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Hallo,
ich bin neu hier im Forum.
Wir stehen vor der Frage für welchen Broil King wir uns entscheiden sollen.
Abgesehen vom Preis ist der Unterschied ja nicht groß.
Mich würde interessieren welche Ablagefläche besser ist - Edelstahl oder Kunststoff?
Über Antworten mit positiven aber auch negativen Erfahrungen würde ich mich freuen.
Bis jetzt haben wir mit einem Thüros-Montana mit Holzkohle gegrillt.
Gruß Mary
Also, ich habe den Sovereign 90 jetzt seit etwas über 2 Jahren.
Fazit; wenn der Grill neu ist sehen die Edelstahlablagen sehr schön aus.
Aber , Edelstahl ist auch empfindlich für kleinste Kratzer.
Deswegen liegen bei mir jetzt immer Geschirrhandtücher drauf, nix mehr mit Optik.
Entscheidet Euch nach Funktion.
Der Broil King ist eine super "Grillmaschine", ich würde ihn sofort wieder kaufen!
Hallo
danke für die schnelle Antwort.
Bei unserem alten Holzkohlegrill haben wir die Ablagen auch immer mit
Geschirrtuch oder Servietten abgedeckt - also wenn man die Ablagen
pfleglich behandelt somit kein Problem.
Wie ist es denn mit dem Abklappen, insbesondere die Seite mit dem Kocher.
Bei uns müssten aus Platzmangel die Ablagen nach dem Grillen abgeklappt werden- Haltbarkeit???.
Also ich klappe eigentlich nicht ab.
Die Mechanik sieht allerdings recht solide aus.
Dadurch,dass die Seitenteile recht voluminös sind spart Du auch nur ca die Hälfte an Platz. Alternative wäre (wenn es eng wird ) die Seitenteile abzunehmen. Einfach den Verriegelunsstift weglassen.
Der Seitenkocher ist mit einer Art Schnellkuplung angeschlossen, noch den Anschluß vom Zünder abnehmen (AMP Stecker) und die Seite ist auch weg (alternativ auf E-Zündung beim Seitenbrenner verzichten).
Zeitlich nicht wirklich aufwändiger als abklappen.
Ist halt die Frage wie oft man das macht.
Tach auch,
ich heiße Matthias, bin quasi schon 39 und wohne mit GöFreu in NRW. Bisher war ich bekennender Elektrogriller. Schnell, unkompliziert und für spontanes Wurst- und Steakerhitzen bisher ausreichend. Im Bekanntenkreis kann auch keiner vernünftig grillen, da kommt immer Standard- und Neonkram auf den Grill und bleibt da auch meist zu lange drauf... Damit ist jetzt Schluss, jetzt soll was vernünftiges her, um dem Fleisch auch die ihm gebührende Ehre zu erweisen. Amen und Mahlzeit!
Dank ausreichender Audauer, aka Zeitmangel/Arbeit am Haus, bin ich den ganzen Sommer nicht dazu gekommen ein "richtiges" Gerät zu kaufen. Ich habe (natürlich) mit einer eierlegenden Wollmilchsau geliebäugelt und irgendwas mit Platz, Backburner und Roti gesucht und für wenig Geld, konnte mich aber nicht zu entweder a) ca. 1000,- EUR oder b) Baumarktklapperkiste entscheiden. 1000 Euro für 'nen Grill fand ich schon ziemlich knackig, aber je länger man hier mitliest, desto mehr relativiert sich das irgendwie. *seufz* Und nachdem ich dann auch mal ein paar Markengeräte anfassen konnte, wodurch sich direkt ein paar Baumarktgerätegedanken pulverisierten..
..hab ich mir erstmal nen Pantera gekauft!
Zufällig für 139,- (mit Trolley) im Angebot gesehen und gleich mal eingepackt. Erst mal wieder Grillen können! Scheint mir für den Preis ein akzeptables Gerät für den Einsatz als 2-Personen Kurzbratgerät -vor allem bei unserem E-Griller-Hintergrund- und etwas Spielraum für mehr inklusive (siehe die GSV-Tests). Jetzt kann die Suche nach dem Hauptgerät nebenbei weitergehen.
