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Burger

daubsi

Militanter Veganer
5+ Jahre im GSV
Da es ja nächste Woche bereits schon wieder schneien soll, haben wir heute die Gelegenheit zwischen den Eiszeiten genutzt mal wieder den Gasi anzuheizen und ein paar Burger auf den Grill zu legen. Das Ergebnis heute war einfach phänomenal und daher möchte ich Euch am Rezept teilhaben lassen.

Guten Appetit!

Buns: Leider nicht selbstgemacht, sondern fertige mit Sesamkörnchen aus dem Supermarkt

Was braucht man?

* Burgersemmeln
* 1 kg Hachfleisch (gemischt)
* 2 rote Zwiebeln
* 1 weisse Zwiebel
* Scheibletten
* Essiggurken
* Tomaten
* Ketchup
* Senf
* HP Sauce
* Salz
* Pfeffer
* Knoblauch-Pulver
* Chilliflocken
* "Italiensche Kräuter" TK-Kräuter von Aldi

Burger:

Für die Burger verwengen wir das Hackfleisch, Salz, Pfeffer, Knoblauch-Pulver, Chilliflocken und die italienischen Kräuter in einer Rührschüssel und formen mit einer Burgerpresse die Patties.
Beim Ablegen jeweils darunter und darüber Frischhaltefolie legen, damit man leicht mehrere Schichten machen kann und sie später gut mit einem Spatel abheben kann. Bei unserer relativ kleinen Presse kommen ca. 10 Stück dabei raus.

Die Patties kommen dann noch kurz in die Eistruhe zum fest werden bis es los geht.

Derweil wird die "Onion Jam"/Rote Zwiebel Relish zubereitet. Dieses Rezept haben wir aus einem Aussie-BBQ-Buch und es geht sehr einfach, schmeckt aber phantastisch.

* 2 große rote Zwiebeln
* brauner Zucker
* Balsamicoessig
* ca. 30g Butter

Die Butte in einem Henkeltöpfchen schmelzen und die in feine Scheiben geschnittenen Zwiebeln zugeben.
Je dünner geschnitten um so besser.
Für ca. 10 Minuten bei mittlerer Hitze anschwitzen. Sie darf aber dabei nicht braun werden. Fall es zu trocken wird, lieber nochmal Butter nachgeben.

Dann 2 Esslöffel braunen Zucker zugeben und 1 Esslöffel Balsamicoessig und alles gut vermengen.
Weitere 15 Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen, dabei permanent umrühren, damit nichts anbrennt.

Den Grill gut vorheizen ("Full chicken"). Wenn er gute 250° hat, auf ca. 3/4 zurückdrehen. Die Patties aus der Gefriertruhe nehme und auf den Rost platzieren.
Derweil die Burgerbuns halbieren und auf der Wärmeablage des Grills platzieren, damit sie ein bisschen getoastet werden.
Die Burger gute 5-8 Minuten von jeder Seite braten. Nicht zu früh wenden, sonst zerfallen sie leicht. Es ist wichtig, das man mit großer Hitze angrillt, damit sich die Poren schnell verschliessen und das Fleisch saftig bleibt. Vorsicht: Beim Umdrehen der Patties kann es kurz Stichflammen geben, aufgrund des Fettes, welches auf die Flavorbars tropft.
Währenddessen immer mal wieder die Burgersemmeln wenden, damit sie nicht zu dunkel werden.

Die Burger mit einem flachen Spatel vom Grill heben und auf einem Teller platzieren, der mit -Jehova- abgedeckt wird, damit sie noch warm bleiben. Währenddessen 1 Pkg Frühstücks-Bacon in Scheiben auf der Grillfläche platzieren und ca. 2-3 Minuten grillen. Ich habe den Speck einfach mit dem Spatel
permanent hin und her bewegt, bis er leicht angegrillt war und kross wurde, ohne zu dunkel zu werden.

