..ist, wie wohl hinlänglich bekannt
, eine Sentenz aus der Ode „An Leukonoë“ des römischen Dichters Horaz.
Sie fordert in der Schlusszeile des Gedichtes - quasi als Fazit - dazu auf, die knappe Lebenszeit heute zu genießen und das Genießen nicht auf den nächsten Tag zu verschieben. Diesen epikuerisch gemeinten Apell habe ich mir heute zueigen gemacht und werde den Tag nach besten Kräften genießen. Das Wetter tut heute das Seine dazu, die Temperatur hat bereits die 30 °C - Marke geknackt und so werde ich den heutigen und morgigen freien Tag - die Möglichkeit dazu hatte sich gestern relativ spontan ergeben - genießen und in der BBL alle Viere von mir strecken.
Man möge mir meine literarische Abschweifung zu diesem - wieder ungemein aussagekräftigen - Titel meines Threads nachsehen. Irgendwie bin ich heute drollig drauf.
Und da wir Sommer, ja regelrecht, Hochsommer haben, liegt es auch nahe, den Grill ein wenig anzufeuern. Heute für Rinderfilet mit Spargel, morgen für Roastbeef mit Mais und Baked Beans. Letztgenannte werden nach dem unlängst hier im Forum geposteten Rezept unseres von mir hochgeschätzen Users @zaubervati nachgeocht. Wenn dessen zauberhafte Regina, die auf den Namen Sabine (ich hoffe, ich irre mich hier nicht...) hört, schon bekundet, dass diese Bohnen gut sind, dann müssen sie es auch sein. Alleine das rechtfertigt ein Nachkochen!
Und weil die Temperaturen so außerordentlich hoch sind, habe ich mich was die Vorspeise angeht, für eine kalte Variante entschieden. Eine Vorspeise, die ihre Wurzeln in Peru hat, und die wir aus unserem damaligen Urlaub mitgebracht haben: Causa (gelegentlich auch Causa peruana genannt). Von der gibt es gefühlt so viele Variationen wie Peru Staartsangehörige hat; es gibt sie geschichtet oder in Form eine Rolle, aber allen ist eines gemeinsam: Die Basis ist Kartoffelpüree, das mit Currypaste und Limettensaft vermischt ist.
Ich habe mich für eine geschichtete maritime Variante, also eine mit Meeresfrüchten, entschieden. Für potentiell Interessierte, hier eine kleine Anleitung, die aber mitnichten einen zwingenden Charakter hat, sondern lediglich als grobe Orientierung gedacht ist.
Wir brauchen (für vier Personen)
8 mehligkochende Kartoffeln
gelbe Currypaste
Currypulver
2 hartgekochte Eier
1 Avocado
Saft von sieben Limetten
einen Schuss Pisco
Meeresfrüchte nach Wahl (bei mir sind es Flusskrebes, Krabben, etc...)
ggf. Mayonaise
Die Kartoffeln kochen, schälen und zu Püree verarbeiten. Das Püree mit 4/5 des Limettensafts, currypaste, Currypulver, einem Schuss Pisco (und weiteren Gewürzen nach Wahl) gut vermengen. Abkühlen lassen.
Die Avocado in kleine Würfel schneiden, die hartgekochten Eier hacken und beide Zutaten miteinander vermengen. Salzen und Wüzen nach Gusto...
Die Flusskrebes, Garnelen bzw. was immer man hat, kleinschneiden, mit etwas Limettensaft und Pisco marinieren, Flüssigkeit abtropen lassen und ggf. mit Mayonaise vermengen. Würzen und Salzen nach Gusto.
Den Kartoffelteig in vier Portionen teilen, jede Portion dann dritteln.
Das erste Drittel Teil in einen Dessertring drücken, darauf etwas der Avocado-Eier-Masse schichten, dann wieder eine Lage Kartoffelteig, auf diese etwas der Meeresfrüchte und schlussendlich mit einer Lage Kartoffelteig abschließen.
Bilder?
Also gut.
Unsere Kletterrose (oder ist sie ein Rambler, der Unterschied hat sich mir bis heute nicht erschlossen) 'Ilse Krohn' im Schatten der Nachmittagssonne:
(Schein)Jasmin blüht in Hülle und Fülle:
Und - für mich immer wieder aufs Neue eine Augenweide - Pat Austin:
Die Black Bear Lodge kurz nach acht; die Morgensonne kommt langsam hinter den Fichten hervor, aber beim Öffnen der Türe nach einer überaus erholsamen Nacht im Blockhaus hatte ich bereits das Gefühl, gegen eine Wand (eines Backofens) zu laufen:
Kommen wir zur Causa und den beschriebenen drei 'Massen', aus denen die Causa geschichtet wird:
Avocado-Eier...
Meeresgetier:
Und weil's eine one-Bär-Show war, gibt's keine Fotos vom Schichten, aber das vorläufige Ergebnis schaut so aus:
Das darf jetzt im Kühlschrank ein paar Stunden gut durchkühlen. Aus den Resten habe ich übrigens noch eine Rolle geformt, auch ganz einfach: Kartoffelteig ca. einen Zentimeter hoch auf Frischhaltefolie verteilen, die beiden anderen Massen vermischen und draufstreichen, und durch Anheben der Frischhaltefolie zu einer Rolle formen.
Tellerbilder gibt es dann verständlicherweise erst später.
Wünsche Euch einen schönen, schwülheißen Tag und bis später (oder bis morgen, je nachdem....)
