Werte Grillgemeinde,
zwei entbehrungsreiche Tage liegen hinter mir. Grund: @Eisbaerli hatte sich eine zweitägige Reisdiät zwecks Auffrischung des Körperhaushalts verordnet. Also habe ich mir gedacht, dass mir das auch mal ganz gut tun könnte. So gab es zwei Tage lang ungewürzten Reis mit faden Gemüsebeilagen. Reis in the morning, Reis in the noon, Reis in the evening. Das lutscht einen ganz schön aus und der Appetit auf irgendetwas geil Schmeckendes steigt ins Unermessliche. Man nennt das wohl den Dschungelcamp-Effekt.
Gesagt, getan. Gestern war ich mit einem Arbeitskollegen verabredet. Auf dem Plan stand die Installation der ersten Heimkino-Komponenten in unserem Partykeller. Also dachte ich mir, hole ich doch etwas aus dem appetitanregenden Reifeschrank bei Selgros als Belohnung für Kollega und mich selbst.
Und so ließ ich mir folgendes Club-Steak mit einem Gewicht von 1,15kg frisch zuschneiden.
Ein schönes Stück. Der Metzger kam auch mit einem breiten Grinsen wieder raus, als er es mir in die Hand drückte.
Ich darf euch übrigens Mitteilen, dass der Winter zuende geht. Die ProFagus-Vorräte bei Selgros wurden erstmals wieder aufgefüllt.
Ok, heute wollte ich dann auch mal die Reverse-Methode ausprobieren. Also habe ich den Fleischhappen bei 120 Grad indirekt und ungewürzt auf den Grill geworfen. Nach 40 Minuten waren 42 Grad KT erreicht. Kurz zuvor hatte ich schon ein wenig Fleur de Sel über das Steak gekrümelt.
Dann wurde die Zeit auch knapp, also habe ich das Essen den direkten Flammen ausgesetzt. Die leckten auch genüsslich an den Fettschichten. So genügten 3 Minuten von jeder Seite für ein ausgeprägtes Branding.
Und so sah das Endprodukt dann aus:
Und es wurde angeschnitten.
Ich glaube, ich bin zufrieden.
Kaum ein grauer Rand. Das passt.
Ich denke, das machen wir wieder so. Wie gesagt, war ich ein wenig unter Zeitdruck. Aber ich werde diese Methode nochmal mit gaaaanz viel Zeit testen. Gefällt mir. Einzig die Kruste finde ich eigentlich ein wenig ansprechender, wenn ich das Steak eine halbe Stunde vor dem Grilen salze und dann erst direkt scharf angrille.
Aber wie immer war das Dry Aged ein Hochgenuss.
Grüßle
Martin
zwei entbehrungsreiche Tage liegen hinter mir. Grund: @Eisbaerli hatte sich eine zweitägige Reisdiät zwecks Auffrischung des Körperhaushalts verordnet. Also habe ich mir gedacht, dass mir das auch mal ganz gut tun könnte. So gab es zwei Tage lang ungewürzten Reis mit faden Gemüsebeilagen. Reis in the morning, Reis in the noon, Reis in the evening. Das lutscht einen ganz schön aus und der Appetit auf irgendetwas geil Schmeckendes steigt ins Unermessliche. Man nennt das wohl den Dschungelcamp-Effekt.
Gesagt, getan. Gestern war ich mit einem Arbeitskollegen verabredet. Auf dem Plan stand die Installation der ersten Heimkino-Komponenten in unserem Partykeller. Also dachte ich mir, hole ich doch etwas aus dem appetitanregenden Reifeschrank bei Selgros als Belohnung für Kollega und mich selbst.
Und so ließ ich mir folgendes Club-Steak mit einem Gewicht von 1,15kg frisch zuschneiden.
Ein schönes Stück. Der Metzger kam auch mit einem breiten Grinsen wieder raus, als er es mir in die Hand drückte.
Ich darf euch übrigens Mitteilen, dass der Winter zuende geht. Die ProFagus-Vorräte bei Selgros wurden erstmals wieder aufgefüllt.
Ok, heute wollte ich dann auch mal die Reverse-Methode ausprobieren. Also habe ich den Fleischhappen bei 120 Grad indirekt und ungewürzt auf den Grill geworfen. Nach 40 Minuten waren 42 Grad KT erreicht. Kurz zuvor hatte ich schon ein wenig Fleur de Sel über das Steak gekrümelt.
Dann wurde die Zeit auch knapp, also habe ich das Essen den direkten Flammen ausgesetzt. Die leckten auch genüsslich an den Fettschichten. So genügten 3 Minuten von jeder Seite für ein ausgeprägtes Branding.
Und so sah das Endprodukt dann aus:
Und es wurde angeschnitten.
Ich glaube, ich bin zufrieden.
Kaum ein grauer Rand. Das passt.
Ich denke, das machen wir wieder so. Wie gesagt, war ich ein wenig unter Zeitdruck. Aber ich werde diese Methode nochmal mit gaaaanz viel Zeit testen. Gefällt mir. Einzig die Kruste finde ich eigentlich ein wenig ansprechender, wenn ich das Steak eine halbe Stunde vor dem Grilen salze und dann erst direkt scharf angrille.
Aber wie immer war das Dry Aged ein Hochgenuss.
Grüßle
Martin
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