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Burgerfleisch vor dem einfieren wolfen?

sepp75728

Putenfleischesser
Servus!
Hab hier 2kg Rindernacken, die Burger werden sollen. Würdet ihr wolfen und die fertigen Patties eingeschweißt einfrieren?
Oder das Fleisch in Fleischwolfkompatiblen Stücken einfrieren und vor der Vergrillung frisch wolfen?

Der Hauptsächliche Hintergrund ist die Haltbarkeit, da wird Hackfleisch nicht so lange Haltbar sein im TK?

Wie handhabt ihr das so?

Grüße
Sepp
 
Wolfen, vakuumieren, einfrieren.

Oder willst du wirklich jedesmal den Wolf für 300g Hackfleisch anwerfen? Und wie lange halten bei euch denn 12 Patties wenn du dir Gedanken um die Haltbarkeit machst?
 
Gegenfrage: Wie lange planst du es denn einzufrieren?

Bei 2kg sind das je nach Pattygröße nur irgendwas zwischen 12-15 Pattys.
Dafür wirst du auch nicht ewig brauchen das durchzubekommen.

Also wie einige hier schon schrieben. Wolfen, formen, vakuumieren, einfrieren.


Wäre was anderes wenn du sagst, ich habe jetzt! 15kg Burgerfleisch, welches ich erst in einem Jahr bei einem einzigen Event vergrillen möchte.
 
Allein weil ich den Fleischwolf nicht jedes Mal putzen wollte, würde ich vorgehen wie meine Vorredner.

aber: wenn ich Burger Patties vorbereite, friere ich sie erst ein und vakuumiere sie dann in gefrorenem Zustand. Rohes Hackfleisch vakuumieren zerstört das Pattie und macht Matsch. Im Plastik und gefroren Ist es dann ganz gut geschützt und hält sich einige Zeit. Weil es aber Hackfleisch ist und in häuslicher Umgebung vorbereitet wurde, würde ich es wahrscheinlich nicht länger als sechs Monate oder so im Frost behalten.
 
Also ich mache es tatsächlich anders - irgendwie widerstrebt es mir, extra einen Fleischwolf zu haben und dann "TK-Faschiertes" zu nutzen.

Ich mache mir daher tatsächlich die Mühe, ganze Stücke einzufrieren (in der Hoffnung, dass die Qualität weniger leidet) und wolfe es dann immer frisch aus dem aufgetauten Stück.

JA, es ist natürlich mehr Arbeit, aber ich glaube, dass es das Wert ist!
 
Also ich mache es tatsächlich anders - irgendwie widerstrebt es mir, extra einen Fleischwolf zu haben und dann "TK-Faschiertes" zu nutzen.

Ich mache mir daher tatsächlich die Mühe, ganze Stücke einzufrieren (in der Hoffnung, dass die Qualität weniger leidet) und wolfe es dann immer frisch aus dem aufgetauten Stück.

JA, es ist natürlich mehr Arbeit, aber ich glaube, dass es das Wert ist!

Wenn das erklärte Ziel Perfektion oder wenigstens das bestmögliche Ergebnis unter vorgegebenen Umständen ist, dann glaube ich, passt deine Argumentation.

Beim Einfrieren von Fleisch ist ja das Hauptproblem, dass die Muskelzellen durch das gefrierende Wasser in der Zelle selbst aufplatzen und kaputt gehen. Beim Hackfleisch wurde durch das Wolfen ja schon bereits einiges zerstört, viele Muskelzellen und der Verbund des Fleisches selbst – weshalb ich mir vorstellen könnte (wissen tue ich es natürlich nicht), dass der Effekt beim einfrieren von Hackfleisch nicht mehr oder nur recht gering ausgeprägt ist.
 
Also ich mache es tatsächlich anders - irgendwie widerstrebt es mir, extra einen Fleischwolf zu haben und dann "TK-Faschiertes" zu nutzen.

Ich mache mir daher tatsächlich die Mühe, ganze Stücke einzufrieren (in der Hoffnung, dass die Qualität weniger leidet) und wolfe es dann immer frisch aus dem aufgetauten Stück.

JA, es ist natürlich mehr Arbeit, aber ich glaube, dass es das Wert ist!
Ich schließe mich der Mühe an! Da ich meistens eh nur Wild (Reh/Wildsau) eingefroren hab, nehm ich alles, was nicht Gulasch-tauglich ist für Hack/Faschiertes.
Bei mir sind immer Päckchen mit ca 500 g in Stücken eingefroren. Bei Bedarf dann auftauen, frisch wolfen, direkt verarbeiten. Spülen muss ich eh, da kommts auf den Wolf nicht mehr an.

Grüße
Joker
 
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