Der Burger Tower:

* Bun-Unterseite
* Senf-Ketchup
* 1 Salatblatt
* 1 Tomatenscheibe
* Burgerpatty
* Scheiblette
* Zwiebelrelish
* Essiggürkchenscheibe
* ein paar rohe Zwiebelringe
* HP BBQ Sauce
* Bun-Oberseite

Dazu passen natürlich ein paar leckere Pommer aus der Fritteuse, die man frisch aus Kartoffeln mit einem Pommesschneider geschnitten hat. Diese zunächst bei relativ niedriger Hitze (150°) ca. 5-8 Minuten frittieren, dann die nächste Portion, wieder 5-8 Minuten, usw. bis alle einmal fritiert worden sind.
Dann alle Portionen nochmal 2-3 Minuten bei ca. 170° frittieren. Dadurch bekommen sie die leckere Knusprigkeit und eine schöne Farbe.

Guten Appetit!

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Hallo daubsi,
schau doch mal bitte hier: Burger. Da wirst Du fündig!
 
Ganz großes Kino! Sehr gut beschrieben und tolle Bilder.
Burger zum reinbeißen!
 
Es ist wichtig, das man mit großer Hitze angrillt, damit sich die Poren schnell verschliessen und das Fleisch saftig bleibt.

Die POREN im Burger, die müsstest du mir unbedingt zeigen damit ich auch mal welche gesehen hab :o.

Aber trotz der Poren: schöne Burger hast du da gemacht !

:anstoޥn:
 
solch urbane Legenden

Laut Fire & Food , Ausgabe 1/17 geht das Ganze zurück auf eine Vermutung des Chemikers Justus Liebing im 19. Jahrhundert, ist inzwischen aber längst widerlegt.
Schon interessant, wie lange sich so ein Gerücht hält.
 
Ich kram den Thread noch mal aus, weil ich ein kleines Pattie-Problem habe.

Ich habe mir 2 Kg tolles Rinderhack vom Metzger meines Vertrauens besorgt, mit Rub gewürzt und noch mal ordentlich durchgeknetet. Dann mit der Burger-Presse schöne Patties geformt und einzeln verpackt ab in den Gefrierschrank. Wenn ich jetzt Burger baue hole ich die Patties aus dem Gefrierschrank, lasse sie nicht komplett auftauen und leg sie auf den Grill
bei ca. 230° C Deckeltemperatur. Jetzt das eigentliche Problem. Die Patties gehen mächtig zusammen und verlieren ordentlich an Größe. Liegt das an der Qualität des Fleisches, gibt es da einen Trick, oder mach ich was falsch?

Bin gespannt, was ihr mir raten könnt.
 
Wenn die so arg zusammenschnurren, dann verlieren die Wasser.
Das spricht nicht für die Fleischqualität.
Das kenne ich von meinem MdV anders.
 
Hallo @Starwurst,
persönlich nehme ich immer halb/halb vom MdV. Dann fast zu 80% lasse ich das Fleisch selber durch den Wolf entweder fein oder etwas gröber wie ich es persönlich besser mag.
Als nächstes würze ich die Masse nur Salz und Pfeffer (jedem nach seinem Geschmack) und gebe ein paar Eier in die Masse, knete die Masse so lange bis sie die richtige Bindung aufweist um dann die Patties zu formen. Übrigens danach friere ich sie kurz an um dann sofort auf den Grill zu legen. Sind bei mir nie "zurück zum Fleischer gegangen" also nie zusammen oder kleiner geworden. Jedenfalls so mache ich Burger übrigens auch immer mit selbstgemachten Buns - weil es einfach viiieeel besser schmeckt.
 
