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Blutiger Anfänger - first steps?

Shmendric

Militanter Veganer
Ich konnte den Threadtitel kaum weiterfassen, aber seit gestern besitze ich meinen ersten Gasgrill, habe aber bisher noch so gut wie keine Vorkenntnisse, was das richtige Grillen angeht, geschweige denn wie man es Step-by-Step erlernt.

Natürlich lese ich hier schon seit einer Weile passiv mit, die Vielzahl der Threads und Themen erschlägt mich aber buchstäblich. Den Grill nun auf dem Balkon stehen habend und ansonsten noch kein Zubehör besitzend frage ich mich, was sind so die ersten allgemeinen Schritte, wie ich das Grillen erlerne, welche Grill-Lektüre ich studieren sollte (abgesehen vom Forum) und welches Zubehör notwendig ist.

Ich freue mich auf Eure Kommentare und Hilfestellungen und gebe darüber hinaus bei Rückfragen auch gerne noch detailliertere Eckdaten an, wie mein Setup ist oder was Ihr halt sonst noch wissen müsst, um mir in den Anfängen zu helfen!
 
Serwutz,
Das ist meine anfangs Lektüre.
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Danke für die Hinweise, die Grillbibel (sie wird ihrem Namen wohl auch gerecht) wird neben einem Grillthermometer die beiden nächsten Anschaffungen sein, um nicht nur nach Gefühl sondern auch mit Überwachen der Kerntemperatur arbeiten zu können. Nichts desto trotz oder gerade weil ich noch in den Grill-Kinderschuhen stecke, gab es heute den ersten Grillanlauf und ich bin durchaus zufrieden:

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:wiegeil:

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Ist doch ok,ich habe heute auch nur "Flachgegrillt".:thumb1:
 
Im Grunde gibt's recht wenig neues... das, was man im Backofen machen kann, kann man auch auf einem Grill, mit dem man indirekt grillen kann, auch machen.

Man würzt auf die gleiche Art, man muss vielleicht ein bisserl mehr mit der Temperatur aufpassen, aber der Rest ... same procedure as every year :)

Das direkte Grillen kennt man ja eh schon (Grillgut über die Hitzequelle, vorm Verbrennen bewahren, futtern) - also ist im Grunde nur das indirekte Grillen "neu".

Meine Herangehensweise war: Bewährtes von Gerät A (Herd in der Küche) auf Gerät B umsetzen. Wenn dann auf dem neuen Gerät ein zufriedenstellendes Ergebnis war, dann hab ich mir Überlegungen gemacht, welche Geschmacksnuancen das Ergebnis verbessern könnten (z.B. moderater Einsatz von Räucherhölzern).
Und wenn da mal die Routine drin ist, man weiss, wie sich der Grill unter welchen Umständen verhält, dann kann man auch experimentieren - halt einfach mal den gesunden Menschenverstand spielen lassen und seinem eigenen Gaumen vertrauen.

Es hilft recht wenig, immer alles nur sklavisch aus externen Quellen nachzukochen. Man muss es selber verstehen, wollen und es muss einem schmecken. Rezepte sind imho (bis auf die Molekularküche) nur grobe Anhaltspunkte.
Ich habe zwar zwischenzeitlich auch etliche Koch/Grill/BBQ-Bücher, aber da hole ich mir Anregungen. Ich wüsste nicht, wann ich mit einem Kochbuch neben dem Herd/Grill gestanden hätte.

Grillen ist kein Hexenwerk - meist langen wirklich einfache Zutaten, um was wirklich leckeres zu zaubern. Vertraue dir und deinem Gaumen, dann wird das!
 
Meine Herangehensweise war: Bewährtes von Gerät A (Herd in der Küche) auf Gerät B umsetzen.

Danke für Deinen Beitrag, der mir sicherlich Mut gibt, experimentierfreudig dem Gasgrillen entgegenzutreten. Das Problem bei dem oben zitierten Teil Deiner Aussage ist jedoch ein ganz simples: ich habe so gut wie null Erfahrung im Kochen, habe mich bisher ehrlich gesagt auf Tiefkühlpizza und vor allem die sehr guten Kochkünste meiner besseren Hälfte verlassen können. :thumb1:

Der Grill soll quasi mein Beitrag zur essenstechnischen Versorgung unserer Beziehung werden und ich bin mal gespannt, wann ich diesen konstant und könnerisch umsetzen kann...
 
Naja,

Einfach in den hier reichlich vorhandenen Rezepten und Threads das richtige raussuchen und nachmachen. Vielleicht noch nach Deinem Geschmack etwas abwandeln - wie QBorg schon geschrieben hat: verlass Dich auf Deinen Gaumen!

