Aloha Sportis,
das Schönste an Ostern ist ja, dass man, zumindest theoretisch, reichlich Zeit hat, um Unsinn anzustellen. Der Unsinn, den ich mir für Ostern vorgenommen habe, war, die Zubereitung einer Ente möglichst lange hinauszuzögern.
Das Ergebnis des Ganzen waren 26 Stunden Vorspiel und ungefähr 30 Minuten Akt.
Aber ich fange mal vorne an - mit einer Brine nämlich. Um maximale Saftizität bei gleichzeitiger Maximierung des Entengeschmacks zu erreichen, habe ich das Tier für 12 Stunden in eine 6-prozentige Salzlake eingelegt, der ich noch etwas Zucker, Pfeffer, Wachholderbeeren und frische Lorbeerblätter zugegeben habe.
Nach den 12 Stunden in der Salzlake soll die Ente für 13 Stunden bei 69 °C ins Sous Vide-Becken. Und wenn man das zurückrechnet, stellt man sehr schnell fest, dass ich wohl ziemlich bescheuert bin, weil ich um 5 Uhr aufstehen muss, damit das Tier um 18.30 Uhr aus dem Becken kommt. Tja, nun. ¯\_(ツ)_/¯
So sieht jedenfalls eine Ente morgens um 5 Uhr aus:
Jetzt hatte ich also erstmal etwas Sendepause. Wir haben uns dann zwischenzeitlich einem Osterspaziergang und einem von meiner Frau zubereiteten Zupfkuchen gewidmet.
Um 18.30 Uhr war es dann endlich soweit. Die Ente hatte genug vom Tauchen und durfte auf den Baron umziehen, wo sie vor dem Heckbrenner ihre Runden drehen durfte, um Farbe zu nehmen.
Die Zeit bis zur angemessenen Bräune habe ich dann genutzt, um aus dem Saft, den die Ente im Sous Vide-Beutel gelassen hat und einer Bio-Orange eine Sauce zu bauen.
Nebenher habe ich dann noch ein Kartoffel-Pastinaken-Püree und ein paar Pastinaken-Chips gebaut.
Und nach einer Stunde auf dem Grill war es dann endlich soweit.
Kann man so lassen, denke ich. Oder man kann den Vogel tranchieren und einigermaßen hübsch anrichten.
Das hat Spaß gemacht und war auch verdammt lecker. Und selbst, wenn die Ente erst nach 26 Stunden fertig war, war das eigentlich nicht viel Arbeit. Die meiste Arbeit macht das Tier ja ganz allein.
Vielen Dank fürs Reinhauen,
der Onkel Bärbel
das Schönste an Ostern ist ja, dass man, zumindest theoretisch, reichlich Zeit hat, um Unsinn anzustellen. Der Unsinn, den ich mir für Ostern vorgenommen habe, war, die Zubereitung einer Ente möglichst lange hinauszuzögern.
Das Ergebnis des Ganzen waren 26 Stunden Vorspiel und ungefähr 30 Minuten Akt.
Aber ich fange mal vorne an - mit einer Brine nämlich. Um maximale Saftizität bei gleichzeitiger Maximierung des Entengeschmacks zu erreichen, habe ich das Tier für 12 Stunden in eine 6-prozentige Salzlake eingelegt, der ich noch etwas Zucker, Pfeffer, Wachholderbeeren und frische Lorbeerblätter zugegeben habe.
Nach den 12 Stunden in der Salzlake soll die Ente für 13 Stunden bei 69 °C ins Sous Vide-Becken. Und wenn man das zurückrechnet, stellt man sehr schnell fest, dass ich wohl ziemlich bescheuert bin, weil ich um 5 Uhr aufstehen muss, damit das Tier um 18.30 Uhr aus dem Becken kommt. Tja, nun. ¯\_(ツ)_/¯
So sieht jedenfalls eine Ente morgens um 5 Uhr aus:
Jetzt hatte ich also erstmal etwas Sendepause. Wir haben uns dann zwischenzeitlich einem Osterspaziergang und einem von meiner Frau zubereiteten Zupfkuchen gewidmet.
Um 18.30 Uhr war es dann endlich soweit. Die Ente hatte genug vom Tauchen und durfte auf den Baron umziehen, wo sie vor dem Heckbrenner ihre Runden drehen durfte, um Farbe zu nehmen.
Die Zeit bis zur angemessenen Bräune habe ich dann genutzt, um aus dem Saft, den die Ente im Sous Vide-Beutel gelassen hat und einer Bio-Orange eine Sauce zu bauen.
Nebenher habe ich dann noch ein Kartoffel-Pastinaken-Püree und ein paar Pastinaken-Chips gebaut.
Und nach einer Stunde auf dem Grill war es dann endlich soweit.
Kann man so lassen, denke ich. Oder man kann den Vogel tranchieren und einigermaßen hübsch anrichten.
Das hat Spaß gemacht und war auch verdammt lecker. Und selbst, wenn die Ente erst nach 26 Stunden fertig war, war das eigentlich nicht viel Arbeit. Die meiste Arbeit macht das Tier ja ganz allein.
Vielen Dank fürs Reinhauen,
der Onkel Bärbel



(Achtung der Link ist nicht jugendfrei)