zum Rezept:
Welcome to the Club, du darfst auch gerne dein "Rebknorzen"-Rezept verraten - Rebknorzenspiess
ähnlich wie in diesem Link oben beschrieben, das kann man nach Lust und Laune variieren.
- Die Gewürzbeigaben kommen aber einen Tag vorher dran, wir packen dann das ganze in eine Vakuumsack- Tüte - da kanns ziehen.
Auf den Grill passen locker gesteckt ca. 8,5-9 kg drauf.
und es wird Lende benutzt.
Keinen Wein. Eher Zwiebel. Ist aber wie bei allem Geschmacksache.
DAS WICHTIGSTE AM GESCHMACK IST DAS HIER:
Durch die ( für Fremde zunächst irrsinnig schnelle) Drehung geschieht folgendes:
Der Bratensaft welcher normalerweise unten in eine Tropfwanne oder hier in die Glut runtersabbert bleibt am Spieß - weils halt dauernd aussenrumläuft.
Dadurch ist immer Feuchtigkeit da (bleibt supersaftig) und die Gewürztunke ist auch am Spieß.... superlecker. Es qualmt überhaupt nicht. Nach 20 min
NACHTEIL: ohne Tropfwanne hat man keinerlei Gelegenheit mit Weißbrot zwischendurch zum Bierchen etwas zu naschen
und genau dieser Geschmack bleibt nun am Gnorz dran!
Ich bekomm manchmal die Motten wenn ich irgendwo so einen Grill sehe mit gar keiner oder zu langsamer Drehung.... dort hat man den Sinn gar nicht erkannt. Es qualmt und stinkt, das Fleisch hängt voll im verbrannten Rauch. Da kann man gleich einen Aschenbecher ausschlecken...
Apropo: natürlich sind die "Reebgnorzen" sehr geeignet. Aber die Dinger sind nicht immer verfügbar (selbst hier in der Südpfalz an der Weinstrasse) -weil die Winzer die selber im Winter im Ofen verheizen... Holzkohle tuts auch. Ich hab mal vor mit Tannenzapfen zu grillen- das gibt sicher auch ein lecker Aroma.:happa: