Kruzbeschreibung Internetsicherheit und Surfverhalten
Ich möchte an der Stelle auch noch ein bisschen mehr Senf auf die Teller verteilen. Hab den ganzen Käse ja mal gelernt.
Erläuterungen
Es gibt mehrere Gefahren im Netz:
1. Viren
2. Trojaner
3. in Verbindung mit 2 treten häufig noch Keylogger, Maleware und Spyware auf
4. Hoaxe
5.-x. viele weitere Sicherheitslücken, was aber zu weit führen würde.
Zu 1:
Viren sind kleine Programme mit den unterschiedlichsten Auswirkungen auf das System. Angefangen vom chaotischen Öffnen und Schließen installierter Software bis zum zerstören von Hard- und Software ist da alles dabei. Ein Virus muss nicht unbedingt Daten nach aussen senden - KANN aber sein.
Viren verbreiten sich selbsständig, je nach Programmierung kann sich ein Virus in einer Bilddatei, einer Exe, MP3 oder jedweder sonstigen Dateiform aufhalten und damit in den Rechner geschleust werden. Einmal aktiviert entfaltet er sein wahres Ich.
Zu 2:
Trojaner sind grundsätzlich verwandt zu Viren, haben aber bei genauerer Betrachtung doch nichts gemeinsam. Ein Trojaner hat einzig den Zweck Daten eines Rechners auszuspionieren und an Dritte weiterzugeben. Dazu bedient sich ein Trojaner weiterer Helferlein
Zu 3:
Keylogger loggen mit, was in der Tastatur eingegeben wird und gibt das weiter. Daraus lassen sich oft Zugangsdaten ableiten.
Adware/Maleware gaukelt einem vor etwas zu sein, was es nicht ist. Das sind dann diese Fenster, die Dir Eingaben von Dir verlangen.
Zu 4:
Hoaxe sind Virenwarnungen die aber garkeine Gefahr darstellen. Im Schneeballsystem von gutgelaunten Noobs verteilt erscheinen die einem regelmäßig auf Social Networks oder im Postfach:
"Achtung! Wenn Benutzer XYZ dich als Freund adden möchte installierst Du einen Virus - Weitersagen"
Ziel und Zweck eines Hoax ist es das Datenvolumen eines Servers künstlich zu erhöhen um dem Betreiber damit zu schaden.
Schutz
Virenschutzprogramme schützen vor Viren. Sie erkennen die Signaturen von Viren und schlagen Alarm, wenn eine solche Signatur erscheint. Funktioniert recht gut.
Schützt aber nur wenig oder garnicht vor Trojaner und Co.
Firewall
Eine Firewall verschließt verschiedene Ports, die gerne zum Senden und Empfangen von Daten durch Trojaner verwendet werden. Gleichzeitig bleiben aber Ports, die für den Empfang von Mails, für den Browser oder weitere Kanäle benötigt werden offen.
Will ein Trojaner dann etwas senden, meckert die Firewall und gibt die Info, dass die Anwendung xyz versucht Verbindung zum Internet aufzubauen.
Hinterfotzige Trojaner verwenden einfach den Port vom POP Konto oder Internetexplorer oder eines anderen geöffneten.
Der Schutz ist also nicht gewährleistet.
Rundumsecurity
Es gibt Anbieter, die einen Komplettschutz offerieren. Mehr oder weniger Erfolgreich. Die meisten fressen viele Ressourcen und machen den Rechner langsam. (Am Schlimmsten ist immernoch Norton - Weg damit! Mein persönlicher Rat)
Es ist besser als nichts - aber man darf diesen Dingern nicht voll vertrauen.
Vorteil: Viele dieser Programme scannen auch Mails.
Fazit
Als Fazit bzw. persönlichen Ratschlag schützt man sich nachwievor am Besten, wenn man nicht online geht.
Geht man trotz aller Warnungen ins Internet...

... sollte man sich an ein paar einfache Regeln halten:
1. Sicherheitseinstellungen des Browsers erhöhen. Ist manchmal lästig, ich weiß, hilft aber wirklich.
2. Möglichst nur auf vertrauenswürdige Seiten gehen. Ist nicht leicht rauszufinden, was nicht vertrauenswürdig ist, aber man bekommt ein gefühl dafür. Die Endung kann hier viel helfen. TK, TO, RU, IN, usw. sind schonmal von Haus aus als verdächtig einzustufen. Wie gesagt - einfach nicht ganz so gedankenverloren alles anklicken, was sich einem da anbiedert.
(ihr springt ja auch nicht auf jede Frau, die euch anlächelt... ähm... blöder vergleich)
3. Bei Emailanhängen höchst vorsichtig sein. Nur Anhänge von echten Mails öffnen, also von Absendern, die ihr kennt oder Daten, die Ihr erwartet.
4. Möglichst nicht auf irgendwelchen Pornografieseiten, Kinoportalen ala kinox.to oder ähnlichem aufhalten. Wer das trotzdem nicht lassen kann muss sein System per Backup jederzeit reseten können oder viel viel Zeit und Risiko auf sich nehmen.
Lösung bei einem Befall
Seiten wie Trojaner Board sind sehr gut. Man bekommt schnell und professionelle Hilfe. Oft bekommt man auch den Tipp: Mach das System platt! (Der ist in der Regel zu beherzigen, auch wenn lästig)
Der Ultimative Schutz - kostenloser Tipp von homer2.0:
GEHT GRILLEN! Schmeckt besser und ist garantiert Trojanerfrei. Ausser es steht da plötzlich ein großer Smoker im Garten, den man noch nie gesehen hat.
