Die Marienkirche von Danzig/Gdansk (polnisch Bazylika Mariacka) ist die Hauptpfarrkirche der Stadt Danzig in Polen, sowie die Konkathedrale des Erzbistums Danzig. Sie wurde von 1343 bis 1502 im Stil der Gotik erbaut und wird aufgrund ihrer stadtbildprägenden Architektur umgangssprachlich „Krone Danzigs“ (Korona Gdańska) genannt. Die Marienkirche in Danzig ist mit einer Länge von 105 Metern eine der größten Backsteinkirchen der Welt und prägt als „Krone Danzigs“ die Silhouette der historischen Altstadt.
Die Gewölbe der dreischiffigen Hallenkirche ragen bis zu 29 Meter in die Höhe.
Ein kunstvolles, mittelalterliches Uhrwerk aus dem späten 15. Jahrhundert im Inneren der Basilika ist eine der besonderen Highlight.
Die Kirche hat trotz des Zweiten Weltkriegs einen Großteil ihrer mittelalterlichen Ausstattung bewahrt. Zu den berühmtesten Werken zählt das Weltgerichtsretabel von Hans Memling.
Den 78 Meter hohen Kirchturm kann man über ca. 400 Stufen erklimmen. Von oben bietet sich ein fantastischer Panoramablick über die Stadt und den Hafen.
Die Marienkirche in Danzig war vom 16. Jahrhundert bis 1945 eine der bedeutendsten evangelischen Kirchen der Welt, dessen ist es auch geschuldet, dass sie relativ schlicht ausgestattet war und immer noch ist.
Nun zuerst ein paar Fotos von Außen
Nun gehen wir hinein, innen ist diese ehemalige Protestantische Kirche schlicht gehalten und komplett weiß gestrichen
Der Boden ist mit den verschiedensten Grabplatten bedeckt
Das ist die berühmte astronomische Uhr in der Kirche.
Sie wurde zwischen 1464 und 14701464 von dem Uhrmachermeister Hans Düringer gefertigt.
Die Uhr ist ein Meisterwerk der gotischen Technik und Kunst aus dem 15. Jahrhundert.
Sie zeigt nicht nur die Zeit an, sondern beinhaltet auch einen Tierkreis und die Mondphasen auf ihrem Zifferblatt.
Früher gab es in der Kirche von vielen verschiedenen Wandmalereien, heute sieht man nur ganz wenige Ausschnitte davon
Hier die Darstellung der Kreuzungen von Jesus
Der Hauptaltar (1511–1517)
Vergoldetes, polychromes (geschnitztes) Lindenholz, Temperamalerei auf Holztafeln.
Der Altar wurde von Meister Michael aus Augsburg (Schwaben, Deutschland) in den Jahren 1510–1517 geschaffen. Es handelt sich um ein Polyptychon mit einem Hauptteil und drei Flügelpaaren (geschnitzte und zwei bemalte Flügelpaare). Dank der beweglichen Flügel kann der Altar je nach liturgischem Kalender in verschiedenen Konfigurationen, den sogenannten Öffnungen, präsentiert werden. Dieser Altar verfügt über drei davon.
Das Altarbild ruht auf einer Predella, die im Rahmen der Restaurierungsarbeiten in den Jahren 2017–2019 rekonstruiert wurde.
Insgesamt besteht es aus sechs Feldern, von denen nur zwei original sind (die die Verherrlichung der Heiligen Jungfrau Maria und Esther, die für ihr Volk Fürsprache einlegt, darstellen). Die anderen fehlen. Früher wurden Reliquien darin aufbewahrt, oder der Altar wurde während des größten Teils des liturgischen Jahres in der dritten Öffnung präsentiert, d. h. mit dem bemalten Flügel:
Losed. Es zeigt Szenen im Zusammenhang mit den Eltern Marias, ihrem Leben und dem Josephs sowie der Geburt Jesu.
