Hi,
ich habe mich am Wochenende an den Teil einer Rinderbrust gewagt. Nach dem ich hier die Rückmeldung bekam, dass bei einem Longjob eine Woche Reifung mehr oder weniger nicht so wild ist, habe ich am Freitag das gute Stück gesalzen.
Ich habe mich bei der Zubereitung an Amazing Ribs und "BBQ with Franklin" orientiert. Daher auch der "Big Bad Beef Rub".
Geimpft habe ich das gute Stück mit Rinderbrühe und Butter (nicht geklärt, ich hatte noch einen dicken Schädel am Sonntag morgen
.Gegrillt wurde es in einem Dancook mit einem Selfmade Smokenator, den ich hier im Forum ergatter habe (Danke an den Verkäufer). Ich hatte ihn schon vorher öfter im Einsatz, dass war aber der Härtetest. Den hat er bestanden. 7,5 h mit Holzkohle durchgehend ~100 °C - 125 °C. Dabei war er nicht einmal bis zum Rand voll. Die 8 h knacke ich beim nächsten mal. Gegrillt habe ich mit Eisenmeiler Holzkohle aus der Heidenheimer Gegend. (Alb)
Eingewickelt habe ich das gute Stück bei 70 °C. Dann war es nach ca. 8 Stunden fertig (die letzte halbe im Backofen
)Fazit:
Ich fand den Rub ein wenig zu pfeffrig. Das kann aber auch an meinem NoName schwarzen Pfeffer liegen.
Entgegen den Tips, die ich hier gelesen habe habe ich ich Point und Flat (oder was ich dafür halte) nicht getrennt. Daher war das Flat trockener. Hatte warm aber noch nicht das Kaugefühl, dass man von einem guten trockenen Schweinebraten so kennt.
Den Rest werde ich diese Woche verwerten. Jetzt gerade zum Beispiel in frisch gewokten Pfeffernudeln.
Genug
hier sind Bilder.Die Gurken und Paprika sind von einem Osteuropäischen älteren Pärchen, die die hier auf dem Markt direkt aus dem Kofferraum verkaufen. Nicht billig aber richtig lecker. Kein Vergleich mit Hengstenberg und Konsorten.
Übrigens: Alles Analog, nix Digitalthermometer. Ich bin nicht so "Kontrollgeil". Das wird schon alles werden.