Das bisherige Grillverhalten hilft bei der Bedarfsanalyse nicht weiter, aber es wird wohl bei 60% Kurzgebratenem zu 40% Rest bleiben. Für 2-4 Personen kann das der Pantera abhandeln. Wir laden gerne mal Freunde/Nachbarn ein, bzw. würden das gerne häufiger tun (ca. 8-10 Personen dann), also wär ein größeres Gerät schonmal hilfreich. Auch hier muss ein (für mich) perfektes Steak gelingen (ohne Infrarot), also Leistung und Gussroste. Ich will gerne mal Spießbraten, BBC und Roti-Hähnchen machen, also Roti und ggf. BB. Seitenbrenner müsste ich nicht haben, aber gibt's ja fast immer mit dazu, der Bedarf kommt sicher sobald man ihn erstmal hat. Auch nicht unwichtig: das Teil wird quasi ganzjährig draußen stehen also muss der Gerät auch haltbar sein. Große Räder sind fast ein Muss. Wir mögen Edelstahl optisch nicht so sehr, und als Seitenablagenoberfläche find ich's irgendwie auch nicht so doll (obwohl die jetzt kein Ausschlusskriterium wären). Kugelgrill ist nicht so meins. Mein Grillgut hat schließlich meistens eine rechteckige Grundform, also passt das auch besser auf nen rechteckigen Grill.
So, wenn ich das selbst nochmal lese, dann würde ich mir dazu raten, von dem angedachten Betrag einfach öfter ins Restaurant zu gehen und ansonsten den Backofen zu nutzen. Wenn ich aber trotzdem einen Grill will, was würdet ihr mir raten?
Bedarf:
+ Platz
+ Gussroste
+ Roti
o Backburner
o Seitenbrenner
+ große Räder
+ Haltbarkeit
- Edelstahl
- Kein Kugelgrill
Ich liebäugle mit dem Signet 90 bzw. Sovereign 90. Mit GSV-Rabatten liege ich dabei am Ende im oder knapp über dem Budget, habe aber 2 Grills, und der Pantera ist ja eigentlich gedanklich eh nach einer Woche abgeschrieben. Kann mir denn jemand mit Praxiserfahrung mitteilen, ob das 2-geteilte (Signet) oder das 3-geteilte (Sovereign) Grillrost von Vorteil sind, und wenn ja, warum bzw. wobei?
Hat jemand aufgrund oder trotz meiner Unwissenheit noch andere Empfehlungen? Ich hab soviel gelesen und geguckt, aber manchmal...Wald...Bäume...Bahnhof usw.
Vielen Dank für das Forum und die guten Tipps. Und für's Lesen (ist doch etwas viel Text geworden) !
Ich habe selber den BK Sovereign XL90 und bin begeistert, nach wie vor.
eines solltest du jedoch anders machen, als ich:
nach dem Grillen immer erstens ausbrennen, zweitens dann bürsten und, und das ist wichtig, die abgebürsteten Reste möglichst sofort aussaugen/kehren.
Ich habe das so nicht berücksichtigt mit dem Ergebnis, dass nach nur 6 Vergrillungen meine Brenner aussehen, als ob sie vollständig verrostet wären. Sind sie nicht, ich hab sie letztes WE etwas gebürstet aber nicht so bürsten können, wie ich mir das gewünscht hätte.
Muss mir in jedem Fall jetzt noch eine neue Messingbürste besorgen um die Brenner bürsten zu können (nein, mit einer Edelstahlbürste geh ich da nicht dran) - und zusätzlich nich die Scosh Brite Schwämme, mit deren grüner Oberseite ich dann den Feinschliff besorge ,)
Volker,
der leider die Roti seines BK noch nicht testen konnte
@Neanderix: Danke für den Tipp. Werde ich berücksichtigen.
Kann noch jemand der Vielgriller etwas zur Frage sagen, ob es in der Praxis einen Unterschied macht, ob man jetzt ein 2- oder 3-geteiltes Rost hat? Es wird wohl -wenn überhaupt- erst bei Verwendung einer Grillplatte zum Thema, da die Grills für meine Zwecke ansonsten aber deckungsgleich sind, müsste der Aufpreis für Drittelroste schon handfesten Mehrwert ausmachen. Sehe ich im Moment nicht, aber mir fehlt natürlich die Erfahrung.
Gibt es schon Langzeitanwender der BroilKings (>1 Jahr)? Seid ihr noch zufrieden? Wie sieht es mit der Oberflächenhaltbarkeit und Rostbildung aus, wenn das Gerät immer draußen steht (mit Haube)?
Bei meinem BK sov XL90 habe ich 3 Roste und eine Gussplatte (der Grill hat 4 Brenner; damit befinden sich über 3 Brennern Roste, über einem die Platte)
Ich finde diese aufteilung sehr praktisch, denn so kann ichauch ein einzelnes Rost herasnehmen, ebenso die darunter liegende Flavorizer-Bar und den Brenner driekt in den Garraum strahlen lassen. Dass über diesem Brenner dann nichts liegen kann und sollte, versteht sich von selbst.
