Hallo zusammen,
mal was anderes - eine ganz einfache Beilage, die mich gestern aus der Weberschen Bibel heraus "angesprungen" ist und die ich etwas abgewandelt / gepimpt habe: Gegrillte Fladen:
- 350ml Wasser
- 1 Pck. Trockenhefe
- ½ TL Zucker
in einer Rührschüssel vermischen und etwa 5 Minuten angären lassen.
- 500 g Weizenmehl
- 3 EL Olivenöl
- 2 TL Salz
zugeben und zu einem glatten elastischen Teig kneten.
Das Ganze habe ich nun gut 2 Stunden in einer eingeölten Schüssel gehen lassen bis sich der Teig mehr als verdoppelt hat.
Dann den Teig in 12 gleichgroße Stücke aufgeteilt und daraus Fladen geformt (mittels ziehen und drücken), die jeweils ca. 20 cm lang und 1 cm dick sind.
Ich habe zusätzlich noch etwas Kräuterbutter ins Innere von einigen der Fladen gegeben (kleine Flöckchen rein und dann den Fladen erneut drüber zusammengeklappt) - sie werden so saftiger und würziger.
Die geformten Fladen werden dann jeweils mit Öl bepinselt und einzeln zwischen Backpapierlagen gestapelt. So können sie zugedeckt ruhig noch etwas gehen, bevor es auf den Grill geht. Auf diesem werden die Fladen dann direkt über der Glut bei mittler Hitze ca. 6 Minuten gebacken und dabei jede Minute gewendet. Falls sie zu braun werden, kann man sie auch bei geschlossenem Deckel in den indirekten Bereich verschieben, in dem sie sich auch sehr gut warmhalten lassen.
(Durch das vorherige Bestreichen mit Öl kleben die Fladen übrigens so gut wie nicht am Rost an und lassen sich einzeln auch ganz gut mit dem darunterliegenden Blatt Backpapier auf den Rost stürzen - das dann obenliegende Papier einfach vorsichtig abziehen.)
IMHO mal eine andere Brot-Beilage als das Standard-Kräuterbutterbaguette (das ich aber auch immer wieder gerne mag). Macht auch für Gäste was her, die es normalerweise nicht gewohnt sind, dass man vor dem Fleisch erst mal das Brot auf dem Grill backt. Durch die auf dem Rost entstehende "Wellenstruktur" der Fladen lassen sich diese bei Bedarf danach auch ganz leicht in Stücke reißen.
Wenn man außerdem (so wie ich
) seinen Grillrost nicht ganz penibel putzt, setzen sich auch noch ein paar subtile, angenehme Aromen an, die dem Brot m.E. noch etwas mehr Pep verleihen.
Ich denke, nächstes Mal werde ich noch mit verschiedenen Kräuterbutter-Sorten (z.B. Tomaten- oder BBQ-Butter) experimentieren und evtl. auch dessen Menge noch etwas erhöhen.
Grüße & Mahlzeit :happa:,
Bernhard
Edit:
...
Die "Ähnliche Themen"-Liste am Ende des Threads weist mich übrigens grad darauf hin, dass das gleiche Rezept vor gar nicht allzulanger Zeit von "Onkel" (-> Gegrillte Fladen aus der Bibel) schon mal gepostert wurde - allerdings dort viel schöner bebildert und dokumentiert!
Wie Onkel schon schrieb geht das Ganze auf jeden Fall easy. Im Gegensatz zu seiner Bilderserie habe ich allerdings das Backpaier nicht druntergelassen, sondern die Fladen direkt auf den Rost gestürzt und dann das obenliegende Backpapier abgezogen. Liessen sich dennoch ganz einfach vom Rost lösen.
mal was anderes - eine ganz einfache Beilage, die mich gestern aus der Weberschen Bibel heraus "angesprungen" ist und die ich etwas abgewandelt / gepimpt habe: Gegrillte Fladen:
- 350ml Wasser
- 1 Pck. Trockenhefe
- ½ TL Zucker
in einer Rührschüssel vermischen und etwa 5 Minuten angären lassen.
- 500 g Weizenmehl
- 3 EL Olivenöl
- 2 TL Salz
zugeben und zu einem glatten elastischen Teig kneten.
Das Ganze habe ich nun gut 2 Stunden in einer eingeölten Schüssel gehen lassen bis sich der Teig mehr als verdoppelt hat.
Dann den Teig in 12 gleichgroße Stücke aufgeteilt und daraus Fladen geformt (mittels ziehen und drücken), die jeweils ca. 20 cm lang und 1 cm dick sind.
Ich habe zusätzlich noch etwas Kräuterbutter ins Innere von einigen der Fladen gegeben (kleine Flöckchen rein und dann den Fladen erneut drüber zusammengeklappt) - sie werden so saftiger und würziger.
Die geformten Fladen werden dann jeweils mit Öl bepinselt und einzeln zwischen Backpapierlagen gestapelt. So können sie zugedeckt ruhig noch etwas gehen, bevor es auf den Grill geht. Auf diesem werden die Fladen dann direkt über der Glut bei mittler Hitze ca. 6 Minuten gebacken und dabei jede Minute gewendet. Falls sie zu braun werden, kann man sie auch bei geschlossenem Deckel in den indirekten Bereich verschieben, in dem sie sich auch sehr gut warmhalten lassen.
(Durch das vorherige Bestreichen mit Öl kleben die Fladen übrigens so gut wie nicht am Rost an und lassen sich einzeln auch ganz gut mit dem darunterliegenden Blatt Backpapier auf den Rost stürzen - das dann obenliegende Papier einfach vorsichtig abziehen.)
IMHO mal eine andere Brot-Beilage als das Standard-Kräuterbutterbaguette (das ich aber auch immer wieder gerne mag). Macht auch für Gäste was her, die es normalerweise nicht gewohnt sind, dass man vor dem Fleisch erst mal das Brot auf dem Grill backt. Durch die auf dem Rost entstehende "Wellenstruktur" der Fladen lassen sich diese bei Bedarf danach auch ganz leicht in Stücke reißen.
Wenn man außerdem (so wie ich
) seinen Grillrost nicht ganz penibel putzt, setzen sich auch noch ein paar subtile, angenehme Aromen an, die dem Brot m.E. noch etwas mehr Pep verleihen.Ich denke, nächstes Mal werde ich noch mit verschiedenen Kräuterbutter-Sorten (z.B. Tomaten- oder BBQ-Butter) experimentieren und evtl. auch dessen Menge noch etwas erhöhen.
Grüße & Mahlzeit :happa:,
Bernhard
Edit:
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Die "Ähnliche Themen"-Liste am Ende des Threads weist mich übrigens grad darauf hin, dass das gleiche Rezept vor gar nicht allzulanger Zeit von "Onkel" (-> Gegrillte Fladen aus der Bibel) schon mal gepostert wurde - allerdings dort viel schöner bebildert und dokumentiert!
Wie Onkel schon schrieb geht das Ganze auf jeden Fall easy. Im Gegensatz zu seiner Bilderserie habe ich allerdings das Backpaier nicht druntergelassen, sondern die Fladen direkt auf den Rost gestürzt und dann das obenliegende Backpapier abgezogen. Liessen sich dennoch ganz einfach vom Rost lösen.
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