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Dummer Fehler mit Haxen

hotoyo

Vegetarier
5+ Jahre im GSV
Ich wollte am Samstag mal zum ersten mal Haxen auf den Weber spirit e 210 Grillen, leider war es kpl. in der Hose gegangen. Ich habe erst bei den Haxen die Schwarte eingeschnitten und dann in ALU Folie eingewickelt, bei ca. 220 Grad. Nach ca. 45 min. habe ich dann die ALU Folie entfernt. Nach der Entfernung der ALU Folie habe ich die Haxen dann zwischen den beiden Brenner auf den Rost gelegt, als ich dann 30 min. Später den Deckel vom Grill öffnete standen die Haxen in Flammen, die Schwarte war kpl. Verbrad und Schwarz. Und am Knochen war das Fleisch noch Rot und Roh, ich denke das die Geschichte noch ausbaufähig ist.
 
Möchte auch mal ne Haxe machen, aber wie .... na mal schauen...
 
Lass den Alukram weg.
Einschneiden, Haxe würzen, kräftig salzen und dann indirekt grillen.
Halt mit Auffangschale darunter.

Gegen Ende größere Hitze geben. Dann poppt die Schwarte noch auf und ist schön gross.

Manche lassen die Haxen auch vor dem grillen im heißem, nicht kochendem,, Wasser eine Zeit lang ziehen.

Heute gab es zwar keine Haxe aber Krustenbraten. Das Bild ist kurz vor Schluß gemacht worden. Da hatte ich die Auffangschale schon draußen.
20180909_211812.jpg
 

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Lass den Alukram weg.
Einschneiden, Haxe würzen, kräftig salzen und dann indirekt grillen.
Halt mit Auffangschale darunter.

Gegen Ende größere Hitze geben. Dann poppt die Schwarte noch auf und ist schön gross.

Manche lassen die Haxen auch vor dem grillen im heißem, nicht kochendem,, Wasser eine Zeit lang ziehen.

Heute gab es zwar keine Haxe aber Krustenbraten. Das Bild ist kurz vor Schluß gemacht worden. Da hatte ich die Auffangschale schon draußen.
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Ich mach meine Haxe auch erst im Wasserbad mit Wacholderbeeren, Lohrbeerblätter 1 Stunde. Nicht kochen nur sanft mit bisschen Bläschen ziehen lassen. Dann Schwarte leicht einschneiden und salzen. Dann auf Roti oder Schwedenrost mit Konic drunter. Regelmäßig mit Salzwasser einpinseln und am Schluss letzte 10 Minuten Temperatur hoch. Viel Erfolg
 
@hotoyo
Methode 1: Haxe Niedertemperaturgaren mit Wasserschale darunter und am Ende
Vollgas geben. (Im Monolith getestet und für gut befunden), braucht etwas Zeit.
Methode 2: Sous Vide vorgaren (noch nicht probiert, braucht noch mehr Zeit) und
dann erst bei den besagten 220° grillen.
 
Nächste Methode:
Frische Haxe in eine Brine (Salzlake) einlegen und 24h im Kühler drin lassen. Gut abspülen und ca. 1h in heissem Wasser (grosser Topf) köcheln lassen. Rausnehmen, Schwarte gut abtrocknen, Fleischteil mit etwas Gewürz nach Wahl einreiben (Schwarte nicht) Indirekt auf den Grill und bei ca. 160 grad für ca 2.5h grillieren, Schwarte sollte so aufpoppen gegen Schluss.
 
@BBQ_FAN_01
Das könnte meine Methode 3 werden.
Das brinen kann man natürlich auch vakuumiert durchziehen.
Das braucht statt 3 Liter Lake nur 500 ml.
Praktiziere ich auf diese Art bei Geflügel und Schweinenacken.
 
@zerocool
Nicht meinen Nacken, den vom Schwein.;)
Ja klar, der nimmt dabei Flüssigkeit auf und Geschmack an.
Wenn man das Fleisch spritzt, will man den gleichen Effekt erzielen.
Das brinen soll auch zu einem geringeren Nettoflüssigkeitsverlust
während des Garens führen.
Mache ich nicht immer so, aber Salz kommt bei mir vor dem
Vakuumieren fast immer dran. Ich bilde mir ein, daß es auch
die Haltbarkeit verlängert.
 
Es ist nicht notwendig eine Haxe zu kochen. Mag funktionieren, allerdings verliert die Haxe dadurch. Ich schneide die Schwarte mit einen scharfem Messer rautenförmig ein. Lege die Haxe dann in eine gesättigte Salzlösung (etwa eine Stunde). Dann Haxe raus abtupfen, würzen mit Salz, Pfeffer und zerstoßenen Kümmel. Spritzen macht bei einer Haxe keinen Sinn, ist auch so saftig genug.

Genesis S330 beide äußeren Brenner auf Volldampf. Haxe nach 10 Minuten in der Mitte plazieren, Deckel drauf und warten bis es plöppelt. Man hört es. Nachdem die Schwarte weites gehend geploppt ist, beide Brenner auf kleinste Stufe und garziehen lassen.

Sous vide habe ich noch nicht getestet, es widerstrebt mir Lebensmittel in Plastik einzuschweißen und in warmen Wasser vor sich hingammeln zu lassen (und womöglich noch auf einer SZ zu verbrennen). Ist aber Ansichtssache, die Ergebnisse hier sehen meist gut aus.
 
Nicht unbedingt, die Salzlösung wird mit der Zeit wieder absorbiert.
Buch: Perfektion, Band 1:Fleisch

Das kann ich bestätigen. Nach max. 2 Stunden hat das Fleisch die vorher verlorene Flüssigkeit wieder komplett "aufgesaugt". Der Geschmack ist super.
 
Die Faustregel lautet: entweder erst kurz vor dem Garen salzen, oder schon lange
vorher. Das ganze funktioniert nur bei verpacktem Fleisch, sonst läuft
der ausgetretene Saft weg, bevor er wider absorbiert wird. Dann haben
wir natürlich einen Flüssigkeitsverlust.
 
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