Ebenso kann ich hier z.B. eine Smokerbox oder ein selbstgebasteltes Räucherpaket auf den Falv-Bar legen und komme ohne umschweife direkt ran.
Auch wichtig: die 3 roste meines BK sind schon recht schwer (müsste sie mal wiegen ...) - ein nur zweigeteiltes Rost wäre nur noch mit Mühe allein handhabbar, ein durchgehends Rost gar nicht mehr
ich habe meinen Signet 90 jetzt ein gutes Jahr und bin nach wie vor sehr zufrieden damit. Der Grill steht ganzjährig, lediglich mit einer passenden Santos-Plane abgedeckt auf meinem überdachten Balkon und weißt bislang keinerlei Rost oder Verwitterungsspuren auf.
Im Durchschnitt wird er ca. 2 x alle 2 Wochen genutzt meistens für "direkte" Vergrillung von allen möglichen Fleischsorten. Folien-Kartoffeln und Baguette werden stets schon beim Aufheizen über den üppigen Warmhalte-Rost gegart
und der Seitenbrenner kommt zeitweise auch zum Einsatz.
Den "Roti-Spiess" konnte ich bislang auch noch nicht testen, habe jedoch keine Zweifel daran, dass die Ergebnisse damit ähnlich "lecker" ausfallen werden wie alle anderen im bisherigen "direkten" Betrieb.
Gekauft habe ich den Grill im September 2011 bei Santos in Köln für 899,- EUR. Neben dem enthaltenen 230 Volt Roti-Set, erhielten wir aufgrund der Selbstabholung noch die große Abdeckplane im Wert von ca. 70 EUR gratis dazu. Daneben lagen noch 1 x Edelstahl Räucherbox, 1 x Edelstahl Schaschlikset und 1 x Pizzastein (obligatorisch bei Gasgrills über 300,- EUR) kostenfrei dabei.
Besonders mit den "Perma-Mold"-Kunststoffablagen bin ich sehr zufrieden, sie sind abklappbar, sehr stabil und im Gegensatz zu Edelstahl(z.B. Haube) ungemein leicht zu reinigen.
Derartig umfassend ausgestattet lässt der Grill bei uns keine Wünsche offen und ich würde ihn sehr wahrscheinlich auch wieder kaufen. Lediglich 2-3 weitere Geräte, von Napoleon LE-Serie oder der ODC Auckland kamen bei meinem Kauf damals noch in die engere Auswahl. Aufgrund der auf unserem Balkon zur Verfügung stehenden Maße fiel Napoleon dann raus und unter weiterer Betrachung von Verarbeitung/Lieferumfang/Preisleistung war der Signet 90 letzlich optimale Wahl.
Obwohl der Broil King weder eine Sear-Station noch eine Sizzle-Zone besitzt, waren bislang alle meine Gäste und auch natürlich ich selbst stets mit Qualität/Aroma/Optik der darauf zubereiten Steaks sehr zufrieden.
Sehr bald im November wird bei mir auch wieder, der in meinem Freundeskreis inzwischen etablierte & äusserst beliebte "Herren-Grillabend" stattfinden, bei dem wir mit Sicherheit wieder so einige Kilo Rind verköstigen werden. Im letzten Jahr hatten wir knapp 6KG argent. Hüfte & Entrecôte (gemischt) für 8 Jungs. Wenn ich es vorher noch schaffe den "Roti"-Spiess ein wenig ausgiebig zu testen, gibt es dieses Jahr vielleicht Picanha, mal schauen.
PS: Im September 2011 gab es (wohl Saisonende-bedingt) noch eine 5% Nachlass-Aktion auf den Kaufpreis, man musste Santos dazu lediglich bei Facebook joinen und konnte sich dann einen 5% Gutschein ausdrucken.
Entsprechend muss ich mich hinsichtlich des Kaufpreis korrigieren, unser Signet 90 lag' in 09/2011 effektiv bei 854,- EUR.
ich habe meinen Signet 90 jetzt ein gutes Jahr und bin nach wie vor sehr zufrieden damit. Der Grill steht ganzjährig, lediglich mit einer passenden Santos-Plane abgedeckt auf meinem überdachten Balkon und weißt bislang keinerlei Rost oder Verwitterungsspuren auf.
Falsch gemacht hast Du sicherlich nichts, denn auch meine Brenner und auch die Aromableche sehen den Deinen nach einem Jahr regelmäßiger Nutzung recht ähnlich.
