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Damwild, eines hopp das andere top

Luc Orient

Militanter Veganer
Nach Jahren des stillen Lesens und Lernens, hier auch mal ein Versuch von mir.
In der Truhe schlummerten noch Rücken und Beine vom Damwild. Weil ich nicht wußte was man mit letzterem sonst anfangen kann, hab ich es mal mit an den Grill gelassen. Die Mühe hätte ich mir aber auch sparen können. Aber seht selbst:
Das Rohmaterial:
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24h eingelegt
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Platz genommen
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Kurz vor fertig, nach knapp 3 Stunden
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Fertig
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Anschnitt 1
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Anschnitt 2
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Mit Kartoffel und Spargel
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Also der Rücken war absolut der Beste den ich je hatte. Saftig, weich, mild im Geschmack und eine schöne Rötung vom Kirschholz.
Aber die ollen Beine... Bahh, da kann man ja nix von gebrauchen. Wenn ich alles sehnige da rausoperiert habe, bleibt ja nix über.
Mal ne Frage an euch, was macht man regulär mit diesem Fleisch? Außer vielleicht dem Hund geben?
 

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Kochen für einen leckeren Wildfond oder schon schmoren und dann abknabbern. Sind halt viel Sehnen.
 
Lecker sind auch Wildpflanzerl (Wildbuletten, Frikadellen oder wie es noch heissen mag).

Kann man schön aus den Abschnitten und nicht so schönen Fleischpartien machen.

Und dann ab auf den Grill.

Gruss
 
Was willst du mit den dünnen Beinchen schon machen?
Ich würde auch einen Fond oder Sauce drauß ziehen.
Vor allem aber musst du dein Fleisch viel sorgfältiger parieren.
 
Jau, mit den nächsten Beinen, so ich nochmal welche bekomme, versuche ich mich an einem Fond. Den könnte ich zwecks Haltbarkeit doch auch einwecken? Das gibt wohl mehr Geschmack und weniger zu kauen.
An dem Rücken ist mir nichts aufgefallen wo ich mir hinterher gewünscht hab, ich hätte es vorher weggeschnitten. Mich stört aber auch das Häutchen an den Rippen nicht...

Sicher ist eins: Das schreit nach einer Wiederholung !!
 
Sorry, aber so sehnig wie die Fleischstücke aussehen, kannst Du kein Filetfleisch erwarten.
Wenn ich so was habe, dann löse ich die größeren Muskel sauber aus und mache ein Goulasch daraus. Die kleinen Muskeln und die Parüren gehen in den Fond.
 
Läufe von Reh-, oder Rotwild grille ich wie spareribs. Nur, dass Wild eben mager ist. Entweder in Bacon manteln oder öfter mal einpinseln.

Aber Du hast die Silberhaut vergessen zu parieren, oder?

Innenliegende Sehnen lösen sich vom Fleich nach langer Gardauer recht gut, weil sie weder Marinade noch Fett (aufgepinseltes Öl oder eben vom Bacon) aufnehmen.
 
Ich hatte zum 1. mal Läufe und wußte nicht so recht was damit anzufangen, deshalb hab ich es einfach mal so probiert. Das parieren der äußeren Silberhaut hab ich schnell sein gelassen, sonst wäre nix übergeblieben. Ich verbuche das einfach als Lehrgeld. Gepinselt hab ich fleißig mit Bier.
Ganz sicher werde werde ich es das nächste mal anders versuchen (Goulasch, Fond...). :steckerlfloisch:
Man lernt halt nie aus.
 
Läufe, egal von welchem Wild, pökele ich gerne mit den Knochen, räuchere sie dann heiß, und koche sie dann im Eintopf weich.
Macht aus einer einfachen Erbsen- oder Kartoffelsuppe was besonderes...
 
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