Fok die reen ons braai!
Grillkaiser
Es ist ja manchmal leider so, dass man die eine Überzeugung temporär in den Wind schießen muss, um einer anderen Überzeugung gerecht zu werden.
Erste Überzeugung: Ich bin kein besonderer Freund, geschweige denn Gast, der sogenannten System-Gastronomie und auch bekennender Gegner von Fertiggerichten aller Art.
Nun hat es sich zugetragen, dass etliche zig Kilos Entenkeulen aus einem eben jener System-Gastrobetriebe, Corona bedingt lokal zum Notverkauf anstanden.
Alternative: Vernichtung und der damit einhergehende finanzielle Totalverlust für den Gastronomen.
Hier kommt die zweite Überzeugung in's Spiel, nämlich, dass noch essbare Lebensmittel grundsätzlich nicht vernichtet/verschwendet werde sollten.
Also habe ich einige dieser Positionen gekauft.
Eine Box hab ich behalten, den Rest zu guten Zwecken verschenkt.
Jetzt ging es an's portionieren zur weitern Lagerung im hauseigenen Gletscher.
Nachdem die ersten drei Keulen flugs entfernt waren, gestaltete sich der Rest durchaus etwas schwieriger, da alles zu einen großen Klumpen zusammengebappt/fusioniert war.
Nach einigem sezieren ergab die reine Fleischausbeute (9 Keulen) ein zufriedenstellendes Gewicht.
Die 2 Kilo Sauce hab ich dann auch portioniert und in den Kälteschlaf geschickt.
Eine Keule hab ich zu Testzwecken gleich einmal, entsprechend der beiliegenden Anweisungen, der Zubereitung zugeführt.
Erster Eindruck: Selbst im kalten, noch soßenbekleisterten Zustand erschien das "epilieren" nicht unbedingt fachmännisch ausgeführt ....................
.............. was sich nach dem Garvorgang durchgehend bestätigte!!!
Keratin pur!!
Das Fleisch hatte einen eigenwilligen Beigeschmack, so 'ne Mischung aus überreifem Apfel, sprittigem Weißwein und Gas (kommt NICHT von der Sauce), welcher den Eigengeschmack der Ente fast vollständig übertünchte.
Positiv anzumerken wäre die Konsistenz des Fleisches, zart und gelatinös schlotzig.
Fazit: Hätte man mir das in einem Restaurant vorgesetzt, wäre es postwendend wieder in der "Küche" gelandet!
Ich werde die noch vorhandenen Keulen wohl nach dem auftauen erst einmal häuten, vom Knochen zupfen und dann in der Sauce zu einer Art "Aus Enten Konfit wird pulled duck" verarbeiten. Zwischen zwei Brötchenhälften könnte das dann doch noch essbar sein.
Cheers
Rüdiger
Erste Überzeugung: Ich bin kein besonderer Freund, geschweige denn Gast, der sogenannten System-Gastronomie und auch bekennender Gegner von Fertiggerichten aller Art.
Nun hat es sich zugetragen, dass etliche zig Kilos Entenkeulen aus einem eben jener System-Gastrobetriebe, Corona bedingt lokal zum Notverkauf anstanden.
Alternative: Vernichtung und der damit einhergehende finanzielle Totalverlust für den Gastronomen.
Hier kommt die zweite Überzeugung in's Spiel, nämlich, dass noch essbare Lebensmittel grundsätzlich nicht vernichtet/verschwendet werde sollten.
Also habe ich einige dieser Positionen gekauft.
Eine Box hab ich behalten, den Rest zu guten Zwecken verschenkt.
Jetzt ging es an's portionieren zur weitern Lagerung im hauseigenen Gletscher.
Nachdem die ersten drei Keulen flugs entfernt waren, gestaltete sich der Rest durchaus etwas schwieriger, da alles zu einen großen Klumpen zusammengebappt/fusioniert war.
Nach einigem sezieren ergab die reine Fleischausbeute (9 Keulen) ein zufriedenstellendes Gewicht.
Die 2 Kilo Sauce hab ich dann auch portioniert und in den Kälteschlaf geschickt.
Eine Keule hab ich zu Testzwecken gleich einmal, entsprechend der beiliegenden Anweisungen, der Zubereitung zugeführt.
Erster Eindruck: Selbst im kalten, noch soßenbekleisterten Zustand erschien das "epilieren" nicht unbedingt fachmännisch ausgeführt ....................
.............. was sich nach dem Garvorgang durchgehend bestätigte!!!
Keratin pur!!Das Fleisch hatte einen eigenwilligen Beigeschmack, so 'ne Mischung aus überreifem Apfel, sprittigem Weißwein und Gas (kommt NICHT von der Sauce), welcher den Eigengeschmack der Ente fast vollständig übertünchte.
Positiv anzumerken wäre die Konsistenz des Fleisches, zart und gelatinös schlotzig.
Fazit: Hätte man mir das in einem Restaurant vorgesetzt, wäre es postwendend wieder in der "Küche" gelandet!
Ich werde die noch vorhandenen Keulen wohl nach dem auftauen erst einmal häuten, vom Knochen zupfen und dann in der Sauce zu einer Art "Aus Enten Konfit wird pulled duck" verarbeiten. Zwischen zwei Brötchenhälften könnte das dann doch noch essbar sein.
Cheers

Rüdiger