Schönen guten Abend Zusammen,
lange habe ich mir überlegt, ob ich diesen Beitrag überhaupt schreiben soll. Meine Bedenken galten den Gefahren mannigfaltiger Rufe nach intensivmedizinscher Betreuung, Sauerstoffzelten, Defibrilatoren und was weiß ich noch allem...
Warum?
Weil ich heute quasi ein Sakrileg begangen habe, und all das auf den Schwenker geworfen habe, was in diesem Forum eingentlich verpönt ist. Irendwelche Grill-Taler vom Discounter, fertig mariniertes Fleisch von der Real-Fleischtheke und schlichte Rote.
Wäre ich ein richtig tougher amerikanischer Cowboy, so würde ich angesichtes der Zweifel, den Beitrag zu posten, wohl sagen: "Hell, I've got the heart, I've got the guts! I'll just make it!"
Nun, ich tue es tatsächlich, aber mir einigen Zweifeln...
Allerdings habe ich auch kein Problem, wenn hier dann massenhaft über mich hergefallen wird
Also, die Bildergeschichte vom heutigen Samstag
:
Irgendwann im Laufe der Woche habe ich mal den Karton mit dem DO rausgekramt. Und obwohl ich den nach dem letzten Gebrauch eigentlich sehr sorgfältig ausgewaschen, getrockent und leicht geölt hatte, sowie so gelagert, dass ein Lauftaustausch möglich sein müsste, bildete ich mir doch ein, einen ganz,ganz leichten unangenehmen Geruch wahrzunehmen. Für eine Koch-Session nur für mich hätte ich wohl nichts unternommen, aber da vielleicht auch mal Gäste bekocht werden sollen, habe ich mir vorgenommen, den DO bei nächster Gelegenheit nochmals zu spülen und neu einzubrennen.
Für heute hatten wir eigentlich ganz andere Pläne, aber dann hat Göga beruflich doch an den Schreibtisch gemusst, und das war für mich die Gelegenheit, den DO einzubrennen.
Black Bear Lodge...
...inmitten eines Natur-Idylls:
Ginster (im Vordergrund) und Sonnenröschen (im Hintergrund)
Thymian:
optisch ansprechend, aber eine mir gerade nicht bekannte Gattung
Blacke Bear Lodge-Blockhaus aus anderer Perspektive:
Nochmals das Sonnenröschen
Ich glaube, ich hatte es schon mehrfach erwähnt: Ich liebe Feuerbilder
Weil wir vor genau einer Woche zum Richtfest der Weidehütte den altehrwürdigen Dreibeingrill rausgeholt haben, schien es mir naheligend und richtig, den auch mal wieder für den privaten Gebrauch anzufeuern.
Gesagt, getan
DO aufhängen, etwas Wasser rein, und zum Kochen bringen:
Dann mit einem Schamm ordentlich säubern, Wasser wegkippen und wieder übers Feuer hängen, bis er trocken ist.
Dann mit Rapsöl eine dünne Ölschicht auf Boden und Seitenwände auftragen und wieder übers Feuer. So lange, bis nichts mehr raucht. Das Ganze drei Mail wiederholen (kann man, muss man aber nicht...)
Wenn der DO etwas abgekühlt ist, wir eine letzte hauchdünne Ölsschicht aufgetragen, der Deckel mit zwei mehrfach gefalteten Küchentüchern um einen Spat zwichen Kessel und Deckel zu erreichen, aufgelegt und alles wieder ordentlich verstauen.
Und nun beginnt die kritische Phase der Berichterstattung. Das Schwenken..,
Tja, eigentlich wähle ich üblicherweise qualitativ hochwertiges Fleisch und mariniere auch selbst, aber heute war alles etwas ad hoc, und daher musste improvisiert werden.
Rein gaumentechnisch hatten wir schon Besseres, keine Frage, aber hey, es war wie Urlaub und wie früher vor 30 Jahren
Dann wurde noch ein Kunstoff-Faß abgedichtet, die Raenkanten geschnitten, Unkraut rausgerupft, und irgendwann war das Tegeswerk vollbracht.
Rhododenron- und Azaleen-Blüten sowie die Bleack Bear Lodge in Licht des Abends
in der Totalen verabschieden uns für heute:
Wünsch Euch allen einen schönen Sonntag und Cheers
Gerhard
lange habe ich mir überlegt, ob ich diesen Beitrag überhaupt schreiben soll. Meine Bedenken galten den Gefahren mannigfaltiger Rufe nach intensivmedizinscher Betreuung, Sauerstoffzelten, Defibrilatoren und was weiß ich noch allem...