Cheers
Gerhard
, eine Sentenz aus der Ode „An Leukonoë“ des römischen Dichters Horaz.Sie fordert in der Schlusszeile des Gedichtes - quasi als Fazit - dazu auf, die knappe Lebenszeit heute zu genießen und das Genießen nicht auf den nächsten Tag zu verschieben. Diesen epikuerisch gemeinten Apell habe ich mir heute zueigen gemacht und werde den Tag nach besten Kräften genießen. Das Wetter tut heute das Seine dazu, die Temperatur hat bereits die 30 °C - Marke geknackt und so werde ich den heutigen und morgigen freien Tag - die Möglichkeit dazu hatte sich gestern relativ spontan ergeben - genießen und in der BBL alle Viere von mir strecken.
Man möge mir meine literarische Abschweifung zu diesem - wieder ungemein aussagekräftigen - Titel meines Threads nachsehen. Irgendwie bin ich heute drollig drauf.
Und da wir Sommer, ja regelrecht, Hochsommer haben, liegt es auch nahe, den Grill ein wenig anzufeuern. Heute für Rinderfilet mit Spargel, morgen für Roastbeef mit Mais und Baked Beans. Letztgenannte werden nach dem unlängst hier im Forum geposteten Rezept unseres von mir hochgeschätzen Users @zaubervati nachgeocht. Wenn dessen zauberhafte Regina, die auf den Namen Sabine (ich hoffe, ich irre mich hier nicht...) hört, schon bekundet, dass diese Bohnen gut sind, dann müssen sie es auch sein. Alleine das rechtfertigt ein Nachkochen!
Und weil die Temperaturen so außerordentlich hoch sind, habe ich mich was die Vorspeise angeht, für eine kalte Variante entschieden. Eine Vorspeise, die ihre Wurzeln in Peru hat, und die wir aus unserem damaligen Urlaub mitgebracht haben: Causa (gelegentlich auch Causa peruana genannt). Von der gibt es gefühlt so viele Variationen wie Peru Staartsangehörige hat; es gibt sie geschichtet oder in Form eine Rolle, aber allen ist eines gemeinsam: Die Basis ist Kartoffelpüree, das mit Currypaste und Limettensaft vermischt ist.
Ich habe mich für eine geschichtete maritime Variante, also eine mit Meeresfrüchten, entschieden. Für potentiell Interessierte, hier eine kleine Anleitung, die aber mitnichten einen zwingenden Charakter hat, sondern lediglich als grobe Orientierung gedacht ist.
Wir brauchen (für vier Personen)
8 mehligkochende Kartoffeln
gelbe Currypaste
Currypulver
2 hartgekochte Eier
1 Avocado
Saft von sieben Limetten
einen Schuss Pisco
Meeresfrüchte nach Wahl (bei mir sind es Flusskrebes, Krabben, etc...)
ggf. Mayonaise
Die Kartoffeln kochen, schälen und zu Püree verarbeiten. Das Püree mit 4/5 des Limettensafts, currypaste, Currypulver, einem Schuss Pisco (und weiteren Gewürzen nach Wahl) gut vermengen. Abkühlen lassen.
Die Avocado in kleine Würfel schneiden, die hartgekochten Eier hacken und beide Zutaten miteinander vermengen. Salzen und Wüzen nach Gusto...

Die Flusskrebes, Garnelen bzw. was immer man hat, kleinschneiden, mit etwas Limettensaft und Pisco marinieren, Flüssigkeit abtropen lassen und ggf. mit Mayonaise vermengen. Würzen und Salzen nach Gusto.
Den Kartoffelteig in vier Portionen teilen, jede Portion dann dritteln.
Das erste Drittel Teil in einen Dessertring drücken, darauf etwas der Avocado-Eier-Masse schichten, dann wieder eine Lage Kartoffelteig, auf diese etwas der Meeresfrüchte und schlussendlich mit einer Lage Kartoffelteig abschließen.
Bilder?
Also gut.
Unsere Kletterrose (oder ist sie ein Rambler, der Unterschied hat sich mir bis heute nicht erschlossen) 'Ilse Krohn' im Schatten der Nachmittagssonne:
(Schein)Jasmin blüht in Hülle und Fülle:
Und - für mich immer wieder aufs Neue eine Augenweide - Pat Austin:
Die Black Bear Lodge kurz nach acht; die Morgensonne kommt langsam hinter den Fichten hervor, aber beim Öffnen der Türe nach einer überaus erholsamen Nacht im Blockhaus hatte ich bereits das Gefühl, gegen eine Wand (eines Backofens) zu laufen:
Kommen wir zur Causa und den beschriebenen drei 'Massen', aus denen die Causa geschichtet wird:
Avocado-Eier...
Meeresgetier:
Und weil's eine one-Bär-Show war, gibt's keine Fotos vom Schichten, aber das vorläufige Ergebnis schaut so aus:
Das darf jetzt im Kühlschrank ein paar Stunden gut durchkühlen. Aus den Resten habe ich übrigens noch eine Rolle geformt, auch ganz einfach: Kartoffelteig ca. einen Zentimeter hoch auf Frischhaltefolie verteilen, die beiden anderen Massen vermischen und draufstreichen, und durch Anheben der Frischhaltefolie zu einer Rolle formen.
Tellerbilder gibt es dann verständlicherweise erst später.
Wünsche Euch einen schönen, schwülheißen Tag und bis später (oder bis morgen, je nachdem....)
Cheers
Gerhard
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