Hallo!
Der Grillsportverein und das Pfannendoc Archiv hat mir einen guten Start ins Einbrennen meiner De Buyer gegeben, nachdem ich zuvor mit der Herstellerbeschreibung scheiterte. Nun musste ich ich mal anmelden
Ich habe zwei neue De Buyers, Modell "Acier Steel".
Beiden Pfannen nach dem einbrennen sahen grandios aus. Aber jetzt bin ich etwas aufgeschmissen.
Spiegelei mit sehr viel Öl/Butter klappt super. Bratkartoffeln mit mittelviel Öl brennen aber schon fest und lösen dann die Patina mit ab. Auch beim Omelett scheitert es, weil die Ölschicht durchs viele Rühren dünner ist: Fast immer löst sich die Patina mittig der Pfanne ab
Gereinigt wurde mit Küchenschwamm, Spüle und Essigessenz (ich denke nur so bekommt man das wachs wirklich runder). Die Pfanne rostet dann in wenigen Minuten an.
Mein Vorgehen:
Sehr dünne Schicht „Rapso“ und dann die Ofenmethode bei 250-260 Grad. Nach einer Stunde nochmal dünn Öl nachgelegt, weitere 30 Mins gewartet. Anschließend auch auf dem Ceranfeld nochmal nachgelegt: Stufe 5-6 (von 10), sodass das Öl gut verdampft und aushärtet. Hier mit kürzeren Abständen einige male mit sehr wenig Öl auf dem Küchenpapier die Pfanne ausgerieben.
Ich fand, die Pfanne sah dann wirklich gut aus, nix klebte. Aber wie gesagt: Das Ablöseproblem, sobald mal etwas „festklebt“. „Einfach weiterkochen“? Die Patinareste (ist ja praktisch verbranntes Öl) will ich wirklich nicht im Körper haben.
Bei der anderen Pfanne selber Ablauf, jedoch mit Sonnenblumenöl. Selbes Problem.
(Nachtrag: bei der habe ich KEINE Kartoffeln, sondern Omelette versucht, also nichts Stärkehaltiges)
Nach dem Ablösen habe ich die dünn verriebene Pfanne einmalig erneut auf dem Herd eingebrannt, auskühlen lassen, geölt. Beim nächsten Braten aber wieder das selbe Problem (nach 2-3 Bratvorgängen auch im Bereich der "natürlich" erworbenen Patina)
Habt ihr noch Tipps für mich? Zugriff auf Gasherd od. Grill habe ich aktuell leider nicht.
Nun bin ich auf dieses Video gestoßen:
Macht dieser Vorgang Sinn?
Vielleicht passierte ja genau dieser Prozess nun unter der Patina und ist der Grund, weshalb sie sich in der Mitte so sehr ablöst?
Bild 01: direkt nach dem Einbrennen
Bild 02: 1. Bratvorgang Kartoffelscheiben komplett durchbruzzeln (ohne sie zu verbrennen)
Bild 03: trocken ausgewischt
Bild 04: mit weichem Küchenschwamm (ohne Seife) unter heißem Wasser gereinigt.
Der Grillsportverein und das Pfannendoc Archiv hat mir einen guten Start ins Einbrennen meiner De Buyer gegeben, nachdem ich zuvor mit der Herstellerbeschreibung scheiterte. Nun musste ich ich mal anmelden

Ich habe zwei neue De Buyers, Modell "Acier Steel".
Beiden Pfannen nach dem einbrennen sahen grandios aus. Aber jetzt bin ich etwas aufgeschmissen.
Spiegelei mit sehr viel Öl/Butter klappt super. Bratkartoffeln mit mittelviel Öl brennen aber schon fest und lösen dann die Patina mit ab. Auch beim Omelett scheitert es, weil die Ölschicht durchs viele Rühren dünner ist: Fast immer löst sich die Patina mittig der Pfanne ab

Gereinigt wurde mit Küchenschwamm, Spüle und Essigessenz (ich denke nur so bekommt man das wachs wirklich runder). Die Pfanne rostet dann in wenigen Minuten an.
Mein Vorgehen:
Sehr dünne Schicht „Rapso“ und dann die Ofenmethode bei 250-260 Grad. Nach einer Stunde nochmal dünn Öl nachgelegt, weitere 30 Mins gewartet. Anschließend auch auf dem Ceranfeld nochmal nachgelegt: Stufe 5-6 (von 10), sodass das Öl gut verdampft und aushärtet. Hier mit kürzeren Abständen einige male mit sehr wenig Öl auf dem Küchenpapier die Pfanne ausgerieben.
Ich fand, die Pfanne sah dann wirklich gut aus, nix klebte. Aber wie gesagt: Das Ablöseproblem, sobald mal etwas „festklebt“. „Einfach weiterkochen“? Die Patinareste (ist ja praktisch verbranntes Öl) will ich wirklich nicht im Körper haben.
Bei der anderen Pfanne selber Ablauf, jedoch mit Sonnenblumenöl. Selbes Problem.
(Nachtrag: bei der habe ich KEINE Kartoffeln, sondern Omelette versucht, also nichts Stärkehaltiges)
Nach dem Ablösen habe ich die dünn verriebene Pfanne einmalig erneut auf dem Herd eingebrannt, auskühlen lassen, geölt. Beim nächsten Braten aber wieder das selbe Problem (nach 2-3 Bratvorgängen auch im Bereich der "natürlich" erworbenen Patina)
Habt ihr noch Tipps für mich? Zugriff auf Gasherd od. Grill habe ich aktuell leider nicht.
Nun bin ich auf dieses Video gestoßen:
Vielleicht passierte ja genau dieser Prozess nun unter der Patina und ist der Grund, weshalb sie sich in der Mitte so sehr ablöst?
Bild 01: direkt nach dem Einbrennen
Bild 02: 1. Bratvorgang Kartoffelscheiben komplett durchbruzzeln (ohne sie zu verbrennen)
Bild 03: trocken ausgewischt
Bild 04: mit weichem Küchenschwamm (ohne Seife) unter heißem Wasser gereinigt.