Herr Vatska
Lord Helmchen der Retrogrills & Bauschuttveredler
10+ Jahre im GSV
Foto des Monats
★ GSV-Award ★
Messehostess
Hallo zusammen.
Wie an anderer Stelle schonmal gespoilert, war ein neues altes Grillgerät zu mir unterwegs…
…dieses Mal von weiter weg….ursprünglich aus Tralien…
…aber ich habe es in UK erstanden. Das Teil hatte also schon eine weite Reise hinter sich, ehe es gut verpackt bei mir ankam…
Bei meiner Neuerwerbung handelt es sich um einen Superchef Hotplate Barbecue Grill in der Compact-Version aus dem Hause Mackay Convair Heaters Ltd in Australien…
Wie man dem originalen mit Papp-Koffer schon ansieht, ist es wieder ein altes Gerät (das inzwischen auch in seinem
Herkunftsland nicht mehr sehr häufig zu finden ist).
Der Verkäufer hat es in die 50er/60er Jahre eingeordnet. Das scheint glaubhaft und ist (von mir) auch nicht genauer zu bestimmen.
Der Verkäufer war recht großzügig mit Luftpolsterfolie und Klebeband, so dass da im Koffer auf dem Weg zu mir nix gescheppert hat…
Die beiden länglichen Luftpolster-Päckchen beinhalteten die schön verpackten Beine - oder besser Beinchen - des Sportgeräts und einen Flaschenöffner mit Zusatzfunktion…
Im nächsten Päckchen kam eine emaillierte Blechschale zum Vorschein, die als Feuerstelle dient. Oben mit drei Zapfen..
…und unten mit drei Löchern mit Gewinde zum Eindrehen der Beine…
Zu guter letzt noch die eigentliche Grillfläche. Eine leicht schüsselnde Aluminiumguss-Platte mit Griff und einem Loch in der Mitte. Hier die Oberseite/ Grillfläche…
…und hier die Unterseite…
Im Griff ist die Patent-Nummer eingegossen:
Für mich ist - wie schon häufiger erwähnt - immer besonders schön, wenn der Papierkram (Bedienungsanleitung, Rezeptheft, etc.) noch vorhanden ist. Hier ist das wieder einmal der Fall. Eine Kurzanleitung…
…und ein kleines Rezeptheft…
…waren Bestandteil des Pakets…
.
Montiert ist das kleine Gerät in Windeseile. Die Beine mit den bunten Stopfen werden in die Gewinde der Feuerschale gedreht, dann wird das Teil auf die Füße gestellt und die Platte auf die Zapfen der Schale gelegt. Fertig:
Der Flaschenöffner ist eigentlich ein Heber für die kleine Platte, die nur etwa 37cm über dem Boden trohnt …
…und im Durchmesser 32cm misst…
Als Brennstoff dient - wenn der originale Brennstoff verbraucht ist (hier leider der Fall) - mit Brennspiritus getränkter Sand oder Sägespäne oder Ähnliches. Zusätzlich setzte man darauf, dass Fett vom aufliegenden Fleisch und Öl aus den Marinaden oder geschmolzene Butter durch das Loch in der Platte in die Hitzequelle tropfen und das Feuerchen am Lodern halten…
Ob das funktioniert hat? Ich weiß es nicht. Aber vielleicht teste ich das mal aus. Das Gerät wurde ja bereits gebraucht und sollte einigermaßen einfach wieder in seinen jetzigen sehr guten Zustand zurückzuversetzen sein.
Das Gerät gibt bzw. gab es übrigens auch eine Nummer größer- nämlich mit 50cm Durchmesser - und auch als Gas-Version. Vielleicht komm ich da ja mal zu einem annehmbaren Preis ran…
Zum Schluss noch ein Bild zusammen mit dem Koffer von meiner Nr. 118…
Wieder ein schönes Stück Grillgeschichte für mein kleines „Museum“…
Grüße
Christian
Wie an anderer Stelle schonmal gespoilert, war ein neues altes Grillgerät zu mir unterwegs…
…dieses Mal von weiter weg….ursprünglich aus Tralien…Bei meiner Neuerwerbung handelt es sich um einen Superchef Hotplate Barbecue Grill in der Compact-Version aus dem Hause Mackay Convair Heaters Ltd in Australien…
Wie man dem originalen mit Papp-Koffer schon ansieht, ist es wieder ein altes Gerät (das inzwischen auch in seinem
Herkunftsland nicht mehr sehr häufig zu finden ist).
Der Verkäufer war recht großzügig mit Luftpolsterfolie und Klebeband, so dass da im Koffer auf dem Weg zu mir nix gescheppert hat…
Die beiden länglichen Luftpolster-Päckchen beinhalteten die schön verpackten Beine - oder besser Beinchen - des Sportgeräts und einen Flaschenöffner mit Zusatzfunktion…
Im nächsten Päckchen kam eine emaillierte Blechschale zum Vorschein, die als Feuerstelle dient. Oben mit drei Zapfen..
…und unten mit drei Löchern mit Gewinde zum Eindrehen der Beine…
Zu guter letzt noch die eigentliche Grillfläche. Eine leicht schüsselnde Aluminiumguss-Platte mit Griff und einem Loch in der Mitte. Hier die Oberseite/ Grillfläche…
…und hier die Unterseite…
Im Griff ist die Patent-Nummer eingegossen:
Für mich ist - wie schon häufiger erwähnt - immer besonders schön, wenn der Papierkram (Bedienungsanleitung, Rezeptheft, etc.) noch vorhanden ist. Hier ist das wieder einmal der Fall. Eine Kurzanleitung…
…und ein kleines Rezeptheft…
…waren Bestandteil des Pakets…
Montiert ist das kleine Gerät in Windeseile. Die Beine mit den bunten Stopfen werden in die Gewinde der Feuerschale gedreht, dann wird das Teil auf die Füße gestellt und die Platte auf die Zapfen der Schale gelegt. Fertig:
Der Flaschenöffner ist eigentlich ein Heber für die kleine Platte, die nur etwa 37cm über dem Boden trohnt …
…und im Durchmesser 32cm misst…
Als Brennstoff dient - wenn der originale Brennstoff verbraucht ist (hier leider der Fall) - mit Brennspiritus getränkter Sand oder Sägespäne oder Ähnliches. Zusätzlich setzte man darauf, dass Fett vom aufliegenden Fleisch und Öl aus den Marinaden oder geschmolzene Butter durch das Loch in der Platte in die Hitzequelle tropfen und das Feuerchen am Lodern halten…
Ob das funktioniert hat? Ich weiß es nicht. Aber vielleicht teste ich das mal aus. Das Gerät wurde ja bereits gebraucht und sollte einigermaßen einfach wieder in seinen jetzigen sehr guten Zustand zurückzuversetzen sein.
Das Gerät gibt bzw. gab es übrigens auch eine Nummer größer- nämlich mit 50cm Durchmesser - und auch als Gas-Version. Vielleicht komm ich da ja mal zu einem annehmbaren Preis ran…
Zum Schluss noch ein Bild zusammen mit dem Koffer von meiner Nr. 118…
Wieder ein schönes Stück Grillgeschichte für mein kleines „Museum“…
Grüße
Christian
aber meine Pizzateller sind größer 