Hallo zusammen,
für meinen Masterbuilt sollte es Mal wieder etwas Neues sein und nachdem ich zufällig auf das Thema Discada oder Cowboy Wok gestoßen bin, habe ich beschlossen, dass ich so etwas auch brauche. Da ich nur Metall nicht wirklich umgehen kann, haben ich meinen Bruder angehaut, der als Metallermeister davon mehr Ahnung hat. Wir haben dann beschlossen einen befreundeten Bauern anzuhauen ob er noch eine alte Eggenscheibe hat. Was ein Glück, hatte er.
Mein Bruder hat dann das Loch zugeschweißt und zwei Griffe dran gemacht, dazu noch relativ viel geschliffen, was nicht ganz einfach war, da der Stahl extrem hart ist. Herausgekommen ist dann folgendes Monster:
Wie man sieht passt sie perfekt auf den Kamado. Deckel geht nicht mehr zu, aber das war auch nicht der Anspruch, das Ganze soll zum offenen Kochen und Braten sein.
Die Pfanne liegt auch nicht auf der Dichtung auf, sondern auf dem Accessory Rack, Größe also schon einmal perfekt.
Da ich es nicht mehr abwarten konnte, war das erste Gericht etwas improvisierte Tortillas. Ich hatte noch ein schönes Roastbeef, das ich ihm Sous Vide etwas vorgegart habe und dazu noch etwas Gemüse, Soße und Co.
Dann kam der spannende Moment und das erste Gemüse durfte die Bühne betreten. Die Pfanne haben wir vorher natürlich mit Öl eingebrannt, noch nicht ganz perfekt, aber der erste Test mit Zwiebeln und Lauch zeigte gleich, dass das gut werden könnte.
Mein großes Ziel war verschiedene Hitzezonen zu haben, also erst einmal die Zwiebeln in der Mitte angebraten und dann zur Seite geschoben, wo sie dann auch lagen bis der Rest fertig war, es wurde nichts schwarz oder verbrannt, die Zonen funktionieren also. Was wirklich cool ist im Vergleich zum normalen Wok ist, dass man keine Handschuhe oder ähnliches braucht, da die ganze Hitze von der Pfanne abgehalten wird. Das macht das kochen für mich sehr viel entspannter also wenn mir immer links und rechts vom Wok die ganze Hitze entgegenschlägt.
Dann ging es weiter mit dem Rest und auch das lief ausgezeichnet. Das Roastbeef wurde wunderbar gebräunt, so wie ich mir das vorgestellt habe.
So sah das Endergebnis aus, wirklich lecker, wenn auch vom Gericht her nichts besonderes, aber so gut wie aus dem selbstgemachten Wok hat es mir noch nie geschmeckt
.
Das neue Grillgerät wird auf jeden Fall in Zukunft öfter zum Einsatz kommen, Riesenfläche mit verschiedenen Hitzezonen sind einfach praktisch. Sind auch am Überlegen ob wir davon nicht ein paar mehr fertigen sollen, ist natürlich aktuell alles noch recht zeitaufwändige Handarbeit im Moment, aber ich finde das echt eine Bereicherung und habe es so zu kaufen zumindest in Deutschland noch nicht gesehen (wobei ich mich zugegebenermaßen auch nicht lange umgeschaut habe, also vielleicht ist das auch schon ein alter Hut).
Schöne Grüße an Euch!
für meinen Masterbuilt sollte es Mal wieder etwas Neues sein und nachdem ich zufällig auf das Thema Discada oder Cowboy Wok gestoßen bin, habe ich beschlossen, dass ich so etwas auch brauche. Da ich nur Metall nicht wirklich umgehen kann, haben ich meinen Bruder angehaut, der als Metallermeister davon mehr Ahnung hat. Wir haben dann beschlossen einen befreundeten Bauern anzuhauen ob er noch eine alte Eggenscheibe hat. Was ein Glück, hatte er.
Mein Bruder hat dann das Loch zugeschweißt und zwei Griffe dran gemacht, dazu noch relativ viel geschliffen, was nicht ganz einfach war, da der Stahl extrem hart ist. Herausgekommen ist dann folgendes Monster:
Wie man sieht passt sie perfekt auf den Kamado. Deckel geht nicht mehr zu, aber das war auch nicht der Anspruch, das Ganze soll zum offenen Kochen und Braten sein.
Die Pfanne liegt auch nicht auf der Dichtung auf, sondern auf dem Accessory Rack, Größe also schon einmal perfekt.
Da ich es nicht mehr abwarten konnte, war das erste Gericht etwas improvisierte Tortillas. Ich hatte noch ein schönes Roastbeef, das ich ihm Sous Vide etwas vorgegart habe und dazu noch etwas Gemüse, Soße und Co.
Dann kam der spannende Moment und das erste Gemüse durfte die Bühne betreten. Die Pfanne haben wir vorher natürlich mit Öl eingebrannt, noch nicht ganz perfekt, aber der erste Test mit Zwiebeln und Lauch zeigte gleich, dass das gut werden könnte.
Mein großes Ziel war verschiedene Hitzezonen zu haben, also erst einmal die Zwiebeln in der Mitte angebraten und dann zur Seite geschoben, wo sie dann auch lagen bis der Rest fertig war, es wurde nichts schwarz oder verbrannt, die Zonen funktionieren also. Was wirklich cool ist im Vergleich zum normalen Wok ist, dass man keine Handschuhe oder ähnliches braucht, da die ganze Hitze von der Pfanne abgehalten wird. Das macht das kochen für mich sehr viel entspannter also wenn mir immer links und rechts vom Wok die ganze Hitze entgegenschlägt.
Dann ging es weiter mit dem Rest und auch das lief ausgezeichnet. Das Roastbeef wurde wunderbar gebräunt, so wie ich mir das vorgestellt habe.
So sah das Endergebnis aus, wirklich lecker, wenn auch vom Gericht her nichts besonderes, aber so gut wie aus dem selbstgemachten Wok hat es mir noch nie geschmeckt
. Das neue Grillgerät wird auf jeden Fall in Zukunft öfter zum Einsatz kommen, Riesenfläche mit verschiedenen Hitzezonen sind einfach praktisch. Sind auch am Überlegen ob wir davon nicht ein paar mehr fertigen sollen, ist natürlich aktuell alles noch recht zeitaufwändige Handarbeit im Moment, aber ich finde das echt eine Bereicherung und habe es so zu kaufen zumindest in Deutschland noch nicht gesehen (wobei ich mich zugegebenermaßen auch nicht lange umgeschaut habe, also vielleicht ist das auch schon ein alter Hut).
Schöne Grüße an Euch!