn es aus heimischen Habitat stammt. Neuseeland-Hirsch zählen wir mal net...
 
Ist das tatsächlich so wenig?
Von unseren Rindern weiß ich, dass grob 40% Fell, Innereien und schlachtabfälle sind und ca 60% Fleisch und verwertbare Knochen.

Ich löse mittlerweile alles aus, d,h,, bei Deinen Zahlen müsstest Du noch die Knochen rausrechnen, um's vergleichbar zu machen. Und Reh- und junges Rotwild hat tatsächlich nix auf den Rippen, und zwar im wörtlichen Sinne, leider. Man könnte die Rippen für Sossenansätze und Fonds nutzen, dafür nehme ich mittlerweile aber gerne die Wirbelsäule, die hat dann auch noch das Rückenmark drin, was ordentlich Geschmack bringt.
 
So eine Fiskars hilft aber ungmein bei den Rippen und dem Schloß

So isses, Fiskars sind die besten, und das "Schloß" ist der Beckenknochen/-boden.

er prozentuale Anteil an verwertbarem Fleisch an Wildtier ist doch deutlich geringer

Genau. Das Neuseeland/Australien Viehzeugs bekommt im übrigen Antibiotika und dergleichen. Mag ich nicht, bin aber natürlich auch in der glücklichen Lage, eine Alternative zu haben.

Wer heimisches Wild kaufen möchte, sollte den örtlichen Hegering kontaktieren (über die Landesjagdverbände im Internet suchen), der sollte im Regelfall wissen, wer was abzugeben hat.

Horrido zurück ;-)
 
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