Es hat nur ungefähr drei Jahre gedauert, bis ich drauf gekommen bin, dass in unmittelbarer Nähe der Ortschaft in die wir gezogen sind ein Bauernhof sich auf die Züchtung von Black-Angus auf biologischer Basis spezialisiert hat (www.little-texas.at - der Zuchtstier ist den Österreichern übrigens von der einen oder anderen Werbung bekannt).
Einen Monat nach einer Kontaktaufnahme per eMail gabs einen Schlachttermin und da durfte ich dann unverbindlich vorbeikommen um mir Fleisch auszusuchen. Da ich angekündigt hatte, dass ich das Fleisch per Grill/BBQ veredeln werde, hat sich Gabriele in einem Buch von Steven Raichlen eingelesen. Sie konnte mir daher fachgerecht das sonst als Suppenfleisch verkaufte Flank Steak und die Rinderbrust präsentieren.
Neben dem "Suppenfleisch" habe ich auch Roast Beef und ein Filet mitgenommen.
Mit der Rinderbrust habe ich mich das erste Mal über einen long-job (slow&low) rübergedraut. Die Grill-Bibel von Weber hat mich da zweifach verunsichert:
Einerseits ....
... und andererseits praktisch keine Fettschicht (die ich lt. Rezept auf ca. 1 cm zurückschneiden sollte).
Von Gabriele durfte ich lernen, dass die Amerikaner eben "bis zur Fettstufe 5" züchten. Das wäre lt. ihrer Aussage bei uns unverkäuflich. Die Magerkeit hat sich aber nicht als Nachteil erwiesen - das Fleisch hat einen unvergleichlichen Geschmack und war alles andere als trocken.
Es gab also nichts zu Parieren - her mit dem Senf:
Und etwas Gewürzmischung:
Die zweite Verunsicherung aufgrund der Weber Grill-Bibel hatte ich, weil das Fleisch lt. Rezept ca. 6 Stunden brauchen sollte. Ich habe also den Grill angeworfen, auf 110° Grad eingestellt und meine Göga mit der Temperatur-Überwachung beauftragt, weil ich auf einen Frühschoppen mit der Blasmusik musste. Irgendwann hat sie mich dann angerufen, weil die am Thermometer angezeigte Temperatur sich schon seit einer Stunde nicht mehr geändert hatte - wir waren also mitten in der Blödphase. Und die war auch noch nicht zu Ende, als dann zu Mittag heimgekommen bin. Letztendlich war das Fleisch dann für ein spätes Abendessen auf Temperatur (waren über 10h) - die Rastphase haben wir dann verkürzt.
Aber das Ergebnis war jede Minute wert, auf die wir gewartet haben. Ein unvergleichlicher Genuss - super Rohware und schonend (von einem Suppenfleisch zu Brisket) veredelt. Das sollte definitv nicht der letzte slow&low-job werden.
Und wer findet den Fehler im Suchbildrätsel beim Tellerbild?
Einen Monat nach einer Kontaktaufnahme per eMail gabs einen Schlachttermin und da durfte ich dann unverbindlich vorbeikommen um mir Fleisch auszusuchen. Da ich angekündigt hatte, dass ich das Fleisch per Grill/BBQ veredeln werde, hat sich Gabriele in einem Buch von Steven Raichlen eingelesen. Sie konnte mir daher fachgerecht das sonst als Suppenfleisch verkaufte Flank Steak und die Rinderbrust präsentieren.
Neben dem "Suppenfleisch" habe ich auch Roast Beef und ein Filet mitgenommen.
Mit der Rinderbrust habe ich mich das erste Mal über einen long-job (slow&low) rübergedraut. Die Grill-Bibel von Weber hat mich da zweifach verunsichert:
Einerseits ....
... und andererseits praktisch keine Fettschicht (die ich lt. Rezept auf ca. 1 cm zurückschneiden sollte).
Von Gabriele durfte ich lernen, dass die Amerikaner eben "bis zur Fettstufe 5" züchten. Das wäre lt. ihrer Aussage bei uns unverkäuflich. Die Magerkeit hat sich aber nicht als Nachteil erwiesen - das Fleisch hat einen unvergleichlichen Geschmack und war alles andere als trocken.
Es gab also nichts zu Parieren - her mit dem Senf:
Und etwas Gewürzmischung:
Die zweite Verunsicherung aufgrund der Weber Grill-Bibel hatte ich, weil das Fleisch lt. Rezept ca. 6 Stunden brauchen sollte. Ich habe also den Grill angeworfen, auf 110° Grad eingestellt und meine Göga mit der Temperatur-Überwachung beauftragt, weil ich auf einen Frühschoppen mit der Blasmusik musste. Irgendwann hat sie mich dann angerufen, weil die am Thermometer angezeigte Temperatur sich schon seit einer Stunde nicht mehr geändert hatte - wir waren also mitten in der Blödphase. Und die war auch noch nicht zu Ende, als dann zu Mittag heimgekommen bin. Letztendlich war das Fleisch dann für ein spätes Abendessen auf Temperatur (waren über 10h) - die Rastphase haben wir dann verkürzt.
Aber das Ergebnis war jede Minute wert, auf die wir gewartet haben. Ein unvergleichlicher Genuss - super Rohware und schonend (von einem Suppenfleisch zu Brisket) veredelt. Das sollte definitv nicht der letzte slow&low-job werden.
Und wer findet den Fehler im Suchbildrätsel beim Tellerbild?