persönlich nehme ich immer halb/halb vom MdV
Hi Uwe,
vorher hatte ich auch halb und halb am Start. Da sind die Patties zwar auch ein bisschen zusammen gegangen, aber nicht so viel. Die Ladung habe ich auch nur mit Salz und Pfeffer gewürzt. Das mit dem Rub war jetzt mal ein Versuch, der aber nach meinem Geschmack auch gelungen ist. Das mit den Eiern ist noch ne Idee. Ich gehe aber mal davon aus, dass deswegen die Patties nicht weniger zusammen gehen, sonder die Masse eine bessere Bindung hat. Ich habe leider keinen Wolf um mir das Mett selber herzustellen. Von daher nehme ich das so, wie es in der Theke liegt. Als Buns nehme ich bisher die großen Sesam-Burger-Brötchen von Aldi Süd. Ich schätze, wenn ich die auch noch selber mache, schmeißt meine Frau die Kochschürze weg. :patsch:

Aber Spaß beiseite. Wir waren letzten noch mal bei Mc Donalds. Haben wir bisher immer so einmal im Quartal gemacht. Ich war sowas von enttäuscht. Da sind meine Burger um Welten besser. Und ich wette, da gibts es Jungs hier im Forum die weit mehr auf der Pfanne haben als ich.

Was das Fleisch angeht sehe ich das eigentlich so wie Pitboy. Da wird wohl sehr viel Wasser im Mett gewesen sein. War ja auch im Angebot. Ich muss mal gucken, dass ich da mehr drauf achte, was ich wo kaufe. Die Spare Ribs vom gleichen Metzger sind immer super. Wurst und Fleisch zum Flachgrillen waren bisher auch immer sehr gut.
 
Halb und halb, Eier, Mett (= Schweinehack), das gibt im besten Fall eine leckere Bulette,
was ja auch nicht zu verachten ist..

An Burger-Pattys kommt nur Rinderhack und ggf. ganz sparsam ein paar Gewürze.
 
In der Regel sollte man nicht das Hackfleisch (und bitte ausschließlich Rind und schon gar kein Ei) verwenden wie es der MdV in der Theke hat.

Warum ? Weil das in der Regel in Deutschland einen zu geringen Fettanteil hat - daraus resultiert dann eine schlechtere Bindung.

Anstatt hie rmit Ei nachzuhelfen sollte man Rinderhackfleisch mit ca. 20% Fettanteil verwenden - dann klappts mit der Bindung und Geschmack ist auch besser, den Fett ist nunmal ein Geschmacksträger.

@Starwurst schau mal bei Edeka nach den Brioche Burger Buns (Edeka-Eigenmarke) - wenn Du die probiert hast rührst Du die Buns vom Aldi nicht mehr an ;)
 
Halb und halb, Eier, Mett (= Schweinehack), das gibt im besten Fall eine leckere Bulette,
was ja auch nicht zu verachten ist..

An Burger-Pattys kommt nur Rinderhack und ggf. ganz sparsam ein paar Gewürze.

O.K., O.K. habe verstanden. :gnade:

Also, ab jetzt nur noch Rinderhack mit 20% Fettanteil und ein paar Gewürzen und Brioche Burger Buns vom Edeka.
Ich werde dann berichten wenn ich das nächste mal :kugel:

Danke Jungs für Eure Tipps!
 
Da es ja nächste Woche bereits schon wieder schneien soll, haben wir heute die Gelegenheit zwischen den Eiszeiten genutzt mal wieder den Gasi anzuheizen und ein paar Burger auf den Grill zu legen. Das Ergebnis heute war einfach phänomenal und daher möchte ich Euch am Rezept teilhaben lassen.

Guten Appetit!

Buns: Leider nicht selbstgemacht, sondern fertige mit Sesamkörnchen aus dem Supermarkt

Was braucht man?

