Da mich nun einige Nachfrage zur Kultur der Artischocken in meinem Garten erreicht haben will ich hier das Thema mal ein wenig ausführlicher darstellen.
Die Artischocke ist ja ein Distelgewächs aus dem mediteranen Raum und liebt deshalb die Wärme und die Sonne.
Nicht gut gelitten sind kalte scharfe Nord und Ostwinde und späte Fröste wenn die Pflanze schon junges Grün zeigt.
Durch den Klimawandel klappt mittlerweile die Kultur auch in wintermilden Regionen ausserhalb des Weinbauklimas gut wenn man einige Dinge beachtet.
Bewährt in meinem Garten haben sich folgende Sorten:
Zum einen die "Grüne von Laon", eine robuste Sorte die große Knospen hervorbringt. Ich finde die aber etwas hart in der Substanz und schnell faserig werdend.
Meine bevorzugte Sorte ist die Green Globe, die etwas kleinere Früchte bringt die aber wesentlich zarter sind.
Jung geerntet kann man die Böden sogar dünn gehobelt roh im Salat verwenden.
Eine dritte Sorte die ich leider nicht namentlich bennenen kann ist quasi ein Mix der beiden Sorten was die Eigenschaften angeht. Eine sehr gefällige Sorte.
Was die Kultur angeht, die ist recht einfach, man kann die Artischocke säen und im Sommer auspflanzen, die erste Ernte ist dann im Frühsommer/Sommer des nächsten Jahres.
Saatgut bekommt man bei vielen Saatguthändlern.
Der zweite Weg man kauft sich Jungpflanzen im Gartencenter, geht gut aber leider erfährt man nicht immer die Sorte, was ich schade finde.
Oder man erfragt sich abgeteilte Jungpflanzen bei Sammlern und Liebhabern die teils alte und vergessene Sorten erhalten.
Wichtig ist ein warmer sonniger Standort mit einem tiefen eher lockeren Boden, schwere kalte Lehm oder Mergelböden werden nicht so gut vertragen, vor allem Staunässe gilt es zu vermeiden.
Ein Windschtutz gegen kalte Winde aus Ost oder Nord ist sehr gut, zum einen verlängert das die Ernte, letztes Jahr habe ich die letzten Artischocken kurz vor Weihnachten geerntet. Zum anderen glückt da auch in milden Wintern die Überwinterung am Standort.
Meine Artischocken sonnen sich vor der warmen Backsteinfassade und sind so perfekt geschützt gegen Kälte, auch Spätfröste werden durch die Wärmespeicherung in der Wand gut abgemildert.
Gedüngt wird im Frühjahr mit reichlich Kompost und Hörnspäne, sowie im Frühsommer nach der ersten Ernte wenn die Pflanze beginnt sich zu remontieren nochmal mit Hornspäne.
Jetzt um diese Zeit bis in den August ist die große Erntezeit, der diesjährige Austrieb stirbt nach der Blüte ab und die Pflanze schiebt unten neue Triebe. Diese Pflanze hat mir ein Unwetter vor einigen Wochen stark verwüstet.
Die war gute 2 m hoch und hatte zig Knospen, der Sturm hat die abgeknickt, da blieb mir nichts anderes als zu ernten und die Pflanze abzuschneiden. Wie man sieht treibt die schon recht gut wieder durch.
In 2 bis 3 Wochen ist der Zeitpunkt wor man diese Triebe abnehmen und weiterkultivieren kann.
Ein Teil wird in tiefen Töpfen gesetzt und als Backup kalt im Frühbeet überwintert, der Rest wird wieder gepflanzt. @cyper_griller hier kommen auch schon deine Pflanzen zum Vorschein.
In kälteren Gegenden kommt man nicht umhin die jungen Pflanzen im Herbst zu entnehmen und zu überwintern.
In milden Gegenden reicht es eine Reserve im kalten Frühbeet einzusenken und die Pflanzen leicht abzudecken mit Reisig und Laub.
Aber Obacht Artischocken sind große mächtige Pflanzen die einen guten Quadratmeter Fläche beanspruchen.
