Vor 9 Monaten ist mir ein Dancook 1400 zugeflogen. Aus purer Neugier habe ich zwischenzeitlich meinen sehr geschätzten Weber Mastertouch in den Keller gestellt. Da steht er heute noch.
Was will ich zum Grill sagen?
1) Sehr gutes Preisleistungsverhältnis
2) ein Wolf im Schafspelz: ich habe den Grill früher nie ernsthaft zum Kauf in Erwägung gezogen. Bei der ersten Benutzung sind mir die Finger unter den Schweißerhandschuhen aber so heiss geworden dass ich mir das Konzept der komischen dänischen Blechwanne mit den Löchern noch mal genauer anschauen musste.
3) auch für anspruchsvolle Grillerei geeignet.
... zumindest zögere ich nicht bis zu drei kg Fleisch (Brisket und PP auch mehr) bis 200€ aufzulegen.
Die Hitzeentwicklung ist sauber definiert und durch das Doppelschalen Prinzip mit Einleitung heisser Luft in vielfacher Hinsicht sehr klug konstruiert.
Wenn man eine umfassendere, teurere Fleischauswahl hat und noch mehr auf den perfekten Gargrad, die Röstaromen achten will und für eine längeren Zeitraum (Menügrillerei) maximalen Schub (nicht Hitze) wünscht dann ist großen Kamados (60cm plus) der Vorzug zu geben... das ist aber ein anderes Kapitel.
Einzeln vergrillt kommt der Grill mit einer solchen Auswahl wie oben abgebildet spielend zurecht.
Der 1400er Dancook ist günstig...
Siehe hier
Über eBay-Kleinanzeigen sind die Modelle oft unter 75€ zu bekommen, aus eigener Erfahrung auch deutlich darunter.
Was habe ich in 9 Monaten an Zubehör gekauft:
1) Tuckaway von Weber
2) Edelstahl Kohlerost
3) Ascheschale unter den Kohlerost
4) Ikea Haken
5) ein Plasik Schälchen für abtropfendes Wasser unter den Luftlöchern
6) ein Stahlblech 3mm zur Zonen Trennung
7) eine Ovale Tropfschale
8) eine längere Schraube als Ventilgriff...
9) Dangrill Edelstahl Rost (noch nicht verwendet)
10) Rostgriff
Weiter im Einsatz...
11) die üblichen Rostauflagen die ich schon im Weber benutzt habe.
Die Bedienung ist simpel. Es gibt nur die obere Ventilöffnung. Eine Bückerei ist nicht nötig, auch wenn man unten ein Ventil nachrüsten könnte. Das kann man erwägen wenn man den Grill viel zum Flachgrillen für längere Zeit nutzt.
Wenn der Grill offen genutzt wird, wird permanent heiße Luft über die Luftlöcher des Einsatzes eingezogen. Das heizt das Glutbett mächtig auf. Um Pyrolyse am Grillrost zu vermeiden sollte man die Brennstoffmenge begrenzen.
Sehr gute Erfahrung habe ich mit einem 3mm Edelstahl Blech gemacht das eine direkte von eine indirekten Seite trennt. 40 % direkt mag ich gerne für 3 - 4 Steaks direkt und 4- 5 indirekt.
Während der Grill aus Edelstahl/Gestell Alu besteht und damit pflegeleicht wie eine Salatschüssel ist...
(Grundreinigung im Winter bei 4° mit der Gießkanne)
... mischt sich Asche gerne mit herabtropfendem Fett... sammelt sich zu viel Fett am Boden kann sich dieses Entzünden wenn die Temperatur angezogen wird. Daher ist der Einsatz einer Fettsammelschale auf dem Kohlerost sinnvoll. Alles kein grosses Problem.
Der Chromrost ist sein Geld wert bzw. richtig gut im Design. Der Rost wird den Chrom verlieren, selbstredend aber nicht so schnell wie ein Grill mit Luftzug von unten. Es lassen sich Gussschalen, Pfannen und Platten wunderbar verschieben. Der Rost lässt sich mit dem immer kalten Rostgriff leicht drehen. Ideal für „Coldgrate“, aber auch um eine schwere Halbseiten Platte abzukühlen.
Mit dem Griff zieht man den Rost leicht auf die Umlaufkante und kann Brennstoff nachlegen...
Wäre der Rand höher, ginge das nicht so problemlos. Eine ordentliche Plancha mit Rand gleicht das Manko vom niedrigen Rand aus...
Der Rost rostet. Ja, aber indirekt heizt der Grill bei viel Glut mächtig auf, das härtet das Öl aus, das macht ihn pflegeleicht. Die 6mm Material der Streben und die gute Wärmeleitfahigkeit fallen positiv auf.
Zum Hitzeverhalten:
Direkt: sehr gut
Indirekt heiss: sehr gut mit Tropfschale
Low n Slow mit Ventilator und Ringdeflektor: sehr gut, auch sparsam...