* Burgersemmeln
* 1 kg Hachfleisch (gemischt)
* 2 rote Zwiebeln
* 1 weisse Zwiebel
* Scheibletten
* Essiggurken
* Tomaten
* Ketchup
* Senf
* HP Sauce
* Salz
* Pfeffer
* Knoblauch-Pulver
* Chilliflocken
* "Italiensche Kräuter" TK-Kräuter von Aldi

Burger:

Für die Burger verwengen wir das Hackfleisch, Salz, Pfeffer, Knoblauch-Pulver, Chilliflocken und die italienischen Kräuter in einer Rührschüssel und formen mit einer Burgerpresse die Patties.
Beim Ablegen jeweils darunter und darüber Frischhaltefolie legen, damit man leicht mehrere Schichten machen kann und sie später gut mit einem Spatel abheben kann. Bei unserer relativ kleinen Presse kommen ca. 10 Stück dabei raus.

Die Patties kommen dann noch kurz in die Eistruhe zum fest werden bis es los geht.

Derweil wird die "Onion Jam"/Rote Zwiebel Relish zubereitet. Dieses Rezept haben wir aus einem Aussie-BBQ-Buch und es geht sehr einfach, schmeckt aber phantastisch.

* 2 große rote Zwiebeln
* brauner Zucker
* Balsamicoessig
* ca. 30g Butter

Die Butte in einem Henkeltöpfchen schmelzen und die in feine Scheiben geschnittenen Zwiebeln zugeben.
Je dünner geschnitten um so besser.
Für ca. 10 Minuten bei mittlerer Hitze anschwitzen. Sie darf aber dabei nicht braun werden. Fall es zu trocken wird, lieber nochmal Butter nachgeben.

Dann 2 Esslöffel braunen Zucker zugeben und 1 Esslöffel Balsamicoessig und alles gut vermengen.
Weitere 15 Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen, dabei permanent umrühren, damit nichts anbrennt.

Den Grill gut vorheizen ("Full chicken"). Wenn er gute 250° hat, auf ca. 3/4 zurückdrehen. Die Patties aus der Gefriertruhe nehme und auf den Rost platzieren.
Derweil die Burgerbuns halbieren und auf der Wärmeablage des Grills platzieren, damit sie ein bisschen getoastet werden.
Die Burger gute 5-8 Minuten von jeder Seite braten. Nicht zu früh wenden, sonst zerfallen sie leicht. Es ist wichtig, das man mit großer Hitze angrillt, damit sich die Poren schnell verschliessen und das Fleisch saftig bleibt. Vorsicht: Beim Umdrehen der Patties kann es kurz Stichflammen geben, aufgrund des Fettes, welches auf die Flavorbars tropft.
Währenddessen immer mal wieder die Burgersemmeln wenden, damit sie nicht zu dunkel werden.

Die Burger mit einem flachen Spatel vom Grill heben und auf einem Teller platzieren, der mit -Jehova- abgedeckt wird, damit sie noch warm bleiben. Währenddessen 1 Pkg Frühstücks-Bacon in Scheiben auf der Grillfläche platzieren und ca. 2-3 Minuten grillen. Ich habe den Speck einfach mit dem Spatel
permanent hin und her bewegt, bis er leicht angegrillt war und kross wurde, ohne zu dunkel zu werden.

Der Burger Tower:

* Bun-Unterseite
* Senf-Ketchup
* 1 Salatblatt
* 1 Tomatenscheibe
* Burgerpatty
* Scheiblette
* Zwiebelrelish
* Essiggürkchenscheibe
* ein paar rohe Zwiebelringe
* HP BBQ Sauce
* Bun-Oberseite

Dazu passen natürlich ein paar leckere Pommer aus der Fritteuse, die man frisch aus Kartoffeln mit einem Pommesschneider geschnitten hat. Diese zunächst bei relativ niedriger Hitze (150°) ca. 5-8 Minuten frittieren, dann die nächste Portion, wieder 5-8 Minuten, usw. bis alle einmal fritiert worden sind.
Dann alle Portionen nochmal 2-3 Minuten bei ca. 170° frittieren. Dadurch bekommen sie die leckere Knusprigkeit und eine schöne Farbe.

Guten Appetit!

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Danke für die ausführliche Anleitung, lecker!
 
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