Es lohnt sich die anzubauen, eine frisch geernte Knospe in einem jungen Stadium ist ein Genuss den man nicht kaufen kann.
Die Artischocke ist ja ein Distelgewächs aus dem mediteranen Raum und liebt deshalb die Wärme und die Sonne.
Nicht gut gelitten sind kalte scharfe Nord und Ostwinde und späte Fröste wenn die Pflanze schon junges Grün zeigt.
Durch den Klimawandel klappt mittlerweile die Kultur auch in wintermilden Regionen ausserhalb des Weinbauklimas gut wenn man einige Dinge beachtet.
Bewährt in meinem Garten haben sich folgende Sorten:
Zum einen die "Grüne von Laon", eine robuste Sorte die große Knospen hervorbringt. Ich finde die aber etwas hart in der Substanz und schnell faserig werdend.
Meine bevorzugte Sorte ist die Green Globe, die etwas kleinere Früchte bringt die aber wesentlich zarter sind.
Jung geerntet kann man die Böden sogar dünn gehobelt roh im Salat verwenden.
Eine dritte Sorte die ich leider nicht namentlich bennenen kann ist quasi ein Mix der beiden Sorten was die Eigenschaften angeht. Eine sehr gefällige Sorte.
Was die Kultur angeht, die ist recht einfach, man kann die Artischocke säen und im Sommer auspflanzen, die erste Ernte ist dann im Frühsommer/Sommer des nächsten Jahres.
Saatgut bekommt man bei vielen Saatguthändlern.
Der zweite Weg man kauft sich Jungpflanzen im Gartencenter, geht gut aber leider erfährt man nicht immer die Sorte, was ich schade finde.
Oder man erfragt sich abgeteilte Jungpflanzen bei Sammlern und Liebhabern die teils alte und vergessene Sorten erhalten.
Wichtig ist ein warmer sonniger Standort mit einem tiefen eher lockeren Boden, schwere kalte Lehm oder Mergelböden werden nicht so gut vertragen, vor allem Staunässe gilt es zu vermeiden.
Ein Windschtutz gegen kalte Winde aus Ost oder Nord ist sehr gut, zum einen verlängert das die Ernte, letztes Jahr habe ich die letzten Artischocken kurz vor Weihnachten geerntet. Zum anderen glückt da auch in milden Wintern die Überwinterung am Standort.
Meine Artischocken sonnen sich vor der warmen Backsteinfassade und sind so perfekt geschützt gegen Kälte, auch Spätfröste werden durch die Wärmespeicherung in der Wand gut abgemildert.
Gedüngt wird im Frühjahr mit reichlich Kompost und Hörnspäne, sowie im Frühsommer nach der ersten Ernte wenn die Pflanze beginnt sich zu remontieren nochmal mit Hornspäne.
Jetzt um diese Zeit bis in den August ist die große Erntezeit, der diesjährige Austrieb stirbt nach der Blüte ab und die Pflanze schiebt unten neue Triebe. Diese Pflanze hat mir ein Unwetter vor einigen Wochen stark verwüstet.
Die war gute 2 m hoch und hatte zig Knospen, der Sturm hat die abgeknickt, da blieb mir nichts anderes als zu ernten und die Pflanze abzuschneiden. Wie man sieht treibt die schon recht gut wieder durch.
In 2 bis 3 Wochen ist der Zeitpunkt wor man diese Triebe abnehmen und weiterkultivieren kann.
Ein Teil wird in tiefen Töpfen gesetzt und als Backup kalt im Frühbeet überwintert, der Rest wird wieder gepflanzt. @cyper_griller hier kommen auch schon deine Pflanzen zum Vorschein.
In kälteren Gegenden kommt man nicht umhin die jungen Pflanzen im Herbst zu entnehmen und zu überwintern.
In milden Gegenden reicht es eine Reserve im kalten Frühbeet einzusenken und die Pflanzen leicht abzudecken mit Reisig und Laub.
Aber Obacht Artischocken sind große mächtige Pflanzen die einen guten Quadratmeter Fläche beanspruchen.
Es lohnt sich die anzubauen, eine frisch geernte Knospe in einem jungen Stadium ist ein Genuss den man nicht kaufen kann.