Ich würde das jedoch nicht als "Verwitterungsspuren" bezeichnen, sondern eher im Zusammenhang mit der Nutzung, als daraus resultierenden, allgemeinen Verschleiß und Oberflächenrost betrachten. Die Brennerrohre haben meines Wissens nach 5 Jahre Garantie, was sicher auch als Indikator für deren Haltbarkeit gelten darf.
Hinsichtlich der Verwitterungsspuren bezog' sich meine Äusserung auf sämtliche anderen Blechteile(Rahmen) und Kunststoffteile, die nicht in direktem Zusammenhang mit der Brennkammer stehen, jedoch trotzdem den allgemeinen Wettereinflüssen unterliegen.
Anders gesagt, ich persönlich erwarte nicht das meine Brennkammer, die Brennerrohre oder gar die Aromableche dauerhaft so glänzen wie am ersten Tag und empfinde eine gewisse Ansammlung von Oberflächenrost, aufgrund vorliegenden Temperaturunterschiede und auch der Einflüsse durch herabtropfenden Fettes, als mehr oder weniger normal.
Falsch gemacht hast Du sicherlich nichts, denn auch meine Brenner und auch die Aromableche sehen den Deinen nach einem Jahr regelmäßiger Nutzung recht ähnlich.
Bei mir nach nur 3 monaten und knapp 10 vergrillungen
Anders gesagt, ich persönlich erwarte nicht das meine Brennkammer, die Brennerrohre oder gar die Aromableche dauerhaft so glänzen wie am ersten Tag und empfinde eine gewisse Ansammlung von Oberflächenrost, aufgrund vorliegenden Temperaturunterschiede und auch der Einflüsse durch herabtropfenden Fettes, als mehr oder weniger normal.
Nein, selbstredend nicht. Ich hab mir lediglich Sorgen gemacht, denn dass V2A nach nur 3 monaten schon so aussieht, ist aus meiner Sicht eher ungewöhnlich; zumindest hab ich es noch nie so gesehen.
Bei mir nach nur 3 monaten und knapp 10 vergrillungen
Nein, selbstredend nicht. Ich hab mir lediglich Sorgen gemacht, denn dass V2A nach nur 3 monaten schon so aussieht, ist aus meiner Sicht eher ungewöhnlich; zumindest hab ich es noch nie so gesehen.
Nun, zu wann meine Brenner jetzt genau angefangen haben den Oberflächenrost aufzuweisen kann ich schwer sagen. Wenn jedoch es in diesem Rahmen bleibt, ist es meiner Meinung nach OK und wie gesagt großartig anders als bei Dir, sahen die Brennerrohre bei meiner letzten Sichtung auch nicht aus
Wie sich das bei anderen Grills verhält ist sicher auch schwer vorherzusagen. Mein ehemaliger Q220 zeigte jedenfalls auch "Flugrost" am Brenner innerhalb des ersten Jahres, liegt aber wohl auch am jeweilig gewählten Zulieferer. Wie mir mal gesagt wurde, gab' es da auch bei Weber schonmal wechselnde Zulieferer und Qualitätsschwankungen bei den Brennern.
Abgesehen davon wird das Label "Made in Canada" vermutlich auch nur bedeuten, das die Endmontage zwar in Canada erfolgte, die verwendeten Teile jedoch auch aus aller Welt (ggf. auch China) kommen. Ich denke das lässt sich in der heutigen Zeit der Globalisierung so bestimmt auch für die meisten Hersteller sagen, wenn sie nicht sogar wie manch' andere Anbieter die Geräte als Ganzes in Fernost fertigen lassen.
ich hatte die Bilder vor ein paar Wochen an Santos geschickt, die wiederum an Broil King. antwort: in etwa das, was jetzt bei unserer unterhaltung herausgekommen ist.
OK, ich mache mir wahrscheinlich wirklich unnötig sorgen - mag vielleicht auch daran liegen dass das mein erster BBQ Grill ist -- und das erste mal, dass ich soviel Geld für einen Grill ausgegeben habe
Ich kann Deine Sorge vollkommen nachvollziehen und hatte wenn ich ehrlich bin anfangs ja ähnliche Gedanken und Zweifel. Besonders wenn man sich einmal die Preise dieser Grills in den USA und Kanada ansieht, die deutlich niedriger sind aber das gilt wohl für die namenhaften Hersteller gleichermaßen.
