.... so zumindest tituliert Spiegel Online das Stück aus der Querrippe eines F1 Wagyu Angus Rindes, wenn es auf einer Tepanyaki Platte zubereitet wird.
Da ich zur Bescheidenheit erzogen wurde und ich es mir nicht anmaßen würde, das beste Steak der Welt zu essen, war das genau die richtige Wahl für den geplanten Abend mit meinen Freunden.
Wir haben uns also so einen Cut besorgt, bei "Albers" und uns an das Spiegel Rezept gehalten . Zum dünn anngeschnittenen Fleisch sollte es Gurkensalat geben, Mango-Chilli Streifen und gewockter PackChoi (in Ermangelung der Flower Sprouts).
Wir haben das Ganze sehr salopp durchgezogen und die Fleischstückchen im Stehen auf einer kleinen Eisenplatte angeröstet und mit groben Meersalz gegessen. Dazwischen immer wieder von den erfrischenden Salaten genascht, seht selbst:
Das Ausgangsmaterial, ca. 1.000g, ca. 90€
Yup, kann man machen...
Laut Rezept nun in kleine mundgerechte Stückchen geschnitten und später mit Sojasoße mariniert. (Wir haben es nicht übers Herz bebracht, alles mit Sojasoße zu marinieren und haben einen Teil pur belassen.
Dazu der Gurkennsalat. Für mich neu war hier die Verwendung von "Mirin", diese Sirupartige Zutat war genau das, was mir immer fehlte, wenn ich versuchte, den Gurkensalat meines Japaners nachzubauen. Ergänzend zum Rezept habe ich noch noch etwas Chilli dazugetan und die Essigmenge erhöht.
Der Pak Choi wurde getrimmt und im Wok kurz angeröstet, dannn mit Brühe7Sojasauße/Kaffirlimettenpulver- Mix abgelöscht und kurz gegart. Danach den Sud wieder abgießen. das Kaffirlimettenpulver merke ich mir, klasse Geschmack! Den Sud abzugießen tat mir irgendwie in der Seele weh, aber der Pak Choi war erstklassig!
So nun noch die Mango schneiden, mit Limette und Chilli marinieren:
Nun scheiden sich sicher die Geister: Das zweitbeste Fleisch der Welt hätte sicher Candellight und Streichermusik verdient - Pech gehabt. In Abwesenheit jeglicher Stimmen, die uns zu Gemütlichkeit, Kerzenschein und wasweisichnoch hätten ermahnen können, haben wir das Fleisch dann auf der heißen Platte auf dem Induktionsherd gebraten:
Das war mein erstes Mal, dass ich Fleisch mit einer solchen Marmorierung gegessen haben. sicherlich nix für jeden Tag, aber sicher für jeden Zweiten...
Egal, wie lange man das Fleisch nun auf der Platte gebräunt hat, es schmolz beim Kauen förmlich im Mund und hatte ein klasse Aroma. Man musste nun keine Angst haben, den Garpunkt zu verpassen, zwischen roh und RAL 9005 war sensorisch kaum ein Unterschied, man konnte die Röstaromen also frei wählen. Dazu die erfrischenden Salate und der würzige Pak Choi, eine sehr gute Kombination zu diesem Fleisch. Top!
Cheers,
Tim
Da ich zur Bescheidenheit erzogen wurde und ich es mir nicht anmaßen würde, das beste Steak der Welt zu essen, war das genau die richtige Wahl für den geplanten Abend mit meinen Freunden.
Wir haben uns also so einen Cut besorgt, bei "Albers" und uns an das Spiegel Rezept gehalten . Zum dünn anngeschnittenen Fleisch sollte es Gurkensalat geben, Mango-Chilli Streifen und gewockter PackChoi (in Ermangelung der Flower Sprouts).
Wir haben das Ganze sehr salopp durchgezogen und die Fleischstückchen im Stehen auf einer kleinen Eisenplatte angeröstet und mit groben Meersalz gegessen. Dazwischen immer wieder von den erfrischenden Salaten genascht, seht selbst:
Das Ausgangsmaterial, ca. 1.000g, ca. 90€
Yup, kann man machen...
Laut Rezept nun in kleine mundgerechte Stückchen geschnitten und später mit Sojasoße mariniert. (Wir haben es nicht übers Herz bebracht, alles mit Sojasoße zu marinieren und haben einen Teil pur belassen.
Dazu der Gurkennsalat. Für mich neu war hier die Verwendung von "Mirin", diese Sirupartige Zutat war genau das, was mir immer fehlte, wenn ich versuchte, den Gurkensalat meines Japaners nachzubauen. Ergänzend zum Rezept habe ich noch noch etwas Chilli dazugetan und die Essigmenge erhöht.
Der Pak Choi wurde getrimmt und im Wok kurz angeröstet, dannn mit Brühe7Sojasauße/Kaffirlimettenpulver- Mix abgelöscht und kurz gegart. Danach den Sud wieder abgießen. das Kaffirlimettenpulver merke ich mir, klasse Geschmack! Den Sud abzugießen tat mir irgendwie in der Seele weh, aber der Pak Choi war erstklassig!
So nun noch die Mango schneiden, mit Limette und Chilli marinieren:
Nun scheiden sich sicher die Geister: Das zweitbeste Fleisch der Welt hätte sicher Candellight und Streichermusik verdient - Pech gehabt. In Abwesenheit jeglicher Stimmen, die uns zu Gemütlichkeit, Kerzenschein und wasweisichnoch hätten ermahnen können, haben wir das Fleisch dann auf der heißen Platte auf dem Induktionsherd gebraten:
Das war mein erstes Mal, dass ich Fleisch mit einer solchen Marmorierung gegessen haben. sicherlich nix für jeden Tag, aber sicher für jeden Zweiten...
Egal, wie lange man das Fleisch nun auf der Platte gebräunt hat, es schmolz beim Kauen förmlich im Mund und hatte ein klasse Aroma. Man musste nun keine Angst haben, den Garpunkt zu verpassen, zwischen roh und RAL 9005 war sensorisch kaum ein Unterschied, man konnte die Röstaromen also frei wählen. Dazu die erfrischenden Salate und der würzige Pak Choi, eine sehr gute Kombination zu diesem Fleisch. Top!
Cheers,
Tim
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