Während des größten Teils des liturgischen Jahres wurde der Altar in der dritten Öffnung präsentiert, also mit dem bemalten Flügel:
Geschlossen. Er zeigt Szenen, die sich auf die Eltern Marias, ihr Leben und das von Josef sowie die Geburt Jesu beziehen. Die Malereien auf der Vorderseite der festen Flügel und auf der Rückseite der beweglichen Flügel wurden in der Grisaille-Technik ausgeführt.
In der zweiten Öffnung sind die Rückseite der geschnitzten Flügel und die Vorderseite der bemalten Flügel zu sehen. Auf der Rückseite sind Szenen aus dem Leben Marias dargestellt. Die vielfarbigen Szenen auf der Vorderseite zeigen die Kindheit und die
Passion Jesu.
In der ersten Öffnung sehen wir im mittleren Teil die Krönung der Heiligen Jungfrau Maria in Anwesenheit von
Grisaille-Technik.
In der zweiten Öffnung sind die Rückseite der geschnitzten Flügel und die Vorderseite der bemalten Flügel zu sehen. Auf der Rückseite sind Szenen aus dem Leben Mariens dargestellt. Die vielfarbigen Szenen auf der Vorderseite zeigen die Kindheit und die
Passion Jesu.
In der ersten Öffnung sehen wir im mittleren Teil die Krönung der Heiligen Jungfrau Maria in Gegenwart der Heiligen Dreifaltigkeit. Links von der Mutter Gottes steht der Sohn Gottes, rechts Gott der Vater. Über Maria schwebt eine Taube als Symbol des Heiligen Geistes, umgeben von Engeln. Alle sind von den Figuren der 24 apokalyptischen Ältesten umgeben. Früher befanden sich auf der Vorderseite der geschnitzten Flügel 40 silberne und 104 hölzerne Heiligenfiguren. 11 Holzfiguren sind erhalten geblieben; sie befinden sich auf den Konsolen. Auf der Rückseite der feststehenden Flügel sehen wir Momente der Offenbarung Jesu nach der Auferstehung.
Auf der Rückseite des Hauptteils waren Szenen aus dem Wirken Jesu unter den Menschen, d. h. seine Lehre, dargestellt. Darunter befindet sich ein Steinrelief mit der Szene „Gebet im Garten Gethsemane“.
Natürlich ist auch der ehemalige polnische Papst hier verewigt
Jetzt noch einige Bilder unsortiert vom Inneren
Die Gewölbe der dreischiffigen Hallenkirche ragen bis zu 29 Meter in die Höhe.
Ein kunstvolles, mittelalterliches Uhrwerk aus dem späten 15. Jahrhundert im Inneren der Basilika ist eine der besonderen Highlight.
Die Kirche hat trotz des Zweiten Weltkriegs einen Großteil ihrer mittelalterlichen Ausstattung bewahrt. Zu den berühmtesten Werken zählt das Weltgerichtsretabel von Hans Memling.
Den 78 Meter hohen Kirchturm kann man über ca. 400 Stufen erklimmen. Von oben bietet sich ein fantastischer Panoramablick über die Stadt und den Hafen.
Die Marienkirche in Danzig war vom 16. Jahrhundert bis 1945 eine der bedeutendsten evangelischen Kirchen der Welt, dessen ist es auch geschuldet, dass sie relativ schlicht ausgestattet war und immer noch ist.
Nun zuerst ein paar Fotos von Außen
Nun gehen wir hinein, innen ist diese ehemalige Protestantische Kirche schlicht gehalten und komplett weiß gestrichen
Der Boden ist mit den verschiedensten Grabplatten bedeckt
Das ist die berühmte astronomische Uhr in der Kirche.
Sie wurde zwischen 1464 und 14701464 von dem Uhrmachermeister Hans Düringer gefertigt.
Die Uhr ist ein Meisterwerk der gotischen Technik und Kunst aus dem 15. Jahrhundert.
Sie zeigt nicht nur die Zeit an, sondern beinhaltet auch einen Tierkreis und die Mondphasen auf ihrem Zifferblatt.