Warum?
Weil ich heute quasi ein Sakrileg begangen habe, und all das auf den Schwenker geworfen habe, was in diesem Forum eingentlich verpönt ist. Irendwelche Grill-Taler vom Discounter, fertig mariniertes Fleisch von der Real-Fleischtheke und schlichte Rote.
Wäre ich ein richtig tougher amerikanischer Cowboy, so würde ich angesichtes der Zweifel, den Beitrag zu posten, wohl sagen: "Hell, I've got the heart, I've got the guts! I'll just make it!"
Nun, ich tue es tatsächlich, aber mir einigen Zweifeln...
Allerdings habe ich auch kein Problem, wenn hier dann massenhaft über mich hergefallen wird

Also, die Bildergeschichte vom heutigen Samstag
:Irgendwann im Laufe der Woche habe ich mal den Karton mit dem DO rausgekramt. Und obwohl ich den nach dem letzten Gebrauch eigentlich sehr sorgfältig ausgewaschen, getrockent und leicht geölt hatte, sowie so gelagert, dass ein Lauftaustausch möglich sein müsste, bildete ich mir doch ein, einen ganz,ganz leichten unangenehmen Geruch wahrzunehmen. Für eine Koch-Session nur für mich hätte ich wohl nichts unternommen, aber da vielleicht auch mal Gäste bekocht werden sollen, habe ich mir vorgenommen, den DO bei nächster Gelegenheit nochmals zu spülen und neu einzubrennen.
Für heute hatten wir eigentlich ganz andere Pläne, aber dann hat Göga beruflich doch an den Schreibtisch gemusst, und das war für mich die Gelegenheit, den DO einzubrennen.
Black Bear Lodge...
...inmitten eines Natur-Idylls:
Ginster (im Vordergrund) und Sonnenröschen (im Hintergrund)
Thymian:
optisch ansprechend, aber eine mir gerade nicht bekannte Gattung

Blacke Bear Lodge-Blockhaus aus anderer Perspektive:
Nochmals das Sonnenröschen

Ich glaube, ich hatte es schon mehrfach erwähnt: Ich liebe Feuerbilder

Weil wir vor genau einer Woche zum Richtfest der Weidehütte den altehrwürdigen Dreibeingrill rausgeholt haben, schien es mir naheligend und richtig, den auch mal wieder für den privaten Gebrauch anzufeuern.
Gesagt, getan

DO aufhängen, etwas Wasser rein, und zum Kochen bringen:
Dann mit einem Schamm ordentlich säubern, Wasser wegkippen und wieder übers Feuer hängen, bis er trocken ist.
Dann mit Rapsöl eine dünne Ölschicht auf Boden und Seitenwände auftragen und wieder übers Feuer. So lange, bis nichts mehr raucht. Das Ganze drei Mail wiederholen (kann man, muss man aber nicht...)
Wenn der DO etwas abgekühlt ist, wir eine letzte hauchdünne Ölsschicht aufgetragen, der Deckel mit zwei mehrfach gefalteten Küchentüchern um einen Spat zwichen Kessel und Deckel zu erreichen, aufgelegt und alles wieder ordentlich verstauen.
Und nun beginnt die kritische Phase der Berichterstattung. Das Schwenken..,

Tja, eigentlich wähle ich üblicherweise qualitativ hochwertiges Fleisch und mariniere auch selbst, aber heute war alles etwas ad hoc, und daher musste improvisiert werden.
Rein gaumentechnisch hatten wir schon Besseres, keine Frage, aber hey, es war wie Urlaub und wie früher vor 30 Jahren
Dann wurde noch ein Kunstoff-Faß abgedichtet, die Raenkanten geschnitten, Unkraut rausgerupft, und irgendwann war das Tegeswerk vollbracht.
Rhododenron- und Azaleen-Blüten sowie die Bleack Bear Lodge in Licht des Abends
in der Totalen verabschieden uns für heute:
Wünsch Euch allen einen schönen Sonntag und Cheers
Gerhard
Anhänge
-
GEE_3302.JPG861,4 KB · Aufrufe: 906 -
GEE_3300.JPG956 KB · Aufrufe: 910 -
GEE_3301.JPG763,8 KB · Aufrufe: 900 -
GEE_3303.JPG940,5 KB · Aufrufe: 898 -
GEE_3307.JPG1 MB · Aufrufe: 896 -
GEE_3306.JPG1.015,8 KB · Aufrufe: 904 -
GEE_3305.JPG960,6 KB · Aufrufe: 181 -
GEE_3311.JPG566 KB · Aufrufe: 934 -
GEE_3309.JPG1 MB · Aufrufe: 896 -
GEE_3313.JPG624 KB · Aufrufe: 878 -
GEE_3315.JPG506,5 KB · Aufrufe: 867 -
GEE_3314.JPG1 MB · Aufrufe: 915 -
GEE_3316.JPG728,8 KB · Aufrufe: 883 -
GEE_3317.JPG497,2 KB · Aufrufe: 810 -
GEE_3318.JPG599,2 KB · Aufrufe: 898 -
GEE_3330.JPG512,3 KB · Aufrufe: 229 -
GEE_3326.JPG521,9 KB · Aufrufe: 850 -
GEE_3325.JPG604,8 KB · Aufrufe: 863 -
GEE_3324.JPG658,7 KB · Aufrufe: 849 -
GEE_3328.JPG788,6 KB · Aufrufe: 222 -
GEE_3327.JPG824,1 KB · Aufrufe: 854 -
GEE_3334.JPG571 KB · Aufrufe: 904 -
GEE_3335.JPG615,6 KB · Aufrufe: 840 -
GEE_3347.JPG864,2 KB · Aufrufe: 830


