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Black Angus, oder: Sonntag in der BBL

Bär

Master in applied Whiskylogie & Diätassistent
10+ Jahre im GSV
R.I.P.
Hallo Zusammen und einen wunderschönen Montag mit einem hoffentlich guten Start in diese Woche.

Aus aktuellem Anlass ein kleiner - nun ja, klein ist relativ ;) - Bericht des gestrigen BBQ mit Experimentalcharakter.

Bevor es zu den kulinarischen Genüssen gehen konnte, musste aber die Solar-Lampe, die an der BBL die höchst tükische Eingangsstufe beleuchtet, einen kleinen Witterungsschutz bekommen; ein Dach, das vor Regen und Nässe schützt. Voila: :lol:


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BBL am gestigen Sonntag, das fortgeschrittene Jahr und der - wie jedes Jahr - fehlende Niederschlag zeigen bereits deutliche Spuren....


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...aber die Kombination aus Rosen und verschiedenen Clematis vermögen mich dennoch immer wieder zu begeistern. :)



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Das, was heute für den Bär auf dem Grill landet, kommt von hier: Einer Weide im Death Creek Valley, quasi in Sichtweite der BBL, auf der stehen Black Angus Rinder:


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Zeit, den Smoker anzufeuern:



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Als kleine, sommerliche Vorspeise gibt es mediterrane Toamten/Paprika, gewürzt lediglich mit 'Sappore di Maremma', die noch mit Büffelmozarella überbacken werden. ;)


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:cry:
meeeehr .....
:weizen:
 
Damit möchte ich aber auch zum eigentlich wichtigen Teil des Berichts kommen, dem Black Angus.

Vor etlichen Wochen hat mir der Direktvermarkter, der diese Rinder hält, ein Paket zum Probieren in die Hand gedrückt, und gestern war nun endlich Gelegenheit, diesen Test durchzuführen.
Beschriftet war das Paket mir T-Bone und Ribeye, drinnen befanden sich insgesamt drei Stücke Fleisch. Allesamt, aber das habe ich nicht anders erwartet, außerordentlich dünn, ich schätze mal eine Dicke von zwei Zentimetern. Dann haben mir die Zuschnitte auch noch ein bisschen Rätsel aufgegeben, weil beim T-Bone der hierfür charakteristische Knochen gefehlt hat, und ich auch beim Ribeye eigentlich noch nie einen solchen Zuschnitt gesehen habe. Dennoch hoffe ich, aber da lasse ich mich sehr gerne gerne korrigieren, dass ich die Stücke - das dritte Stück war m.E. ebenfalls ein Ribeye - korrekt identifiziert habe.

Also, Fotos neun zeigt, denke ich, das Ribeye:

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Foto 10 und 11 zeigen das T-Bone, unter dem hinten noch das zweite, dünne Stück Ribeye liegt:


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Da Göga, deren Geburtstag wir ganz ruhig und friedlich in trauter Zweisamkeit gefeiert haben, nicht so sehr auf Rind steht, gab es für sie Maishühnchen-Brust; bereits am Vortag einmal gerubbt mit 'Nubian Chocolate' und einmal mit 'Lucky Chicken':


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Close Up:



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Bis die Vorspeies fertig wurde, habe ich mal das erste dünne Ribeye zubereitet; quasi als 'Versucherle':


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Das Fazit schreibe ich am Ende des Berichts. ;)




Mediterrane Vorspeise:



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Das Ribeye:




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Göga mit ihrem Hühnchen-Teller




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...und Tellerbilder mit Ribeye und Maiskolben:



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Am Abend dann noch Urlaubsplanung; Route und Stationen unseres Kroatien/Dalmatien-Urlaubs, der im September ansteht, werden grob festgelegt:






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Und bevor ich dann mein Abschluss-Bild poste, das Fazit. ;)

Beginnen wir mit dem Maishühnchen: Perfekt und saftig, Favorit war Nubian Chaocolate!

Kommen wir zum Black Angus: Geschmacklich ganz hervorragend, da kann es keinerlei Zweifel geben.
Konsistenz und Zartheit haben mich - unter dem Gesichtspunkt einer lediglich einwöchigen Reife - doch überrascht. Längere Reifung vorausgesetzt hat dieses Fleisch ein unheimliches Potential.
Zuschnitte und Dicke waren wie erwartet, eben nicht so, wie man sich das wünschen würde, aber an dem Punkt lässt sich noch arbeiten. Fürs das Erste freue ich mich auf die Lieferung im August.



Und mit dem letzten Foto möge dieser Bericht dann auch sein Ende finden. ;)

Cheers
Gerhard



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Hallo Gerhard, wieder mal ein schöner Bericht von Dir mit leckeren Sachen vom Smoker:thumb1:.
Das Thema Zuschnitt kannst Du ja vielleicht mit deinem Direktvermarkter in einem persönlichen Gespräch nochmal diskutieren.