Früher gab es in der Kirche von vielen verschiedenen Wandmalereien, heute sieht man nur ganz wenige Ausschnitte davon
Hier die Darstellung der Kreuzungen von Jesus
Der Hauptaltar (1511–1517)
Vergoldetes, polychromes (geschnitztes) Lindenholz, Temperamalerei auf Holztafeln.
Der Altar wurde von Meister Michael aus Augsburg (Schwaben, Deutschland) in den Jahren 1510–1517 geschaffen. Es handelt sich um ein Polyptychon mit einem Hauptteil und drei Flügelpaaren (geschnitzte und zwei bemalte Flügelpaare). Dank der beweglichen Flügel kann der Altar je nach liturgischem Kalender in verschiedenen Konfigurationen, den sogenannten Öffnungen, präsentiert werden. Dieser Altar verfügt über drei davon.
Das Altarbild ruht auf einer Predella, die im Rahmen der Restaurierungsarbeiten in den Jahren 2017–2019 rekonstruiert wurde.
Insgesamt besteht es aus sechs Feldern, von denen nur zwei original sind (die die Verherrlichung der Heiligen Jungfrau Maria und Esther, die für ihr Volk Fürsprache einlegt, darstellen). Die anderen fehlen. Früher wurden Reliquien darin aufbewahrt, oder der Altar wurde während des größten Teils des liturgischen Jahres in der dritten Öffnung präsentiert, d. h. mit dem bemalten Flügel:
Losed. Es zeigt Szenen im Zusammenhang mit den Eltern Marias, ihrem Leben und dem Josephs sowie der Geburt Jesu.
Während des größten Teils des liturgischen Jahres wurde der Altar in der dritten Öffnung präsentiert, also mit dem bemalten Flügel:
Geschlossen. Er zeigt Szenen, die sich auf die Eltern Marias, ihr Leben und das von Josef sowie die Geburt Jesu beziehen. Die Malereien auf der Vorderseite der festen Flügel und auf der Rückseite der beweglichen Flügel wurden in der Grisaille-Technik ausgeführt.
In der zweiten Öffnung sind die Rückseite der geschnitzten Flügel und die Vorderseite der bemalten Flügel zu sehen. Auf der Rückseite sind Szenen aus dem Leben Marias dargestellt. Die vielfarbigen Szenen auf der Vorderseite zeigen die Kindheit und die
Passion Jesu.
In der ersten Öffnung sehen wir im mittleren Teil die Krönung der Heiligen Jungfrau Maria in Anwesenheit von
Grisaille-Technik.
In der zweiten Öffnung sind die Rückseite der geschnitzten Flügel und die Vorderseite der bemalten Flügel zu sehen. Auf der Rückseite sind Szenen aus dem Leben Mariens dargestellt. Die vielfarbigen Szenen auf der Vorderseite zeigen die Kindheit und die
Passion Jesu.
In der ersten Öffnung sehen wir im mittleren Teil die Krönung der Heiligen Jungfrau Maria in Gegenwart der Heiligen Dreifaltigkeit. Links von der Mutter Gottes steht der Sohn Gottes, rechts Gott der Vater. Über Maria schwebt eine Taube als Symbol des Heiligen Geistes, umgeben von Engeln. Alle sind von den Figuren der 24 apokalyptischen Ältesten umgeben. Früher befanden sich auf der Vorderseite der geschnitzten Flügel 40 silberne und 104 hölzerne Heiligenfiguren. 11 Holzfiguren sind erhalten geblieben; sie befinden sich auf den Konsolen. Auf der Rückseite der feststehenden Flügel sehen wir Momente der Offenbarung Jesu nach der Auferstehung.
Auf der Rückseite des Hauptteils waren Szenen aus dem Wirken Jesu unter den Menschen, d. h. seine Lehre, dargestellt. Darunter befindet sich ein Steinrelief mit der Szene „Gebet im Garten Gethsemane“.
Natürlich ist auch der ehemalige polnische Papst hier verewigt
Jetzt noch einige Bilder unsortiert vom Inneren