Herr Vatska
Lord Helmchen der Retrogrills & Bauschuttveredler
10+ Jahre im GSV
Foto des Monats
★ GSV-Award ★
Messehostess
Hallo zusammen.
Dieses Gerät habe ich tatsächlich alleine gefunden und gekauft und mir ganz unkompliziert einfach per Post zuschicken lassen….
Bei diesem Gerät aus dem Hause Silit handelt es sich wieder um einen sehr kompakten Grill, der nur aus acht Teilen besteht und einfach zusammengesteckt werden kann. Ganz ohne Werkzeug.
Glücklicherweise konnte ich den Grill inklusive der Originalverpackung erstehen. Leider komplett ohne Hinweis auf das Baujahr (70er Jahre?) und Fertigungsstätte. Dafür mit einem Tragegriff…
Das sind alle Teile, die man zum Grillen benötigt…
…fünf gekantete und emaillierte Bleche mit ein paar Löchern, zwei Drahtbügel und den Grillrost mit fest montiertem Heber.
Die Montage ist selbsterklärend, aber auch auf dem Karton grob beschrieben. Man nimmt die beiden schwarzen Bleche und fügt eines der beiden roten Bleche so dazwischen ein, dass alle Abkantungen nach innen zeigen, und natürlich so, dass sich die schmalen Enden der Bleche alle auf derselben Seite des Konstruktes befinden.
Mit einem der beiden Drahtbügel
gibt man nun etwas Druck auf die Konstruktion indem man ihn die Löcher am oberen Ende der schwarzen Bleche und des roten Bleches steckt, die man vorher zueinander in Deckung gebracht hat.
Dann fädelt man noch das vierte Seitenteil ein und verfährt mit dem verbliebenen Drahtbügel auf gleiche Weise. Nun hat man eine Röhre, die am schmalen Ende noch etwas lummelig ist, weil sie dort nur aus lose ineinander gesteckten Blechen besteht. Lose aber jeweils mit einem nach innen zeigenden Falz versehen…
In diese Falze wird nun das verbliebene Blech mit dem Loch in der Mitte und den Schlitzen gesteckt. Mit den Abkantungen nach unten….
So sieht das dann von innen aus…
…und so von außen/unten…
Jetzt steht das Gerät stabil. Die beiden Metallbügel am oberen Ende sind als Tragegriff benutzbar.
Der Rost mit 29cm x 29 cm Fläche wird nur lose aufgelegt…
Das Kuriose an dem Grill ist der Brennstoff mit dem er betrieben wird:
5 Doppelseiten einer Zeitung! …
Das Loch in der Mitte des Bodenblechs dient wohl zum Anzünden. Heute ist so etwas undenkbar. Zeitung als Brennstoff und direkt darüber werden Würstchen gegrillt? Druckerschwärze und wer weiß, welche Schadstoffe da sonst noch frei werden…
.
Vielleicht war das auch dem Vorbesitzer nicht ganz geheuer, denn der Grill wurde vermutlich höchstens einmal benutzt und befindet sich in einem nahezu perfekten Zustand…
Wieder ein Gerät, dass ich zuvor noch nie gesehen hatte und daher unbedingt haben musste. Meine Nr. 113….
Grüße
Christian
Dieses Gerät habe ich tatsächlich alleine gefunden und gekauft und mir ganz unkompliziert einfach per Post zuschicken lassen….
Bei diesem Gerät aus dem Hause Silit handelt es sich wieder um einen sehr kompakten Grill, der nur aus acht Teilen besteht und einfach zusammengesteckt werden kann. Ganz ohne Werkzeug.
Glücklicherweise konnte ich den Grill inklusive der Originalverpackung erstehen. Leider komplett ohne Hinweis auf das Baujahr (70er Jahre?) und Fertigungsstätte. Dafür mit einem Tragegriff…
Das sind alle Teile, die man zum Grillen benötigt…
…fünf gekantete und emaillierte Bleche mit ein paar Löchern, zwei Drahtbügel und den Grillrost mit fest montiertem Heber.
Die Montage ist selbsterklärend, aber auch auf dem Karton grob beschrieben. Man nimmt die beiden schwarzen Bleche und fügt eines der beiden roten Bleche so dazwischen ein, dass alle Abkantungen nach innen zeigen, und natürlich so, dass sich die schmalen Enden der Bleche alle auf derselben Seite des Konstruktes befinden.
Mit einem der beiden Drahtbügel
gibt man nun etwas Druck auf die Konstruktion indem man ihn die Löcher am oberen Ende der schwarzen Bleche und des roten Bleches steckt, die man vorher zueinander in Deckung gebracht hat.
Dann fädelt man noch das vierte Seitenteil ein und verfährt mit dem verbliebenen Drahtbügel auf gleiche Weise. Nun hat man eine Röhre, die am schmalen Ende noch etwas lummelig ist, weil sie dort nur aus lose ineinander gesteckten Blechen besteht. Lose aber jeweils mit einem nach innen zeigenden Falz versehen…
In diese Falze wird nun das verbliebene Blech mit dem Loch in der Mitte und den Schlitzen gesteckt. Mit den Abkantungen nach unten….
So sieht das dann von innen aus…
…und so von außen/unten…
Jetzt steht das Gerät stabil. Die beiden Metallbügel am oberen Ende sind als Tragegriff benutzbar.
Der Rost mit 29cm x 29 cm Fläche wird nur lose aufgelegt…
Das Kuriose an dem Grill ist der Brennstoff mit dem er betrieben wird:
5 Doppelseiten einer Zeitung! …
Das Loch in der Mitte des Bodenblechs dient wohl zum Anzünden. Heute ist so etwas undenkbar. Zeitung als Brennstoff und direkt darüber werden Würstchen gegrillt? Druckerschwärze und wer weiß, welche Schadstoffe da sonst noch frei werden…
Vielleicht war das auch dem Vorbesitzer nicht ganz geheuer, denn der Grill wurde vermutlich höchstens einmal benutzt und befindet sich in einem nahezu perfekten Zustand…
Wieder ein Gerät, dass ich zuvor noch nie gesehen hatte und daher unbedingt haben musste. Meine Nr. 113….
Grüße
Christian


…nicht weil ich Angst vor den Giftstoffen habe, sondern weil ich der Gerät gerade erst gereinigt habe und ich glaube, dass die Aufkleber außen das nicht überleben…sorry…