Die Domkirche zu Visby (schwedisch Visby domkyrka) oder der Dom zu Visby, auch unter dem ursprünglichen Namen Sankt-Maria-Kirche bekannt, ist die einzige verbliebene mittelalterliche Hauptkirche der alten Hansestadt Visby auf der schwedischen Insel Gotland. Sie ist seit 1572 Bischofskirche des Bistums Visby der Schwedischen Kirche. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz.
Mit dem Bau der Marienkirche in Visby auf Gotland wurde im 12. Jahrhundert, zunächst als dreischiffige romanische Basilika mit einem Querschiff als östlichem Abschluss begonnen. Auch der Westturm stammt im unteren Bereich aus dieser Zeit. Zum Bau wurde Kalkstein von der Insel verwendet.
Am 27. Juli 1225 wurde die Kirche der Jungfrau Maria geweiht.
Die Kirche wurde mehrfach umgebaut und erweitert. Das Langhaus wurde vergrößert. Das Querschiff wurde verdoppelt und bildet zusammen mit dem östlich anschließenden romanischen Chor einen Hallenchor. Dem Stirnseiten des östlichen Querhauses wurden zwei Osttürme angefügt. Die Hansekaufleute dachten praktisch und zogen in das Kirchenschiff ein weiteres Stockwerk als Lagerboden ein, so dass auch Handelswaren in der Kirche sicher verwahrt werden konnten. Von außen kann man das heute noch an den Windenhaken erkennen, an denen die Taljen eingehängt wurden, um die Waren auf die Lagerböden zu heben.
Damit handelte es sich bei Sankt Maria aufgrund der Doppelnutzung um eine Faktoreikirche, wie sie auch am Peterhof von Nowgorod bestand.
1572 wurde die Marienkirche zur Bischofskirche der Diözese Visby und damit zum Dom. Im schwedischen Sprachgebrauch verschmolzen alter Name und neue Funktion zu Visby Sankt Maria Domkyrka. Seit 2003 ist die Marienkirche zugleich die Kathedrale der Schwedischen Kirche im Ausland.
Nun erst ein paar Bilder von Außen
Hier der Haken zum hochziehen der Waren
Nun gehen wir hinein, viele Bleiglasfenster und auch Grabplatten sind zu sehen
Die Domkirche verfügt über diverse Orgeln: Die Hauptorgel; eine kleine Chororgel (auch Marienorgel genannt, aus dem Jahr 1984), sowie diverse kleinere Orgeln.
Die Hauptorgel stammt aus der Werkstatt des schwedischen Orgelbauers Åckerman & Lundaus dem Jahr 1892. Sie ist in ihrem Bestand weitgehend original erhalten. Das Instrument hat 25 Register auf zwei Manualen und Pedal. Die Spiel- und Registertrakturen sind mechanisch. Das Instrument ist mit Bakermaschinen ausgestattet.
Im Inneren hier auch viele historische Schnitzereien und Bilder
Der Altar sehr kunstvoll gestaltet
Die kunstvoll gestaltete Kanzel
Nun noch einige Fotos
Vielen Dank fürs Reinschauen
Mit dem Bau der Marienkirche in Visby auf Gotland wurde im 12. Jahrhundert, zunächst als dreischiffige romanische Basilika mit einem Querschiff als östlichem Abschluss begonnen. Auch der Westturm stammt im unteren Bereich aus dieser Zeit. Zum Bau wurde Kalkstein von der Insel verwendet.
Am 27. Juli 1225 wurde die Kirche der Jungfrau Maria geweiht.
Die Kirche wurde mehrfach umgebaut und erweitert. Das Langhaus wurde vergrößert. Das Querschiff wurde verdoppelt und bildet zusammen mit dem östlich anschließenden romanischen Chor einen Hallenchor. Dem Stirnseiten des östlichen Querhauses wurden zwei Osttürme angefügt. Die Hansekaufleute dachten praktisch und zogen in das Kirchenschiff ein weiteres Stockwerk als Lagerboden ein, so dass auch Handelswaren in der Kirche sicher verwahrt werden konnten. Von außen kann man das heute noch an den Windenhaken erkennen, an denen die Taljen eingehängt wurden, um die Waren auf die Lagerböden zu heben.
Damit handelte es sich bei Sankt Maria aufgrund der Doppelnutzung um eine Faktoreikirche, wie sie auch am Peterhof von Nowgorod bestand.
1572 wurde die Marienkirche zur Bischofskirche der Diözese Visby und damit zum Dom. Im schwedischen Sprachgebrauch verschmolzen alter Name und neue Funktion zu Visby Sankt Maria Domkyrka. Seit 2003 ist die Marienkirche zugleich die Kathedrale der Schwedischen Kirche im Ausland.
Nun erst ein paar Bilder von Außen
Hier der Haken zum hochziehen der Waren
Nun gehen wir hinein, viele Bleiglasfenster und auch Grabplatten sind zu sehen
Die Domkirche verfügt über diverse Orgeln: Die Hauptorgel; eine kleine Chororgel (auch Marienorgel genannt, aus dem Jahr 1984), sowie diverse kleinere Orgeln.
Die Hauptorgel stammt aus der Werkstatt des schwedischen Orgelbauers Åckerman & Lundaus dem Jahr 1892. Sie ist in ihrem Bestand weitgehend original erhalten. Das Instrument hat 25 Register auf zwei Manualen und Pedal. Die Spiel- und Registertrakturen sind mechanisch. Das Instrument ist mit Bakermaschinen ausgestattet.
Im Inneren hier auch viele historische Schnitzereien und Bilder
Der Altar sehr kunstvoll gestaltet
Die kunstvoll gestaltete Kanzel
Nun noch einige Fotos
Vielen Dank fürs Reinschauen