In der gegebenen Grösse: ein Top 57er Grill.
Was will ich zum Grill sagen?
1) Sehr gutes Preisleistungsverhältnis
2) ein Wolf im Schafspelz: ich habe den Grill früher nie ernsthaft zum Kauf in Erwägung gezogen. Bei der ersten Benutzung sind mir die Finger unter den Schweißerhandschuhen aber so heiss geworden dass ich mir das Konzept der komischen dänischen Blechwanne mit den Löchern noch mal genauer anschauen musste.
3) auch für anspruchsvolle Grillerei geeignet.
... zumindest zögere ich nicht bis zu drei kg Fleisch (Brisket und PP auch mehr) bis 200€ aufzulegen.
Die Hitzeentwicklung ist sauber definiert und durch das Doppelschalen Prinzip mit Einleitung heisser Luft in vielfacher Hinsicht sehr klug konstruiert.
Wenn man eine umfassendere, teurere Fleischauswahl hat und noch mehr auf den perfekten Gargrad, die Röstaromen achten will und für eine längeren Zeitraum (Menügrillerei) maximalen Schub (nicht Hitze) wünscht dann ist großen Kamados (60cm plus) der Vorzug zu geben... das ist aber ein anderes Kapitel.
Einzeln vergrillt kommt der Grill mit einer solchen Auswahl wie oben abgebildet spielend zurecht.
Der 1400er Dancook ist günstig...
Siehe hier
Über eBay-Kleinanzeigen sind die Modelle oft unter 75€ zu bekommen, aus eigener Erfahrung auch deutlich darunter.
Was habe ich in 9 Monaten an Zubehör gekauft:
1) Tuckaway von Weber
2) Edelstahl Kohlerost
3) Ascheschale unter den Kohlerost
4) Ikea Haken
5) ein Plasik Schälchen für abtropfendes Wasser unter den Luftlöchern
6) ein Stahlblech 3mm zur Zonen Trennung
7) eine Ovale Tropfschale
8) eine längere Schraube als Ventilgriff...
9) Dangrill Edelstahl Rost (noch nicht verwendet)
10) Rostgriff
Weiter im Einsatz...
11) die üblichen Rostauflagen die ich schon im Weber benutzt habe.
Die Bedienung ist simpel. Es gibt nur die obere Ventilöffnung. Eine Bückerei ist nicht nötig, auch wenn man unten ein Ventil nachrüsten könnte. Das kann man erwägen wenn man den Grill viel zum Flachgrillen für längere Zeit nutzt.
Wenn der Grill offen genutzt wird, wird permanent heiße Luft über die Luftlöcher des Einsatzes eingezogen. Das heizt das Glutbett mächtig auf. Um Pyrolyse am Grillrost zu vermeiden sollte man die Brennstoffmenge begrenzen.
Sehr gute Erfahrung habe ich mit einem 3mm Edelstahl Blech gemacht das eine direkte von eine indirekten Seite trennt. 40 % direkt mag ich gerne für 3 - 4 Steaks direkt und 4- 5 indirekt.
Während der Grill aus Edelstahl/Gestell Alu besteht und damit pflegeleicht wie eine Salatschüssel ist...
(Grundreinigung im Winter bei 4° mit der Gießkanne)
... mischt sich Asche gerne mit herabtropfendem Fett... sammelt sich zu viel Fett am Boden kann sich dieses Entzünden wenn die Temperatur angezogen wird. Daher ist der Einsatz einer Fettsammelschale auf dem Kohlerost sinnvoll. Alles kein grosses Problem.
Der Chromrost ist sein Geld wert bzw. richtig gut im Design. Der Rost wird den Chrom verlieren, selbstredend aber nicht so schnell wie ein Grill mit Luftzug von unten. Es lassen sich Gussschalen, Pfannen und Platten wunderbar verschieben. Der Rost lässt sich mit dem immer kalten Rostgriff leicht drehen. Ideal für „Coldgrate“, aber auch um eine schwere Halbseiten Platte abzukühlen.
Mit dem Griff zieht man den Rost leicht auf die Umlaufkante und kann Brennstoff nachlegen...
Wäre der Rand höher, ginge das nicht so problemlos. Eine ordentliche Plancha mit Rand gleicht das Manko vom niedrigen Rand aus...
Der Rost rostet. Ja, aber indirekt heizt der Grill bei viel Glut mächtig auf, das härtet das Öl aus, das macht ihn pflegeleicht. Die 6mm Material der Streben und die gute Wärmeleitfahigkeit fallen positiv auf.
Zum Hitzeverhalten:
Direkt: sehr gut
Indirekt heiss: sehr gut mit Tropfschale
Low n Slow mit Ventilator und Ringdeflektor: sehr gut, auch sparsam...
In der gegebenen Grösse: ein Top 57er Grill.