Einen Kritikpunkt habe ich am Ende aber noch.
Wenn ich mir die Bilder der BBL anschaue, passt das Bauwerk garnicht:pfeif:.
Das geht bestimmt besser.
 
Das geht bestimmt besser

Maik, es würde besser gehen, wenn ich es würde anfertigen lassen; mir selbst fehlen jegliche handwerklichen Fähigkeiten, Material und Gerät.
Und dann kommt da noch der Geizkragen in mir raus. Für eine Lampe für 20 Euro (die nicht mal gscheit tut, weil der IR-Auslöster nicht reagiert, wenn man nicht gerade in einem Abstand von 5cm direkt vor ihm rumfuchtelt) einen Betrag für einen Witterungsschutz auszugeben, der x-mal höher ist?
Sollte ich eine Lampe finden, die vernünftig funktioniert und dies auch dauerhaft, dann stelle ich diesbezüglich vielleicht nochmals andere Überlegungen an, das verspreche ich. Zum Austesten, ob das überhaupt was bringt, muss es dieses Provisorium tun. ;)

Viele Grüße
Gerhrd
 
Danke für diesen tollen Bericht vom Testessen. Werde wohl demnächst auch mal einen Direktvermarkter aus meiner Gegend testen (Charolais) - bin gespannt, wie dein Einkauf im August ausfällt - schön, wenn du bis dahin noch die Schnittstärke klären kannst:-)
 
Wieder mal ein schöner Bericht von dir.
Die Zuschnitte hätte ich anhand der Bilder so nicht definieren können, aber wie du sagst, das kommt bestimmt noch.
Und allemal besser, du weißt wo es herkommt und es hat geschmeckt.
Somit alles Top.
:thumb1:
 
Wieder ein sehr schöner Bericht aus eurer wohlfühl Oase! :thumb2:
 
@Bär
ja, das mit den Zuschnitten ist schon ein bissl ein "Problem".
Vor allem bei den T-Bone/Porterhouse.
da muss ja beinahe das ganze Tier "anders", eben darauf hingetrimmt, zerlegt werden.
Und wenn er dann auf den T-Bone "sitzenbleibt" bzw es dann ja quasi nur diesen Schnitt gibt, und andere auch andere Schnitte haben wollen, dann muss man da wohl ein bissl improvisieren
:D
Von daher würde ich sagen, nimm dir ein Beiried oder einen Rostbraten im ganzen, dann kannst das auch nach deinen Wünschen aufschneiden.
Beim T-Bone/Porterhouse wird das schon a bissl schwierigeer ..

:weizen:
 
Sehr lecker und toll in Szene gesezt. Neben dem tollen Fleisch gefällt mir die mediterane Vorspeise sehr gut. :thumb1: wie hast das gemacht. Gemüse auf den Mozarella und dann noch a bissl schmelzen lassen? Oder reicht die Temperatur vom Gemüse aus?
 
da muss ja beinahe das ganze Tier "anders", eben darauf hingetrimmt, zerlegt werden
So schaut's wohl aus. Aber ich lasse mich mal überrachen, wieviel Individualismus hier noch möglich ist oder wird. ;)
Andererseits hat der Cut in dem Fall auch nicht oberste Priorität; für perferkte Cuts habe ich andere Quellen, wobei ich dennoch eine Annäherung versuche.

wie hast das gemacht
Gemüse ölen, würzen und in den Smoker bis Tomaten zu platzen beginnen, dann Mozarella drüber und nochmals in die Garkammer, dass der Käse schönm schmilzt. Und nächstes Mal würde ich ihn richtig klein schneiden und besser verteilen. ;)
 
@Bär
nunja .. so ein extra-Cut wäre ja auch nur beim T-Bone/Porterhouse notwendig.
Bei Beiried, RibEye, Huft udgl ists dann ja egal ... da würde ich nur von wegen der "vorgegebenen Schnittdicke" das gewünschte Teil im Ganzen nehmen.
:D
:weizen:
 
wie immer ein toller Ausflug in die BBL :sun:

und Urlaubsplanung ist was richtig Schönes :sonnekommtraus:
 
Moinsen Gerhard,

Hut ab - eine schöne und runde Story ;) gefällt mir sehr gut ! Klasse ! Top Fleisch und schöne Pics ... ;)
Mmmmmmhhhhhhhhh Hunger

BoG
 
Der ungewöhnliche Cut bei den Stücken hat sich geklärt, siehe ggf. mein entsprechender Thread unter der Rubrik "rund ums Fleisch".
 
Da ist wochenlang nichts von ihm zu lesen und dann sowas... Gerhard, Dein zweites Ribeye dürfte eher ein Clubsteak sein, also ein Stück aus dem Roastbeef (Rumpsteak) am Knochen...

Abgesehen davon ist das ein sehr schöner Beitrag, tolle Fotos, schöne Natur, leckeres Essen und eine glücklich anmutende Bärin...

Glück Auf
 
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