Allerdings hat man ja meist auch wenig individuelle und praktische Vergleichsmöglichkeiten, denn im Handel glänzen die Grills unbenutzt meist gleichermaßen. Alles in Allem überzeugt mich die Qualität und Preisleistung bislang bei Broilking und ein wenig Flugrost muss
man bei einem Alltagsgerät wie einem Gasgrill wohl in Kauf nehmen. Die Grills in der Santos Grillschule zeigten jedenfalls ähnliche Spuren und werden ja recht intensiv im Dauerbetrieb strapaziert. Ich habe sie mir einmal von Herrn Santos zeigen lassen, als ich anfangs noch ein paar Schwierigkeiten mit dem Flammbild hatte. Dazu gibt ja es im Thread "Lieferumfang Broil King Signet 90" einiges von mir zu lesen.
Jupp. Mittlerweile bin ich aber auch entspannter. Hab mal vorsichtig mit einer (leider schon etwas "zerzausten") Messingbürste auf einem der Brenner herumgeschrubbt und siehe da -- es scheint tatsächlich schlimmer auszusehen, als es wirklich ist.
Ok, kauf ich morgen oder übermorgen mal einen Schwung Messingbürsten beim Biber und dann wird am Samstag mal Hand angelegt.
Ich habe sie mir einmal von Herrn Santos zeigen lassen, als ich anfangs noch ein paar Schwierigkeiten mit dem Flammbild hatte. Dazu gibt ja es im Thread "Lieferumfang Broil King Signet 90" einiges von mir zu lesen.
Hmm..... ich muss den Grill unbedingt nochmal anheizen, denn bislang machte einer der Brenner immer stakkatoartig "fupfupfup" im Betrieb.
Es war mal fast weg, ist dann aber wiedergekommen.
Das habe ich, in Zusammenhang mit der Rostgeschichte Santos geschrieben und man teilte mir mit, dass man neben dem Rost auch dazu BK kontaktiert hätte - und BK würde den Brenner tauschen, wenn das Problem bliebe.
Der Backburner samt Roti-Spiess wurde am vergangen Wochenende endlich eingeweiht, nachdem er ein Jahr originalverpackt eingelagert war!
Es gab' ein ausserordentlich leckeres und wirklich einfach zuzubereitendes Picanha.
Als Grundlage dienten hierzu 2kg Tafelspitz (US-Beef) welcher aufgrund seiner ca. 2,5-3 cm dicken Fettschwarte perfekt dafür geeignet ist.
Dieses Fleisch erhält man sehr passend in Größen zwischen 700g-1.400g abgepackt im Handelshof und es lässt sich wirklich ideal verarbeiten.
Aber, ein paar Bilder sagen ja bekanntlich oft mehr als 1000 Worte....deshalb soweit "Guten Appetit!"
Jedenfalls zauberte uns diese für uns erstmalige Nutzung, des Backburners und Roti-Spiess, nach einem Jahr nochmals echte Freude über den Kauf unseres BroilKing Signet 90 ins Gesicht.
Und die Zubereitung des Picanha war wirklich simpel:
- Beim Kauf unbedingt auf ausreichende Fettschwarte(~3cm) achten
- Das Fleisch kurz Waschen und abtupfen
- Den Tafelspitz in etwa 5-7cm breite Stücke schneiden
- Ausreichend mit Meersalz einreiben (Beim nächsten Mal etwas weniger, denn man verschätzt sich schnell)
- Die Fleischstücke etwas gestaucht auf den Spiess und fixiert
- Den Warmhalterost des Signet/Sovereign entfernen und eine metallende ausreichend große Fettauffangschale auf den Grillrost stellen
- Den Roti-Spiess starten, sowie den Backburner zünden und je nach Leistung etwa 1 Std. garen lassen
- Zwischenzeitlich am Aroma und Anblick des rotierenden Fleisches erfreuen
Das liest sich so gut, dass du glatt einen Tsunami in meinem Mund ausgelöst hast.
Tja, meine Roti könnt ich auch so langsam mal testen -- zumal der Sovereign seit 4 wochen arbeitslos war
Weiss allerdings noch nicht genau womit; deine Variante kommt leider nicht in Betracht, da hier zwei Personen weilen, die Rind nur in zwei Variationen Essen: im Gulasch und als Roulade.
also bei uns standen noch
- Spiessbraten gefüllt
- Putenrollbraten
- Gyros
als Alternativen im Raum, jetzt wo geklärt wie
gut der Roti funktioniert, wird das auch noch alles
nach und nach folgen.
Aber das Picanha war wirklich super gelungen, bislang
waren brasiliansche Rodizio-Restaurants auch die einzigen
"Fleischtempel" die von uns seit dem Besitz eines Gasgrills
weiterhin besucht wurden.