Du wirst sehen, dass Du Spaß daran haben wirst und irgendwann wird es ein Selbstläufer!
 
Danke für Deinen Beitrag, der mir sicherlich Mut gibt, experimentierfreudig dem Gasgrillen entgegenzutreten. Das Problem bei dem oben zitierten Teil Deiner Aussage ist jedoch ein ganz simples: ich habe so gut wie null Erfahrung im Kochen, habe mich bisher ehrlich gesagt auf Tiefkühlpizza und vor allem die sehr guten Kochkünste meiner besseren Hälfte verlassen können. :thumb1:

Der Grill soll quasi mein Beitrag zur essenstechnischen Versorgung unserer Beziehung werden und ich bin mal gespannt, wann ich diesen konstant und könnerisch umsetzen kann...

Dann würde ich dir vorschlagen: "Schatz, du machst XYZ immer so wahnsinnig lecker. Wie machst du das? Kannst du mir das beibringen?"
Kocht erstmal gemeinsam, damit du ein Gespür bekommst, was wann wo warum dazu kommt...
Ich hab mir recht viel von meiner Mutter abgeschaut, von meinen Großmüttern hab ich leider küchentechnisch nichts mitbekommen (obwohl da etliche Tricks sicher noch abzustauben gewesen wären).

Die meisten Sachen, die man anfangs indirekt auf dem Grill macht, sind nicht wirklich schwer - aber es hilft enorm, wenn man schon ein Gespür entwickelt hat, wie was zusammenspielen könnte, damit es was leckeres wird.

Die einfachsten Sachen indirekt sind mMn Braten (vor allem durchwachsene Sachen nehmen nicht so viel übel) oder einfach mal n Hühnchen. Das muss man würzen, auf den Grill legen, ab und an mal vorbeischauen, ob Temperatur stimmt und das war's dann. Die fortgeschrittenere Variante sind dann Braten mit Saucen (ohne Asche drin und nicht übermässig geräuchert).
Und die Königsdisziplin im Indirektgrillen sind dann die Longjobs, wenn man bei niederer Temperatur etwas über lange, lange, lange Zeit zieht, so dass es saftig bleibt und zart ist, dass man sich reinlegen möchte.

Und zwischendrin kann man natürlich immer auch mal gerne einfach n Steak auf den Grill schmeissen und direkt grillen - erlaubt ist, was schmeckt!
 
Erst Mal Glückwunsch zu dem Grill. Ich persönlich finde das Teil optisch einfach gelungen. Sehr schön. Trifft genau meinen Geschmack. :thumb1:

Also ich koche/grille selber auch noch nicht so lange. Ich habe erst mit dem Kochen angefangen und seit letztes Jahr August kam der Grill dazu. Und, egal ob es kochen oder grillen ist, ich suche mir einfach Rezepte und Anleitungen im Netz und probiere es aus. Irgendwie scheine ich auch ein Händchen dafür zu haben, weil bei mir wirklich nur sehr sehr selten etwas daneben geht. Natürlich kann man die ein oder andere Geschichte noch verbessern. Aber das kommt dann mit der Erfahrung die man im Laufe der Zeit sammelt. Ich halte mich bei einem neuen Gericht wirklich immer genau nach Rezept/Anleitung. Ich bin da sehr pingelig. :) Erst wenn es dann gelungen ist, ändere ich hier und da mal etwas, falls ich denke, es gibt etwas zu verbessern.
 
Heute ist der Grill zwar nach drei oder vier Tagen Nutzung in Folge zum ersten Mal kalt geblieben, aber immerhin gab es improvisierte Hamburger aus der Pfanne mit Balsamico-Zwiebeln, geschmolzenem Käse und Bacon - Beilagen oder Buns werden überbewertet:

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Jajaja, ich weiß, für die meisten Grillexperten hier und Meisterköche ist das nichts Besonderes. Aber dass ich nach 31 Lebensjahren endlich Spaß am Kochen & Grillen finde, dokumentiere ich gerne ein klein wenig mit Tageserfolgen wie diesem :D Beim nächsten Mal landen die Burger auf dem Grill, kriegen vielleicht ein paar Blätter Salat als Garnitur und Buns/Brötchen vom Bäcker...

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Passt doch. Mach dir keinen Kopf. Wenn erst mal das Timing in Fleisch und Blut über gegangen ist, machst du die Buns ganz nebenher. Ausserdem: Wer sagt, das Burger aus der Pfanne schlecht sind?

Weiterhin viel Spass beim neuen Hobby!

Ron
 
Ganz egal ob man kocht oder grillt und es ist auch egal was man macht. Hauptsache man hat Spass an der Sache. Wenn dem so ist, schmeckt es auch. Und mit der Erfahrung werden die Ergebnisse immer besser. :thumb1:
 
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