Hallo Grillfreund-e/-innen!
Gestern beglückte mich die beste aller Ehefrauen nach ihrem Einkaufsbummel mit einem Mitbringsel aus der "Feinkostmetzgerei" der hiesigen Karstadt-Filiale:
Ein schönes Steak mit 900 gr. und ca. 5 cm Dicke, nach Maßen und der Filetgröße ein T-Bone mit Porterhouse-Ambitionen.
Bei der Zubereitungsart habe ich mal "Bistecca alla Fiorentia" gewählt und mich für Mr. Raichlen´s Weg entschieden (The Barbecue Bible, Ausgabe 2009, S. 146, S. 148 ff. ... immer sauber zitieren
) Raichlen beschreibt hier neben dem Rezept sein "alla Fiorentina" Erlebnis in einem Toskanischen Landgasthof - schön zu lesen!
Die Vor-/Zubereitung ist minimalistisch: da wird nichts mariniert und nur mit weißem Pfeffer, Salz und gutem Olivenöl gearbeitet. (Im I-Net findet man aber auch viele Rezepte, bei denen das Fleisch mariniert wird.)
Wichtig ist nach Raichlen eine sehr hohe Temperatur. Der Toskanische Wirt wird mit 480° mittels Eichenholzkohle und Gebläse zitiert. Ich bring´s beim Vorheizen in der geschlossenen Kugel gerade mal soweit ...
Den Rost noch mit Olivenöl einpinseln.
Da muss der Reisefön herhalten, um die Temperatur hoch zu halten .... gibt bei der späteren Benutzung am Haupthaar der Gemahlin so ein schönes BBQ-Aroma
Nach 9 Minuten (ich möchte es medium mit Tendenz zu medium-well) wird gewendet und mit Salz und Pfeffer gut gewürzt.
Die andere Seite kriegt 7 Minuten, wobei der Fön weiter anfeuert.
Das Steak auf einer vorgewärmten Platte mit reichlich Olivenöl übergießen und nochmal mit Salz (ich hab´ übrigens Meersalz genommen) und Pfeffer würzen.
Noch ein letzter Blick auf´s ganze Steak, denn bei "Fiorentina" wird tranchiert ....
Schön saftig, allerdings ist das Filet schon eher "medium-well" - beim nächsten Mal nach 5 Minuten Jehova drunter! (auf dem Bild fehlen schon ein paar Filet-Tranchen ... aber der Nachwuchs wird unleidlich, wenn er Hunger hat ...)
Das Fleisch wird vor dem Servieren übrigens noch mit der Mischung aus Olivenöl und Fleischsaft (vom "Ruheteller" und dem Schneidbrett) überträufelt.
Was gibt´s als Beilage? Ich zitiere den Toskanischen Wirt aus der "Barbecue Bibel": "Wenn Sie Fiorentina essen, ist Fiorentina alles, was Sie essen. Das einzig passende Gemüse ist Wein!" Sehr sympathisch, der Wirt!
Und wenn Ihr mich jetzt fragt, wie´s geschmeckt hat ... Der Barolo war prima, das Fleisch hat enttäuscht. Im Original nimmt man Fleisch vom Chianina-Rind, bei mir war´s aus Brasilien (via o. g. Karstadt-Metzgerei). Das Fleisch war zart, aber schmeckte farblos-fade, wässrig. Die 900 gr. haben knapp 30 Euronen plus ein Stück Regenwald gekostet ...
Das nächste Mal wieder vom MmV! Und dann mal mit einem T-Bone vom Angus auf der fränkischen Wiese!
Der Trost von der besten aller Ehefrauen: "Schatz, du riechst so männlich nach Grill ..."
Schönen Sonntag und "gut Glut!"!
Euer Grillnix
Gestern beglückte mich die beste aller Ehefrauen nach ihrem Einkaufsbummel mit einem Mitbringsel aus der "Feinkostmetzgerei" der hiesigen Karstadt-Filiale:
Ein schönes Steak mit 900 gr. und ca. 5 cm Dicke, nach Maßen und der Filetgröße ein T-Bone mit Porterhouse-Ambitionen.
Bei der Zubereitungsart habe ich mal "Bistecca alla Fiorentia" gewählt und mich für Mr. Raichlen´s Weg entschieden (The Barbecue Bible, Ausgabe 2009, S. 146, S. 148 ff. ... immer sauber zitieren
) Raichlen beschreibt hier neben dem Rezept sein "alla Fiorentina" Erlebnis in einem Toskanischen Landgasthof - schön zu lesen!Die Vor-/Zubereitung ist minimalistisch: da wird nichts mariniert und nur mit weißem Pfeffer, Salz und gutem Olivenöl gearbeitet. (Im I-Net findet man aber auch viele Rezepte, bei denen das Fleisch mariniert wird.)
Wichtig ist nach Raichlen eine sehr hohe Temperatur. Der Toskanische Wirt wird mit 480° mittels Eichenholzkohle und Gebläse zitiert. Ich bring´s beim Vorheizen in der geschlossenen Kugel gerade mal soweit ...
Den Rost noch mit Olivenöl einpinseln.
Da muss der Reisefön herhalten, um die Temperatur hoch zu halten .... gibt bei der späteren Benutzung am Haupthaar der Gemahlin so ein schönes BBQ-Aroma

Nach 9 Minuten (ich möchte es medium mit Tendenz zu medium-well) wird gewendet und mit Salz und Pfeffer gut gewürzt.
Die andere Seite kriegt 7 Minuten, wobei der Fön weiter anfeuert.
Das Steak auf einer vorgewärmten Platte mit reichlich Olivenöl übergießen und nochmal mit Salz (ich hab´ übrigens Meersalz genommen) und Pfeffer würzen.
Noch ein letzter Blick auf´s ganze Steak, denn bei "Fiorentina" wird tranchiert ....
Schön saftig, allerdings ist das Filet schon eher "medium-well" - beim nächsten Mal nach 5 Minuten Jehova drunter! (auf dem Bild fehlen schon ein paar Filet-Tranchen ... aber der Nachwuchs wird unleidlich, wenn er Hunger hat ...)
Das Fleisch wird vor dem Servieren übrigens noch mit der Mischung aus Olivenöl und Fleischsaft (vom "Ruheteller" und dem Schneidbrett) überträufelt.
Was gibt´s als Beilage? Ich zitiere den Toskanischen Wirt aus der "Barbecue Bibel": "Wenn Sie Fiorentina essen, ist Fiorentina alles, was Sie essen. Das einzig passende Gemüse ist Wein!" Sehr sympathisch, der Wirt!
Und wenn Ihr mich jetzt fragt, wie´s geschmeckt hat ... Der Barolo war prima, das Fleisch hat enttäuscht. Im Original nimmt man Fleisch vom Chianina-Rind, bei mir war´s aus Brasilien (via o. g. Karstadt-Metzgerei). Das Fleisch war zart, aber schmeckte farblos-fade, wässrig. Die 900 gr. haben knapp 30 Euronen plus ein Stück Regenwald gekostet ...
Das nächste Mal wieder vom MmV! Und dann mal mit einem T-Bone vom Angus auf der fränkischen Wiese!Der Trost von der besten aller Ehefrauen: "Schatz, du riechst so männlich nach Grill ..."
Schönen Sonntag und "gut Glut!"!
Euer Grillnix

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Warum geht es Karstadt eigentlich so schlecht, wenn sie es schaffen,